Terminhinweis 15. 07. 2016 Karlsruhe: Elternkongress „Eltern sein – Eltern bleiben: Rahmenbedingungen für gemeinsam oder getrennt erziehende Eltern“

„Seit dem letzten Väterkongress am 23. Juni 2012 zum Thema „Vereinbarkeit auch für Väter – Familie zwischen Eigen- und Fremdbetreuung“ hat sich der Bundesverein Väteraufbruch für Kinder (VAfK) als Antwort auf die veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für Familien und den noch immer bestehenden Reformbedarf im Kontext von Trennung und Scheidung neu positioniert.

Dies führte zur Konzeption eines „Elternkongresses“, veranstaltet vom VAfK-Landesverein Baden-Württemberg, mit dem Thema

Eltern sein – Eltern bleiben: Rahmenbedingungen für gemeinsam oder getrennt erziehende Eltern und die Rolle der familialen Professionen.

>Während die Familienpolitik einerseits auf den gesellschaftlichen Wandel, verbunden mit der Auflösung traditioneller Geschlechterrollen und Familienformen reagiert und mit Maßnahmen wie ElterngeldPlus, Flexibilisierung der Elternzeit und Ausbau der Ganztagsbetreuung die partnerschaftliche Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Mütter und Väter im Lebensverlauf fördert, erfolgt andererseits nach Trennung und Scheidung noch immer eine „Rolle rückwärts“ in tradierte Rollenmuster: Ein Elternteil, in der Regel die Mutter, ist schwerpunktmäßig für die Kinderbetreuung und –erziehung zuständig und wird zur „alleinerziehenden Mutter“, während der andere Elternteil, in der Regel der Vater, schwerpunktmäßig für den Kindesunterhalt zuständig ist und zum „Umgangselternteil“ wird. Das führt zu einseitigen Belastungen und verhindert Entwicklungsmöglichkeiten für alle Beteiligten. Die häufige Folge sind eskalierende, sich über viele Jahre hinziehende Elternkonflikte und der Kontaktverlust der Kinder zum getrennt lebenden Elternteil bis hin zur völligen Entfremdung.

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„Kind nicht selbst gezeugt. Trotzdem ein „Zahlvater“?“

„Der Eisprung war da, mit einem kleinen Behälter fuhr sie zum Freund. Der füllte ihn mit fremdem Samen. […] Neun Monate später brachte die Frau ein Mädchen zur Welt. […] Aus Sicht des Gerichts die wahrscheinlichste Variante, wie ein inzwischen fast siebenjähriges Mädchen gezeugt wurde.

Das klagt jetzt auf Unterhalt. Der ehemalige Freund der Mutter will von dem Kind schon längst nichts mehr wissen, geschweige denn dafür zahlen. Der nicht ganz alltägliche Fall wird am Mittwoch vor dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe verhandelt …

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Zwei Terminhinweise 24. 10. Karlsruhe und 28. 11. Nürnberg: Seminar + Gender-Kongress

24. 10. 2015: Seminar „Sorgerecht für nicht eheliche Väter“:

„Der „Väteraufbruch für Kinder Karlsruhe e.V.“ veranstaltet am 24.10.2015 von 10 – 18 Uhr ein Seminar zum Thema
„Sorgerecht für nicht eheliche Väter – Gesetzliche Voraussetzungen und familienrechtliche Praxis“

Veranstaltungsort ist das Naturfreundehaus Walzbachtal-Jöhlingen.
http://www.nf-joehlingen.de/wiemanunserreicht/index.html

Themenbereiche
– Entwicklung der zur Zeit gültigen Gesetzeslage
– Gesellschaftspolitische Rahmenbedingungen
– Erfahrungen mit der seit dem 19.05.2013 wirksamen Reform
– Wie stelle ich als ne-Vater einen Antrag auf das GSR?

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„Umgangsrecht: Im Zweifel gegen den Vater“

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hatte zuletzt die Rechte von Vätern gestärkt. Doch nun betont Karlsruhe im Umgangsrecht das unbedingte Kindeswohl, auch wenn es von der Mutter beeinflusst wurde.

Der Junge ist jetzt elf Jahre alt, er hat eine Mutter, bei der er lebt, und einen Vater, den er nicht sehen will. Die Eltern hatten sich kurz nach der Geburt getrennt. Und weil der Vater ein, sagen wir, konfliktbereiter Mensch ist, hat sich daran ein Rechtsstreit um das Umgangsrecht des Vaters entzündet, der fast so alt ist wie das Kind. 2010 ordnete das Oberlandesgericht Frankfurt nach fünfjährigem Prozess gelegentliche Treffen zwischen Vater und Sohn an, 2011 rügte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte, das Verfahren sei zu lang gewesen, 2014 unterband das OLG persönliche Besuche und erlaubte dem Vater stattdessen Briefkontakte.

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„Schwesigs doppeltes Spiel“

„Am 14. April verhandelt das Verfassungsgericht über das Betreuungsgeld. Zur Verteidigung der Leistung schickt Familienministerin Schwesig ausgerechnet den Mann, der einst die Klage gegen ebenjene Leistung vorbereitete.

