„Nach wie vor ein Tabuthema: Wenn Männer Opfer häuslicher Gewalt werden“

„… Gleich, ob sie Gewaltopfer seien, in einer Beziehungskrise stünden oder Neues im Leben suchten. „Ihr Selbstbild ist erschüttert.“ Manche würden „Schlappschwänze“ genannt und fühlten sich auch so. Andere zwängten sich in die Rolle des „starken Mannes“, ließen ihre weiche Seite nicht zu.

Aus einem Kratzer wird ein riesiger Riss

„Männer warten, bis ein Kratzer zu einem Riesenriss wird.“ Viele trügen einen Panzer mit sich rum. Diesen Panzer aufzulösen, gelinge in Männergruppen, die weder Stammtisch noch Therapieersatz seien. Van Koeverden drückt es so aus: „Männer wollen so sehr Mann sein, den Starken spielen, dass sie sich selbst verleugnen.“

Schwarz und van Koeverden sehen es als Aufgabe von Jahrzehnten an, ein effektives und ausreichendes Hilfsnetz für Männer aufzubauen, das gesellschaftlich akzeptiert wird. Dabei ist das Thema nicht neu, wie eine Studie von 2004 im Auftrag des Bundesfamilienministeriums zeigt. Darin heißt es, Männern widerfahrene Gewalt werde von ihnen und oder ihrer Umwelt nicht als solche wahrgenommen, Hilfsangebote fehlten.

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Terminhinweis 07. + 08. 03. 2016 Mainz: 25. Opferforum des Weissen Ring

Am 07. und 08. März 2016 widmet sich der Weisse Ring im 25. Opferforum unter dem Motto „40 Jahre Opferrechte – Gerechtigkeit für Opfer“ auch männlichen Betroffenen häuslicher Gewalt, wie Seite 2 des hier verlinkten Tagungsprogramms entnommen werden kann. Einer der Referenten ist Detlef Vetter als Vertreter der Bielefelder „mann-o-mann“ Beratungsstelle als Kontaktstelle des von unserer Initiative initiierten „Männerberatungsnetzwerkes„.
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Bitte unterstützen Sie unter diesem Link unsere Initiative. Vielen herzlichen Dank!

Teilnahmeaufruf für Masterarbeit: Fragebogen zum Thema „Konflikthaftigkeit in Partnerschaften“

Wir bitten an dieser Stelle um zahlreiche Teilnahme (sollte die Thematik für Sie zutreffen) und Weiterverbreitung des nachfolgenden Aufrufs:

„Mein Name ist Isabel Haus und ich studiere Psychologie an der Universität Mainz. Zur Zeit schreibe ich meine Masterarbeit im Fach Rechtspsychologie.

In meiner Masterarbeit habe ich (in Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Schaffner der Uni Mainz und nach Beratschlagung durch Mitglieder des Väteraufbruch für Kinder) einen Fragebogen zum Thema „Hochkonflikthaftigkeit bei Paaren“ entwickelt. Ziel des Fragebogens ist es, den Schweregrad der Konflikte zwischen (Ex-) Partnern einzuschätzen. Die schnellere Erkennung von hochkonflikthaften Paaren kann später sowohl in der Konfliktdiagnostik als auch der Arbeit mit den Betroffenen dienen. Um die psychometrische Qualität des Fragebogens einschätzen zu können, benötige ich möglichst viele betroffene Teilnehmer, die sich noch in konflikthaften Beziehungen befinden oder waren. Die Bearbeitung erfolgt online über einen Link, dauert etwa 20 Minuten und ist anonym. Ein Rückschluss auf die Person ist nicht möglich.

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