„FUW, Linke und Piraten wollen Beirat für das Kreisjugendamt“

„Einen Beirat für das Kreisjugendamt wollen Piraten, Linke und FUW auf den Weg bringen.

Dazu Marie-Luise Streng Kreistagsabgeordnete von der FUW: „Die letzten Monate haben gezeigt, dass Kritik an der Arbeit des Kreisjugendamt durch den Jugendhilfeausschuss kaum aufgeklärt werden kann. Nicht aufgeklärte Kritikpunkte aber führen zu einem Vertrauensverlust in das Kreisjugendamt. Die Schaffung eines Beirats wäre eine Möglichkeit, dieses Vertrauen wieder herzustellen, weil damit Kritik effektiv aufgearbeitet werden kann.“

Frank Kemper, Kreistagsabgeordneter der Linken ergänzt: „Kinder und auch Eltern, die In Kontakt mit dem Jugendamt kommen, sollten doch mindestens die gleichen Rechte haben wie Strafgefangene. Die nämlich haben das Recht sich an Gefängnisbeiräte zu wenden. Ein Instrument, welches sich überall da bewährt hat, wo Behörden besondern tiefe Eingriffsrechte ausüben müssen. Wir erwarten von der Schaffung eines Jugendamtsbeirats, dass damit Kritik in konstruktive Bahnen gelenkt wird, und somit die Arbeit des Jugendamts kontinuierlich verbessert wird. Das wir jedes Jahr steigende Fallzahlen haben, obwohl die Anzahl an Kindern sinkt und obwohl wir im Schnitt für jedes Kind im Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamts mehr als 100,- € pro Jahr investieren, zeigt das hier etwas schief läuft.“

Quelle: FUW-Piraten Rhein-Sieg-Kreis
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Gleichberechtigungsantrag der FDP NRW zur Berücksichtigung männlicher Bedürfnisse

„Die Fraktion der FDP im Landtag Nordrhein-Westfalens in Vertretung durch Christian Lindner, Christof Rasche und Susanne Schneider brachte am 23. Februar den Antrag „Gleichstellungspolitik an die Wirklichkeit anpassen – Männer auch bei der Novelle des Landesgleichstellungsgesetzes gleichberechtigen“ ein:

„… Der Landtag fordert die Landesregierung auf,

1. anzuerkennen, dass die Gleichstellungspolitik sich weiterentwickelt hat und die Geschlechtergerechtigkeit mit einer Chancengleichheit von Frauen und Männern im Vordergrund steht,

2. anzuerkennen, dass Gleichstellung als Gewährleistung von Gleichberechtigung für Männer und Frauen zu verstehen ist und auch zur Erhöhung der Qualität des Verwaltungshandelns beitragen kann,

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Terminhinweis 13. 04. 2016 Euskirchen: Fachvortrag und Diskussion „Trennung und Scheidung“

„Trennung und Scheidung erschüttern alle Betroffenen. Für Kinder ist der Verlust eines Elternteils tragisch. Eine meist konfliktreiche Zeit endet mit dem Auszug eines Elternteils. Kinder leiden darunter, dass sich ihre Eltern nicht mehr lieben und werden unsicher, ob sie selbst beide Eltern noch lieben dürfen. Deren gegenseitige Vorwürfe bringen letztendlich auch die Kinder in einen Loyalitätskonflikt. Häufig stehen sie selbst im Mittelpunkt des elterlichen Konfliktgeschehens, wenn es z.B. um die Erziehung geht.

Kinder sind auf verständnisvolle Eltern angewiesen, die sie in dieser Phase entlasten. Die Familienbeziehungen sollten einvernehmlich neu organisiert werden, damit Kinder ihrem Bedürfnis entsprechend ihren Kontakt zu beiden Eltern und weiteren Personen aus deren verwandtschaftlichem Umfeld aufrechterhalten können.

In dem Vortrag und der Diskussion mit den Teilnehmern wird vor allem die Perspektive der Kinder betrachtet, ihre emotionale Belastung und mögliche Folgen. Ebenso werden elterliche Verhaltensweisen erörtert, die diese Lebenssituation für Kinder und Eltern erleichtern und wie sich Fehler in Trennungs- und Scheidungssituationen vermeiden lassen. …“

Quelle / gesamter Veranstaltungshinweis: Katholisches Bildungswerk im Kreis Mettmann
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Bundesweit erste Onlineberatung für männliche Gewaltopfer gestartet

Die bundesweit erste Onlineberatung für gewaltbetroffene Männer „Prellungen auf der Seele“ wurde Ende August 2015 ins Leben gerufen. Die Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Internetangebot des „Männerberatungsnetzwerks„.
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Terminhinweis 19. 09. 2015 Essen: „Workshop Umgang mit Kindergarten, Schule, Kinderarzt“

Datum:
Samstag, 19. September 2015 – 9:00 – 18:00

Ort:
Die Boje, Elisenstraße 64, 45139 Essen

Hier geht es zur Anmeldung:

Instrumentalisiert durch den/die Ex-Partner/in, oftmals aber auch schon aus Unkenntnis der Rechtslage, sowie aufgrund persönlicher Vorurteile – versuchen Kindergarten, Schule, Kinderarzt usw. den anderen Elternteil aus dem von diesen Institutionen verantworteten Lebensbereich des Kindes ausschließen. Da erlebt Mann (manchmal aber auch Frau), daß

  • der Kindergarten keinerlei Auskunft über das eigene Kind mehr gibt, und sich weigert, das eigene Kind zum Zwecke der Abholung herauszugeben,
  • die Schule ihre Elterninformationen lediglich durch Mitgabe von Zetteln an das Kind (die den anderen Elternteil natürlich nicht erreichen) verteilt, sich aber weigert, den anderen Elternteil auch zu informieren,
  • der Kinderarzt dem anderen Elternteil jegliche Auskunft über das Kind verweigert, oder gar dem einen Elternteil mit „kinderärztlichem Attest“ bescheinigt, daß der andere Elternteil, bzw. der Umgang des Kindes mit diesem das Wohl des Kindes schädigt.

