„Nicht mächtig, aber stark: Ringen um ein neues Männerbild“

Nach Jahrzehnten weiblicher Emanzipation wird es Zeit, die Männer und Jungen zu stärken – das verlangt die deutsche Männerbewegung. Andreas Baum hat einen Männerkongress besucht, war rechtsradikalen Tendenzen auf der Spur und hat mit einem Therapeuten gesprochen.

[…]

Ich lerne allerdings: Der Kern der deutschen Männerbewegung ist die Väterbewegung – Männer, die nach der Trennung von ihren Familien um ihre Kinder kämpfen müssen. Claus John:

„Ich habe das Väternetzwerk in der Region Nürnberg gegründet, vor zwei Jahren. Und wir setzen uns ein in erster Linie für getrennte Väter, die nach der Trennung ihre Kinder kaum noch sehen können, diskriminiert werden von Jugendämtern und von Familiengerichten, für uns ist es schon die Diskriminierung, wenn über 90 Prozent der Kinder nach einer Trennung immer noch zu den Müttern gehen, also die Rechte dort die Mütter bekommen und die Väter außen vor sind.“

Nach der Trennung fühlen sich viele Väter auf Hilfe angewiesen

Zu Claus John kommen Männer, wenn es eigentlich zu spät ist. Wenn die Kinder bereits entzogen und entfremdet sind, wenn das Geld für Anwälte und Unterhaltszahlungen aufgebraucht ist, wenn die Väter kein Licht mehr sehen am Ende des Tunnels. Ihr Eingeständnis, hilfebedürftig zu sein, ist auch eine Kapitulation. Und öffnet sie für neue Ideen – für manche zum ersten Mal in ihrem Leben.

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„Initiativen fordern bei Kongress Stärkung von Männerrechten“

„Vertreter verschiedener Väter- und Männer-Initiativen haben am Rande eines „Deutschen Gender-Kongresses“ in Nürnberg eine Stärkung von Männerrechten gefordert. Nach Jahrzehnten einer starken Frauenbewegung sollten Interessen von Männern nicht aus den Augen verloren werden, sagte der Mitveranstalter des am Samstag veranstalteten Treffens, Gerd Riedmeier. „In der Diskussion um die Gleichbehandlung der Geschlechter fehlt immer noch der Blick auf Jungs, Männer und Väter“, erklärte Riedmeier. Initiator des Kongresses ist unter anderem das Väter-Netzwerk Nürnberg.

Für unausgewogen hält Riedmeier auch die Diskussion über Gewalt in der Partnerschaft. „Der alleinige Blick auf Frauen als Opfer ist nicht ausreichend“, stellt er fest. „Dass auch Männer Opfer von physischer und struktureller Gewalt werden, die von Frauen ausgeübt wird, sieht man vielfach nicht.“ …“

Quelle / gesamter Artikel: Passauer Neue Presse
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In wenigen Tagen: 1. ganzheitlicher Gender-Kongress „Gender Revisited“

Gern kommen wir der Bitte des Mitveranstalters Gerd Riedmeier vom „Forum Soziale Inklusion e. V.“ nach, noch einmal auf den ersten ganzheitlichen Gender-Kongress „Gender Revisited“ am 28. 11. 2015 in Nürnberg hinzuweisen, welcher eine Vielzahl gleichberechtigungsrelevanter Themen aufgreifen wird:

„Der Kongress „Gender Revisited“ und seine Themen werden von vielen interessierten Frauen und Männern sehr gut angenommen. Die Veranstalter rechnen mit mehr als 150 Teilnehmern (m/w) aus dem gesamten Bundesgebiet, Österreich und der Schweiz.

Die Teilnahme am Kongress ist kostenfrei. Für die Veranstalter ergab sich kurzfristig ein zusätzlicher finanzieller Aufwand, der durch einen äußerst großzügigen Spendeneingang gedeckt werden konnte. Ein herzliches Dankeschön an alle Spender (m/w) für die gezeigte Solidarität.

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Wichtige Informationen zum Gender-Kongress | Spendenaufruf

Wir hatten bereits am 31. 10. 2015 darüber berichtet, dass der für den 28. 11. 2015 in Nürnberg angesetzte erste ganzheitliche Gender-Kongress von undemokratischen Kräften angegriffen wird und unterbunden werden soll. Wir betrachten es in diesem Zusammenhang als unsere Pflicht, anbei die Info-Mail des Organisators Gerd Riedmeier zu veröffentlichen und um Spenden für diesen wichtigen Kongress zu bitten. Herzlichen Dank!

„Liebe Mitglieder und Interessierte,

sehr geehrte Damen und Herren,

beiliegend informiere ich Euch / Sie über die aktuelle Entwicklung bei der Organisation des Kongresses „Gender Revisited“ am 28. November in Nürnberg. Die beschriebenen Irritationen bestehen, die Veranstaltung wird jedoch im geplanten Rahmen durchgeführt werden, lediglich die Räumlichkeiten wechseln.

Wir bekommen sehr viel positive Rückmeldung zu den gebotenen Inhalten und den Referenten (m/w). Bis jetzt haben sich nahezu 100 Frauen und Männer als Teilnehmer angemeldet (zzgl. Referenten und Veranstalter). Die Gäste kommen aus dem ganzen Bundesgebiet einschließlich Österreich und der Schweiz.