Am 14. April wird das Bundesverfassungsgericht über eine Normenkontrollklage der Stadt Hamburg gegen das Betreuungsgeld verhandeln. Die Stadt sieht in den 150 Euro, mit denen junge Eltern unterstützt werden, wenn sie ihre Kinder in den ersten Lebensjahren zuhause erziehen, statt sie schnellstmöglich in einer staatlichen Betreuungseinrichtung unterzubringen, einen Bruch der Verfassung. …“

Quelle / gesamter Artikel: Initiative Familienschutz
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Statement zum Kuckuckskind-Urteil des Bundesverfassungsgerichts

Zum von uns am 18. 03. 2015 verlinkten Kuckuckskind-Urteil des Bundesverfassungs- gerichts, welches an Vaterfeindlichkeit kaum noch zu überbieten ist, liegt nunmehr eine Stellungnahme des Betreibers des „Kuckucksvater“-Blogs vor:

„… Durch das Urteil des BVerfG wird die Intimsphäre der Kuckucksmütter über den Schutz vor Betrug der Scheinväter und dem Identitätsraub an den Kuckuckskindern gestellt. Das Bundesverfassungsgericht ignoriert, nein, leugnet damit nicht nur das finanzielle Leid der Scheinväter und deren Bedürfnis auf zumindest finanzielle Reparaturen, sondern auch deren persönliches Leid. Das Leid durch den Verlust des Vaterseins und den Identitätsverlust der Kinder. Ein Verlust, der viele Scheinväter und Kuckuckskinder in schwere Identitätskrisen stürzt. Schwere Depressionen sind die Folge und bei einigen besteht sogar Suizidgefahr. Schmerzensgeldzahlungen an die Opfer seitens der Kuckucksmutter – wie in Großbritannien – wären angebracht, doch davon können die Opfer in Deutschland nicht einmal träumen. Sie dürften schon feuchte Augen bekommen, wenn sie erfahren dürften, wer denn der leibliche Vater sein könnte. …“

Quelle / gesamter Artikel: Kuckucksvater-Blog
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„Verfassungsgericht verbietet Schockwerbung von Anwälten“

„Rechtsanwälte dürfen laut dem Bundesverfassungsgericht nicht mit Schockwerbung für sich Reklame machen. Für diese Berufsgruppe gelte bei der Werbung das Gebot der Sachlichkeit, urteilte das Gericht in einem veröffentlichten Beschluss.

Damit scheiterte ein Kölner Anwalt mit seiner Verfassungsbeschwerde. Er wollte Werbetassen anfertigen lassen. Darauf sollte unter anderem ein Mann abgebildet sein, der mit einem Stock auf das nackte Hinterteil einer Frau schlägt. Daneben sollte die Frage „Wurden Sie Opfer einer Straftat?“ stehen. …“ (Az.: I BvR 3362 / 14)

Quelle / gesamter Artikel: n-tv
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„Bundesverfassungsgericht: Mutter muss Erzeuger von Kuckuckskind doch nicht benennen“

„Versorger von sogenannten Kuckuckskindern haben ab heute weniger Chancen, deren Erzeuger auf Unterhaltsrückzahlung zu verklagen: Das Bundesverfassungsgericht urteilte, dass die Mutter eines solchen Kindes nicht verpflichtet ist, den Namen des leiblichen Vaters zu nennen.

Der Beschluss wurde am 24. Februar 2015 gefasst, aber erst heute veröffentlicht. Karlsruhe hob damit die gegenteilige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) auf (Az. 1 BvR 472/14).

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„Verfassungsgericht stärkt elterliches Sorgerecht“

Anläßlich des gestern hier veröffentlichten Urteils des Bundesverfassungsgerichtes  reichen wir an dieser Stelle den Artikel der „Zeit“ nach:

„… Das Bundesverfassungsgericht hat das Recht der elterlichen Sorge gestärkt. Eltern müssten ihre Erziehungsfähigkeit nicht positiv unter Beweis stellen, vielmehr müsste für den Entzug des Sorgerechts „gravierend schädigendes Erziehungsversagen“ feststehen, begründeten die Richter ihren Beschluss in der Sache eines Ghanaers, der Verfassungsbeschwerde gegen den Entzug des Sorgerechts für seine Tochter eingelegt hatte. (Az. 1 BvR 1178/14) Der Staat dürfe seine Vorstellung von gelungener Kindeserziehung nicht an die Stelle der elterlichen Vorstellung setzen.

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Aktuelles Urteil des BVerG gegen Kindesentzug und Sachverständigenwillkür

Kommentartext des Rechtsanwaltes Thomas Saschenbrecker: „Das Bundesverfassungsgericht hat sich im November 2014 erneut gegen den Vorrang der „sozialen“ Eltern vor den leiblichen Eltern und gegen von familienpsychologischen Sachverständigen erfundene Idealbilder bei der Beurteilung von Erziehungsfähigkeit ausgesprochen, weil Art. 6 Abs. 2 und Abs. 3 GG auf die primäre Erziehungszuständigkeit der leiblichen Eltern abstellt.“

Zum Urteil: „… Unter Verweis auf die psychische Situation der Mutter und die nicht transparente Wohn- und Lebenssituation des Beschwerdeführers regte das Jugendamt unmittelbar vor dem voraussichtlichen Geburtstermin an, den Eltern das Sorgerecht zu entziehen. Das Amtsgericht entzog daraufhin beiden Eltern im Wege der einstweiligen Anordnung das Aufenthaltsbestimmungsrecht, die Gesundheitssorge und das Recht zur Beantragung öffentlicher Hilfen und bestellte das Jugendamt zum Ergänzungspfleger.

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