Kann man diesen Sachen vorbeugen? Kann man sich gegen diese erfolgreich wehren? …“

Quelle / gesamter Beitrag: Väteraufbruch für Kinder Kreisverein Köln e. V.
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„Neue Vorwürfe gegen Jugendhilfeträger: Ehemaliges Heimkind irrte alleine durch die Türkei“

„Kellnern gehen statt Schule, Hunde hüten statt Therapie. Seine Auslandsmaßnahme beschreibt das ehemalige Heimkind Jens Espe als „Katastrophe“. Das Bochumer Jugendamt hatte ihn als 14-Jährigen über den Jugendhilfeträger „Life“ in die Türkei geschickt.

Von pädagogischer Begleitung durch seine Betreuerin habe überhaupt keine Rede sein können. „Sie hat sich mehr um sich selber gekümmert. Nach einiger Zeit war ich mir völlig selbst überlassen.“

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Verfassungsklage: Mann will Gleichstellungsbeauftragter werden

Im Februar 2013 debattierte der Thüringer Landtag auf Vorschlag der CDU hin die Besetzung des Gleichstellungsbeauftragten* auch durch Männer, im September 2013 wurde in Nordrhein-Westfalen die Klage eines Mannes auf diese Position abgewiesen, nunmehr liegt eine Klage in Sachsen-Anhalt vor:

„… Beim Landesverfassungsgericht ist eine ungewöhnliche Klage anhängig: Die Richter müssen über die Beschwerde eines Mannes verhandeln, der sich diskriminiert fühlt – er darf nicht Gleichstellungsbeauftragte werden. Der Kläger moniert, ihm werde wegen seiner „Geschlechtszugehörigkeit der Zugang zum öffentlichen Amt der Gleichstellungsbeauftragten versagt“. Dabei geht es konkret um einen Posten in einer Verbandsgemeinde im Kreis Mansfeld-Südharz.

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„NRW ergreift Initiative zur Erweiterung der Heimaufsicht“

„Nordrhein-Westfalen hat gemeinsam mit Brandenburg zur nächsten Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK), die am 21./22. Mai in Perl im Saarland stattfindet, einen Antrag zur gesetzlichen Ausweitung der Heimaufsicht von stationären Einrichtungen der Erziehungshilfe eingebracht.

Ministerin Schäfer: „Es ist dringend erforderlich, die gesetzlichen Regelungen zur Heimaufsicht und zur Betriebserlaubnis von stationären Einrichtungen im Rahmen der Erziehungshilfe einer grundlegenden Prüfung zu unterziehen. Die Rechte und Handlungsmöglichkeiten der Heimaufsicht müssen deutlich gestärkt und ausgebaut werden, um den staatlichen Schutzauftrag angemessen und sachgerecht wahrnehmen zu können.“

Ministerin Schäfer machte deutlich, dass rasch gehandelt werden müsse: „Deshalb habe ich bereits Anfang März einen Brief an die Vorsitzende der JFMK geschickt, das Thema auf die Tagesordnung der nächsten Jugend- und Familienministerkonferenz zu setzen und eine Arbeitsgruppe einzurichten.“

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„Jugendämter außer Kontrolle“

„… Das Fehlen jeglicher Dienstaufsicht für die deutschen Jugendämter treibt dunkle Blüten. Willkürliche Inobhutnahmen von Kindern, jahrelange Be- und Verhinderung des Kontaktes von Eltern zu ihrem Nachwuchs, die »Versorgung« privater Heimbetreiber und Jugendhilfeakteure mit Mündeln und Pflegekindern, ohne dass deren Tätigkeit auch nur ansatzweise kontrolliert wird – die Medienberichte über solche Vorfälle häufen sich. Meist spielt Geld eine große Rolle. Mindestens 50.000 Euro werden für ein in einem Heim oder einer Pflegefamilie untergebrachtes Kind jährlich ausgegeben, ein Großteil davon geht an private Gesellschaften, wie die im Februar erstmals ausgestrahlte ARD-Dokumentation »Mit Kindern Kasse machen« belegte.

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„Wenn Schutzbefohlene in Fänge der Fürsorge geraten“

„… Verschicken Jugendämter ihnen anvertraute Kinder also leichtfertig durch Europa? Orientiert sich die Betreuung von Heimkindern manchmal gar weniger am Kindeswohl, dafür aber umso stärker an der Aussicht auf gute Geschäfte oder schnelle, bequeme Lösungen? Und warum wurde dieser Fall ebenso wie einige andere Fälle nicht durch staatliche Kontrolleure aufgedeckt, sondern jüngst durch einen Bericht der ARD-Sendung Monitor?

Wer kontrolliert Jugendämter und Kinderheime?

Diese Fragen bewegen derzeit die Landespolitik in Nordrhein-Westfalen. Zumindest eine Antwort fand sie bereits. Im Familienausschuss des Landtages konstatierten Ministerin Ute Schäfer (SPD), aber auch Sprecher aller Fraktionen nun ein verhängnisvolles Defizit an Kontrollen bei pädagogischen Maßnahmen im Ausland. Und das müsse schnell behoben werden. Schließlich scheint es kein Einzelfall zu sein, dass Jugendliche ohne therapeutischen Grund aus ihrer vertrauten Umgebung herausgerissen und in die Fremde verpflanzt werden.

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