Wir bitten diejenigen, die ihre Teilnahme noch nicht auf www.genderkongress.de gemeldet haben, dies jetzt zeitnah zu tun. Andernfalls kommen die Veranstalter – wie sagt man? – möglicherweise „in Teufels Küche…“ wegen des realen Platzbedarfs / der Größe der Räumlichkeiten.

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Erster ganzheitlicher Genderkongress wird angegriffen

Ähnlich den von uns am 14. 09. 2012 erwähnten Anfeindungen und Diskreditierungen um Düsseldorfer Kongresse wie “Scheiden tut weh – elterliche Trennung aus Sicht der Väter und Kinder” von Initiativen wie „MackerMassaker“ und „Kitty Hooligans“ soll aktuell auch der erste ganzheitliche „Gender-Kongress“ am 28. 11. 2015 in Nürnberg und damit eine fachliche Gesprächsplattform zwischen den Geschlechtern mit Falschinformationen verhindert werden. Zusagen einzelner Parteienvertreter* wurden bereits wieder zurückgezogen.

Veranstalter Gerd Riedmeier vom „Forum Soziale Inklusion e. V.“ berichtet unter anderem dazu:

„Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Teilnehmer und Interessierte,

[…]

Der Ablauf und die Organisation des Kongresses, der zum ersten Male in der Geschichte der Bundesrepublik die Bedürfnisse von Jungen, Männern und Vätern in den Fokus nimmt, werden von interessierter Seite massiv gestört. Das zeigt sich in folgenden Vorkommnissen:

1) Der Betreiber der Gaststätte, der die Räumlichkeiten für den Kongress zur Verfügung stellte, zog die Zusage zur Überlassung der Räumlichkeiten formal ohne Angaben von Gründen zurück. Auf Nachfrage war zu erfahren, dass der Betreiber unter Druck gesetzt wurde.

2) Der Betreiber der Gaststätte sowie die Veranstalter des Kongresses wurden Opfer mehrerer Attacken durch Cybermobbing. Auf der Facebook-Seite des Gaststättenbetreibers wurden die Kongress-Veranstalter ohne Angaben von Klarnamen als „sexistisch“, „homophob“, „frauenfeindlich“, „LGBT-feindlich“, „rückwärtsgewandt“ und als „extrem rechte Gruppierung“ bezeichnet.

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Programm des Gender – Kongresses online

Wie bereits am 28. 07. 2015 berichtet, findet am 28. 11. 2015 in Nürnberg der erste geschlechterdemokratische Gender – Kongress statt. Das Programm zum Kongress, der von hochrangigen Landespolitikern eröffnet wird und in dem unter anderem unsere wissenschaftliche Fachbeirätin Monika Ebeling ein Eröffnungsvortrag zur Historie der Frauen- und Männeremanzipation hält und unser Mitglied Diplom-Pädagoge Horst Schmeil die Arbeitsgruppe „Jugendamt. Warum bleibt Umgangsverweigerung folgenlos?“ mitgestaltet, ist hier verlinkt. Die Weiterverbreitung des Kongressprogramms, welches unter Mitgestaltung zahlreicher Professionen eine Vielzahl wichtiger Fachthemen aufgreift, ist ausdrücklich erwünscht – vielen Dank!
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Zwei Terminhinweise 24. 10. Karlsruhe und 28. 11. Nürnberg: Seminar + Gender-Kongress

24. 10. 2015: Seminar „Sorgerecht für nicht eheliche Väter“:

„Der „Väteraufbruch für Kinder Karlsruhe e.V.“ veranstaltet am 24.10.2015 von 10 – 18 Uhr ein Seminar zum Thema
„Sorgerecht für nicht eheliche Väter – Gesetzliche Voraussetzungen und familienrechtliche Praxis“

Veranstaltungsort ist das Naturfreundehaus Walzbachtal-Jöhlingen.
http://www.nf-joehlingen.de/wiemanunserreicht/index.html

Themenbereiche
– Entwicklung der zur Zeit gültigen Gesetzeslage
– Gesellschaftspolitische Rahmenbedingungen
– Erfahrungen mit der seit dem 19.05.2013 wirksamen Reform
– Wie stelle ich als ne-Vater einen Antrag auf das GSR?

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„Die CSU kämpft für den ersten Männerbeauftragten“

„… Das Berufsbild des Männerbeauftragten ist in Deutschland unbekannt. Ganz anders als das des oder der Frauenbeauftragten. Wer das sagt? Google. Die Suchanfrage „Männerbeauftragter“ schickt den Leser in die Schweiz. Zahllose Artikel erscheinen zum Scheitern des ersten Schweizer Männerbeauftragten vor zwei Jahren und wenig später seines Nachfolgers. Ein Männerbeauftragter irgendwo in Deutschland? Fehlanzeige.

Das könnte sich bald ändern, wenn es nach der CSU-Fraktion in Nürnberg geht. Die hat dem SPD-Bürgermeister Ulrich Maly zur Behandlung im zuständigen Ausschuss des Stadtrats einen Antrag geschickt, mit dem sie einen Männerbeauftragten fordert. Darin heißt es: „Auch Männer und Väter werden des Öfteren Opfer von Gewalt und Diskriminierung. Es kommt leider immer wieder vor, dass auch Frauen Gewalt gegenüber ihren (Ex-)Partnern ausüben.“ Des Weiteren sei es auch leider Realität, dass Frauen ihren Ex-Partnern zum Teil den Umgang mit den gemeinsamen Kindern verwehrten beziehungsweise die Kinder als Druckmittel verwendeten.

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