Statement der Betreiber zur Schließung der Oldenburger Beratungsstelle

„Nach drei Jahren erfolgreicher Arbeit musste die Beratungsstelle Männersache schließen. Die politisch Verantwortlichen der Stadt Oldenburg sahen keine Notwendigkeit darin, den Fortbestand einer Beratungsstelle für Männer zu sichern.

Drei Jahre in denen einige Männer die Chance hatten, aus dem männlichen Teufelskreis des besser, schneller, höher … auszusteigen.

[…]

Die derzeitige Gesundheitsministerin Frau Rundt hatte, damals noch in ihrer Funktion bei Paritätischen Niedersachsen, die Anschubfinanzierung verantwortet. So konnte die Beratungsstelle zeigen, dass Männer Beratungen nutzen, wenn sie sich etwas davon versprechen. Das Netzwerk von Beratungsstellen, RechtsanwältInnen, Initiativen, Ärzten, Krankenkassen und Kliniken hat die Beratungsstelle sofort genutzt und akzeptiert. Durch den innovativen Ansatz ist es gelungen, Männern einen Weg zur Hilfe zu ebnen, die sonst (sehr wahrscheinlich) keinen gefunden hätten. Nicht gefunden, weil sie ihr Leben lang nicht erlebt haben, dass es für sie so etwas gibt.

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Terminhinweis 23. 04. 2016 Lüneburg: „Wie Vaterentbehrung das Leben prägt“ – Lesung, Vortrag + Diskussion

„Zunächst liest die Autorin Jeannette Hagen aus ihrem Buch „Die verletzte Tochter“ und erzählt aus ihrer Erfahrung, was es für das eigene Leben bedeutet, ohne Vater aufzuwachsen. Im Anschluss gibt es einen Vortrag der Psychologin Andrea Jacob, die weit über 300 Expertisen zu Gutachten in Familienrechtsverfahren verfasst und über 1000 Gerichtsakten geprüft hat. Unabhängig davon musste sie selbst als Großmutter das Leid der „Entsorgung“ erleben.“

Ort / Zeit: Hotel Bergström, 21 335 Lüneburg, 12 – 17 Uhr

Infos: Selbsthilfegruppe „Entsorgte Eltern und Großeltern
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Auch Niedersachsen schönt Opferstatistiken zur häuslichen Gewalt

In Reaktion auf unseren Artikel vom 21. 03. 2016, der die Verzerrung häuslicher Gewaltstatistiken in Thüringen in einem Interview der „Thüringer Ladeszeitung“ der Vorwoche thematisierte, gingen Rückmeldungen ein, die auf eine derartige Praxis auch in Niedersachsen verweisen. Beispielsweise wird die Opferschutzbeauftragte der Polizeiinspektion Osnabrück Monika Holtkamp in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ entgegen der Hellfeld-Erkenntnisse* der Beratungs- und Interventionsstelle des Landkreises und der Stadt Osnabrück (jeder sechste Mann Opfer häuslicher Gewalt, Tätigkeitsbericht 2013, Seite 16, (Beratung für Männer nichtexistent)) wie folgt zitiert:

„… Neu sei eine Sicherheitsberatung der Frau durch das Präventionsteam der Polizei. Durch die Beteiligung des Weißen Rings und der Opferhilfe seien finanzielle Hilfen möglich, etwa bei der Einrichtung von Sicherheitsanlagen oder einem Umzug. Auch Familienhebammen seien dem Netzwerk angeschlossen. In einem Fall habe eine Hochschwangere aus Angst vor ihrem gewalttätigen Mann jede Hilfe von außen verweigert und lediglich der Hebamme den Zugang erlaubt.

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Terminhinweis 04. 11. 2015 Hannover: „Betrifft: Häusliche Gewalt – Forschungsergebnisse und Praxiserfahrungen für Intervention und Prävention“

Morgen findet in Hannover eine Fachtagung des Landespräventionsrates Niedersachsen statt, deren Schwerpunkt zwar häusliche Gewalt gegen und Interventionsmechanismen für Frauen ist, in deren Fachforen durch Herrn Georg Fiedeler vom Männerbüro Hannover aber auch „Beratung für Männer als Opfer häuslicher Gewalt“ thematisiert wird. Zum Programm geht es hier entlang.
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AG Zeven verhängt 2.500€ Ordnungsgeld für Umgangsboykott

Wir hatten bereits am 13. 07. 2015 über ein empfindliches Ordnungsgeld berichtet, anbei ein weiteres, vom OLG Celle bestätigtes Urteil vom Amtsgericht Zeven unter dem Aktenzeichen 4 F 84/09 UG:

„… In der Familiensache
betreffend den Umgang mit …

[…]

hat das Amtsgericht – Familiengericht – Zeven durch die Richterin am Amtsgericht I.-P. am 08.06.2015 beschlossen:

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Terminhinweis 10. + 11. 09.: Arbeitstagung „Das Jugendamt – Kompetenzzentrum für gelingendes Aufwachsen“

Die „Arbeitsgemeinschaft der Jugendämter der Länder Niedersachsen und Bremen“ veranstaltet am 10. + 11. 09. 2015 in Oldenburg unter obengenanntem Titel seine 46. Arbeitstagung. Allein der Titel bietet angesichts unzähliger unberechtigter Inobhutnahmen und entfremdeter Kinder kontroversen Diskussionsstoff, jedoch können nur Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe bzw. Mitglied eines Jugendhilfeausschusses zu Bremen oder Niedersachsen teilnehmen.

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Zur 12. Fachtagung des Niedersächsischen Landespräventionsrates

Ursprünglich war ein Vertreter unserer Güstrower Initiative zur Teilnahme an der 12. Fachtagung zur häuslichen Gewalt „Forschungsergebnisse und Praxiserfahrungen für Intervention und Prävention“ des niedersächsischen Landespräventionsrates gebucht, konnte jedoch aus terminlichen Gründen nicht teilnehmen. Uns liegt nunmehr die Zusammenfassung vor.

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Korruptionsverdacht in Niedersachsen: 2000 Juristen sollen Examen gekauft haben

„Das Land Niedersachsen lässt 2000 Jura-Examen untersuchen. Die angehenden Juristen sollen sich den Abschluss regelrecht gekauft haben. Maßgeblich beteiligt an dem florierenden Handel: Ein Mitarbeiter des Landesjustizprüfungsamtes.

Über ihn sollen sich die angehenden Juristen in Niedersachsen die guten Noten im Examen buchstäblich gekauft haben. Wegen Korruptionsvorwürfen gegen einen Mitarbeiter des Landesjustizprüfungsamtes werden dort nun die Abschlussprüfungen von rund 2000 Juristen untersucht. …“

Quelle / gesamter Artikel: RP online

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