„Sachsen: Vorbild beim Thema häusliche Gewalt gegen Männer“

„Nicht nur die Landesfachstelle Männerarbeit, auch die geplante Einrichtung von Schutzhäusern für Männer sollte von allen Bundesländern aufgegriffen werden.

Häusliche Gewalt wird in den Medien oft eindimensional dargestellt, so dass der Eindruck entsteht, sie würde stets auch einem ganz bestimmten Schema folgen. Dies hat für Betroffene ungünstige Konsequenzen, da diese Eindimensionalität auch zur einseitigen Betrachtung von angezeigten Fällen bzw. Hilferufen führen kann.

[…]

Im Freistaat Sachen hat die Gleichstellungsbeauftragte Petra Köpping dies mit folgenden Worten umrissen:

„Eine moderne Gleichstellungspolitik kann heute nicht mehr nur Frauensache sein. Sie muss gleichberechtigt auch das vermeintlich starke Geschlecht in den Blick nehmen.“

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RTL sucht von häuslicher Gewalt betroffenen Mann aus Mitteldeutschland

Eine Mitarbeiterin des RTL Landesstudio Ost rief vorhin bei unserer Initiative an mit dem Gesuch eines von häuslicher Gewalt betroffenen Mannes für eine Sendung zum Thema. Der Betroffene sollte aus Mitteldeutschland sein und wird selbstverständlich völlig anonymisiert. Interessenten möchten sich bitte mit Frau Laura Koch unter 0341 / 21 34 -118 bzw -135 oder laura.koch@lso-tv.de in Verbindung setzen.

Herzlichen Dank!
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„Zuflucht für Männer: Drei Schutzhäuser sollen entstehen“

„In Sachsen soll es in den drei Großstädten Dresden, Leipzig und Chemnitz künftig jeweils ein Schutzhaus für Männer geben. Dafür will sich die im Herbst 2015 gegründete Landesfachstelle für Männerarbeit einsetzen, wie ihr Leiter Frank Scheinert der Deutschen Presse-Agentur sagte. „Dort können betroffene Männer mit ihren Kindern zeitlich begrenzt unterkommen.“ Ähnliche Projekte gebe es bereits in der Schweiz, Berlin sowie im Westen Deutschlands. Die Häuser seien durchaus vergleichbar mit den Frauenschutzhäusern – wenn sich auch die Fälle teilweise erheblich unterschieden.

So erfahren Männer meist mehr psychische als körperliche Gewalt. „Um den Kontakt zum Kind nicht zu verlieren, gehen sie oft jahrelang Kompromisse ein“, erklärte Scheinert. Auch Männer sind von häuslicher und sexueller Gewalt betroffen – sowohl in homo- als auch in heterosexuellen Beziehungen. „Die Dunkelziffer ist groß.“ …“

Quelle / gesamter Artikel: LVZ
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Antrag von SPD Bautzen / Meißen: Diskussion des Wechselmodells auf sächsischem Landesparteitag

Uns liegt ein aktuelles Antragsschreiben des SPD-Kreisverbandes Bautzen und -Unterbezirkes Meißen an den SPD-Landesverband Sachsen vor, in dem für eine Diskussion der Paritätischen Doppelresidenz als gesetzliche Option auf dem Landesparteitag vom vergangenen 07. 11. 2015 (im Antragsbuch auf Seite 8) votiert wurde:

„… Der Landesparteitag möge beschließen und zur Antragstellung an den Bundesparteitag weiterleiten:

Bundesregierung und Bundestagsfraktion werden aufgefordert, für den Fall der Trennung der Eltern das sog. „Wechselmodell“, bei dem die Betreuung und Erziehung des Kindes abwechselnd in einem zu bestimmenden Verhältnis bei dem einen und bei dem anderen Elternteil liegt, gesetzlich als Alternative einzuführen.

