„Leiden der Scheidungskinder“

„… Wenn zwei sich streiten, leidet der Dritte. Und oft auch der Vierte oder Fünfte. So lassen sich die Folgen für Kinder und Jugendliche zusammenfassen, wenn die Eltern es nicht mehr miteinander aushalten. In Deutschland werden jedes Jahr zwischen 180 000 und 200 000 Ehen geschieden. Etwa 150 000 minderjährige Kinder sind von den Trennungen betroffen.

In der Folge haben sie häufiger emotionale Schwierigkeiten und Probleme, sich in ihrem sozialen Umfeld zurechtzufinden. Schließlich bekommen sie den Trennungsprozess und die entsprechenden Konflikte und Krisen zu Hause direkt mit. Manchmal müssen sie umziehen und werden aus ihrem Freundeskreis und der vertrauten Umgebung gerissen.

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„So ziehen wir Rotzlöffel heran“

Der schwedische Psychiater und Buchautor David Eberhard sagt, eine liberale Erziehung schade Kindern und Eltern.

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ZEIT: Ihr neues Buch „Kinder an der Macht“ erscheint in wenigen Wochen auf Deutsch. Darin behaupten Sie, die liberale Erziehung sei gescheitert. Warum?

Eberhard: Weil sich Eltern nicht mehr wie verantwortungsvolle Erwachsene verhalten. Sie glauben, beste Freunde ihres Kindes sein zu müssen. Sie stellen sich auf eine Stufe mit dem Kind, wagen nicht, ihm zu widersprechen, Grenzen zu setzen. Sie treffen keine Entscheidungen mehr, sondern wollen so cool und hip und rebellisch sein wie ihre Kinder. Unsere Gesellschaft besteht nur noch aus Teenagern.

ZEIT: Aber meinen Sie wirklich, dass auch deutsche Eltern sich von ihren Kindern vorschreiben lassen, wohin sie in den Urlaub fahren, was es zu Essen gibt, was sie im Fernsehen schauen?

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„Psychiater kritisiert schwedische Elterngeneration“

„Der schwedische Psychiater und Buchautor David Eberhard kritisiert die Elterngeneration seines Landes: „Unsere Gesellschaft besteht nur noch aus Teenagern“, sagte Eberhard im Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“. Eltern würden sich nicht mehr wie verantwortungsvolle Erwachsene verhalten. „Wir Erwachsenen stehen nicht mehr füreinander ein, wir stehen nur noch für unsere Kinder ein.“

Aus Sorge, die kleinste Kritik könne ihr Kind traumatisieren, würden Kinder behandelt „wie Porzellanpuppen“: „Aber so ziehen wir freche Rotzlöffel heran, die ein völlig falsches Bild von ihren eigenen Fähigkeiten mit auf den Weg bekommen“, sagte Eberhard. Am Beispiel Schwedens könne man das belegen: „Die schwedischen Schüler sind laut Pisa-Studie Spitzenreiter im Schuleschwänzen, Beschimpfen von Lehrern und in Vandalismus. Und nicht zu vergessen: in Sachen Selbstbewusstsein“, betonte der Psychiater. …“

Quelle / gesamter Artikel: Epochtimes
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„Alte Väter: Gefahr für Erkrankungen der Kinder steigt deutlich an“

„Ist ein Vater bei der Zeugung bereits im fortgeschrittenen Alter, kann das schwerwiegende Auswirkungen auf den Nachwuchs haben. Das berichten Forscher der Universität von Indiana und des Karolinska-Instituts in Stockholm, die für die bisher umfassendste Studie zu dem Thema die Daten von 2,6 Millionen Menschen auswerteten – allen, die in Schweden zwischen 1973 und 2001 geboren wurden.

„Die Ergebnisse haben uns schockiert“, sagt Brian D’Onofrio von der Indiana University in Bloomington. Die Zusammenhänge zwischen dem Alter des Erzeugers und der geistigen Gesundheit des Kindes seien wesentlich deutlicher gewesen als bisher vermutet.

Manische Depression, ADHS, Autismus: deutlich erhöhte Gefahr

Für Kinder älterer Väter besteht laut der Studie ein größeres Risiko psychisch zu erkranken als bei solchen mit einem jungen Vater. Im Vergleich zu Menschen, deren Väter zum Zeitpunkt der Geburt zwischen 20 und 24 Jahre alt waren, hatten diejenigen mit Vätern im Alter von 45 Jahren und mehr demnach ein 25-mal so hohes Risiko auf eine manisch-depressive Erkrankung. …“

Quelle / gesamter Artikel: T-Online

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