Statement der Betreiber zur Schließung der Oldenburger Beratungsstelle

„Nach drei Jahren erfolgreicher Arbeit musste die Beratungsstelle Männersache schließen. Die politisch Verantwortlichen der Stadt Oldenburg sahen keine Notwendigkeit darin, den Fortbestand einer Beratungsstelle für Männer zu sichern.

Drei Jahre in denen einige Männer die Chance hatten, aus dem männlichen Teufelskreis des besser, schneller, höher … auszusteigen.

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Die derzeitige Gesundheitsministerin Frau Rundt hatte, damals noch in ihrer Funktion bei Paritätischen Niedersachsen, die Anschubfinanzierung verantwortet. So konnte die Beratungsstelle zeigen, dass Männer Beratungen nutzen, wenn sie sich etwas davon versprechen. Das Netzwerk von Beratungsstellen, RechtsanwältInnen, Initiativen, Ärzten, Krankenkassen und Kliniken hat die Beratungsstelle sofort genutzt und akzeptiert. Durch den innovativen Ansatz ist es gelungen, Männern einen Weg zur Hilfe zu ebnen, die sonst (sehr wahrscheinlich) keinen gefunden hätten. Nicht gefunden, weil sie ihr Leben lang nicht erlebt haben, dass es für sie so etwas gibt.

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Terminhinweis 10. + 11. 09.: Arbeitstagung „Das Jugendamt – Kompetenzzentrum für gelingendes Aufwachsen“

Die „Arbeitsgemeinschaft der Jugendämter der Länder Niedersachsen und Bremen“ veranstaltet am 10. + 11. 09. 2015 in Oldenburg unter obengenanntem Titel seine 46. Arbeitstagung. Allein der Titel bietet angesichts unzähliger unberechtigter Inobhutnahmen und entfremdeter Kinder kontroversen Diskussionsstoff, jedoch können nur Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe bzw. Mitglied eines Jugendhilfeausschusses zu Bremen oder Niedersachsen teilnehmen.

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„Wohnprojekt für männliche Gewaltopfer – Ort der Zuflucht“

„… Seit Bestehen der WG, es gibt sie seit 2001, steht das Telefon von Walter Dinninghoff und seinen Kollegen nicht still. Bis auf wenige Renovierungsphasen sei die Wohnung ständig bewohnt gewesen. Nahezu täglich erreichen ihn Anrufe von Männern und Beratungsstellen aus ganz Deutschland, die an einem Platz interessiert sind. Wirklich einziehen können am Ende aber nur solche Suchenden, die ihren Lebensmittelpunkt in Oldenburg haben und mindestens 25 Jahre alt sind.

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