Das BGB, insbesondere § 1606 III BGB und weitere, mit ihm zusammenhängende Vorschriften sollen geändert werden. In Zukunft soll es nicht mehr als Regelfall definiert sein, dass ein Elternteil seine Verpflichtung, zum Unterhalt des Kindes beizutragen, dadurch erfüllt, dass er das Kind lediglich betreut, während der andere Elternteil zahlt. Stattdessen sollte es eine Regelung geben, die es erleichtert, Betreuung und Unterhaltsverpflichtung zu entkoppeln. Wenn sich die Eltern nicht auf eine bestimmte Regelung einigen können, die dem Kindeswohl entspricht und beiden Eltern die anteilige Betreuung ermöglicht, soll dem Gericht die Entscheidung über eine solche, dem Wohl des Kindes förderliche Regelung zugewiesen werden. …“

Zum Dokument und kompletten Antragstext bitte hier entlang.
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Stellengesuch der LAG Jungen- und Männerarbeit Sachsen e.V.: Bildungsreferent Männerarbeit

„… Für unsere neu aufzubauende Landesfachstelle Männerarbeit Sachsen (LFMA) suchen wir ab Oktober 2015 einen Bildungsreferenten im Stellenumfang von 100% = 40 Wochenstunden. Ziel dieser Stelle ist es, durch Beratungen, Bildungsmaßnahmen, Referen_innentätigkeiten, Veröffentlichungen und Coachings das Thema Männerarbeit, Arbeit mit Männern sowie Geschlechtergerechtigkeit weiter im Freistaat zu implementieren und Akteure der Männer- und Genderarbeit sowie der regionalen Arbeitskreise zu vernetzen. Dienstort ist Dresden, die Tätigkeit ist mit sachsenweiter Reisetätigkeit verbunden. …“

Quelle / gesamtes Stellengesuch: LAG Jungen- und Männerarbeit Sachsen e.V.
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Redakteur sucht dringend Scheidungsverlierer aus Ostdeutschland

Wir hatte bereits am 14. August vom durch den ISUV e. V. veröffentlichten Medienaufruf berichtet, in dem auf das Gesuch eines MDR-Redakteurs nach Menschen hingewiesen wurde, die durch Scheidung in Ostdeutschland sehr viel verloren haben. Der Redakteur Cezary Bazydlo bat uns aufgrund der Dringlichkeit um erneute Veröffentlichung des Aufrufes, dem wir gerne nachkommen. Sollte für Sie diese Situation zutreffen und sollten Sie bereit sein, darüber im Rahmen einer TV-Reportage zu berichten, wenden Sie sich bitte kurzfristig unter 0341-300-4805 (Bürozeiten meist 10-18 Uhr), 0170 / 752 67 57 oder Cezary.Bazydlo[at]mdr.de an Herrn Bazydlo. Vielen Dank.
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ISUV e. V. sucht Scheidungsverlierer aus Ostdeutschland

„… Gesucht werden Menschen aus den östlichen Bundesländern mit zumindest einem der folgenden „Merkmale“: Vermögen und Immobilie verloren durch Scheidung? Wer bekommt keinen Unterhalt? Wer hat am Monatsende weniger als den Selbstbehalt? Vergleich der Familienbudgets: Dem Unterhaltsverpflichteten bleibt trotz Vollzeitarbeit nicht mehr als der Selbstbehalt – der Unterhaltsberechtigte hat mit Unterhalt erheblich mehr zur Verfügung?

Hintergrund und Konzept der Sendung:

In Zusammenarbeit mit dem polnischen Fernsehen bereitet der MDR eine Reportage-Serie vor, die das Leben in Deutschland und Polen vergleicht. In vier Folgen geht es um verschiedene Lebensbereiche, darunter das Thema Ehe / Familie / Scheidung. (mehr …)

Terminhinweis 28. – 30. 08. Bautzen: „Männer kommen vom Mars und Frauen von der Venus“

Nachfolgend weisen wir auf obengenanntes Seminar unserer Fachbeirätin Dorothea Kramß hin:

„Ist das wirklich so? Was ist das Geheimnis von guter Partnerschaft? Welche Rollenbilder haben wir verinnerlicht? Was macht uns denn noch zum Mann oder zur Frau und wo liegen unsere Stärken?

Ein Wochenende für Paare mit viel Möglichkeit zu Gespräch, aber auch mit interessanten Informationen!

Ort/Datum: 28. – 30.08.2015 in Schmochtitz/Bautzen
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Sachsen wirbt im Bundesrat für automatisches Sorgerecht lediger Väter

Bereits am 21.09.2012 wurde vermeldet, dass sich das Bundesland Sachsen im Bundesrat für die längst überfällige „Automatisierung“ der elterlichen Gleichstellung in Sachen gemeinsames Sorgerecht einsetzte. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf folgenden Artikel.