„Verstärkte Zusammenarbeit in der EU: Mehr Rechtssicherheit für binationale Paare bei vermögensrechtlichen Fragen“

„Die EU-Kommission hat jetzt Vorschläge zur Präzisierung des Güterrechts für binationale Ehen oder eingetragene Partnerschaften im Rahmen der Verstärkten Zusammenarbeit vorgelegt. Internationale Paare besitzen häufig Vermögen oder Konten in mehr als einem Land.  Die neuen Regeln sollen binationalen Paaren helfen, durch Vermeidung paralleler und möglicherweise konkurrierender Verfahren in verschiedenen Mitgliedstaaten Zeit und Geld zu sparen. Da es den 28 Mitgliedstaaten nicht gelungen ist, im Rat Einstimmigkeit über die Annahme der ursprünglichen Kommissionsvorschläge zu erzielen, haben 17 Mitgliedstaaten eine Verstärkte Zusammenarbeit zum Erlass dieser Rechtsvorschriften beantragt.
EU-Justizkommissarin Vĕra Jourová erklärte: „Bei Scheidung oder Tod eines Partners wird das Leben von 16 Millionen binationalen Paaren sehr kompliziert. Es drohen aufwendige Verwaltungsverfahren und unbeantwortete Fragen wie: Wer bekommt bei einer Scheidung das Haus, wenn wir nicht dieselbe Staatsangehörigkeit haben?’ Sie brauchen klare Regeln für die Aufteilung ihres gemeinsamen Vermögens. Mit den vorgeschlagenen neuen Vorschriften wird Rechtssicherheit geschaffen und die komplizierte Aufteilung des gemeinsamen Besitzes unabhängig vom Wohnsitz der Partner vereinfacht. …“

Quelle / gesamter Artikel: ISUV e. V.
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„Krippenbetreuung ist Belastung für das Kind“

Aufgrund der dünnen Studienlage zu diesem wichtigen Thema verlinken wir nachfolgend auf ein bereits etwas älteres Interview mit dem Psychiater, Psychoanalytiker und Fachbuchautoren Hans-Joachim Maaz:

„… Die psychotherapeutische Forschung und Erfahrung, die Säuglings- und Kleinkindforschung und die Hirnforschung haben die Entwicklungsbedingungen des Kindes wissenschaftlich gesichert. Dabei ist vor allem die Qualität der ersten Beziehungserfahrungen für die Entwicklung des Kindes von zentraler Bedeutung. Die Mutter hat deshalb eine herausragende Wichtigkeit, weil sie durch Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit die ersten Erfahrungen des Kindes nachhaltig prägt – bis zur Entwicklung des Gehirnes. Diese Bedeutung der Mutter kann in den ersten 3 Lebensjahren nicht ohne wesentliche Wirkung auf das Kind delegiert werden (z.B. auf den Vater, Geschwister, Großeltern, Tagesmutter, Krippenerzieherinnen). Jede Trennung des Säuglings von der Mutter bedeutet Stress für das Kind, der nur durch die Erfahrung, dass die Mutter sicher wiederkommt und zur Verfügung steht, gemildert werden kann. Deshalb ist eine Krippenbetreuung – je früher umso mehr – immer eine schwere Belastung für das Kind.

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„Deutschland kriegt weltweit die wenigsten Kinder“

Nachfolgender Artikel blendet bedauerlicherweise die Ursachen völlig aus:

„… Die weltweit niedrigste Geburtenrate wird nach einer Studie zum Standortproblem für Deutschland. Hier werden nicht länger nur europaweit, sondern nun auch weltweit die wenigsten Kinder geboren, heißt es in der Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO und des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI).

Danach wurden in den vergangenen fünf Jahren im Durchschnitt 8,2 Kinder je 1000 Einwohner geboren. Das liegt unter dem Niveau des bisherigen Schlusslichts Japan von 8,4 Kindern je 1000 Einwohner.

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„Deutschland Mittelfeld bei Studie zu Kinderzufriedenheit“

„Kinder in Deutschland wachsen im Ländervergleich zwar abgesichert und wohlbehütet auf. Dennoch sind sie laut einer Studie zum Kinderglück nicht vollauf zufrieden. Dagegen sind Zwölfjährige in Rumänien und Kolumbien nach eigenem Befinden viel glücklicher.

Trotz Wohlstands nicht restlos glücklich: Bei einer großen Studie zur weltweiten Zufriedenheit von Kindern ist Deutschland nur auf dem zehnten Platz im Feld der 15 Teilnehmer-Länder gelandet.

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„Papa macht Kinder selbstbewusst“

„Väter sind für die Entwicklung ihrer Kinder genauso wichtig wie die Mütter. Eine ganz besondere Rolle spielen sie bei der geistigen Entwicklung. Anka Teubert sagt das. Sie ist diplomierte Psychologin und arbeitet seit Januar bei der Psychologischen Beratungsstelle in der Mindelheimer Steinstraße, vormals Erziehungsberatungsstelle. Für die Väter unserer Tage hat die Erziehungsexpertin insgesamt ein dickes Lob parat, nicht nur zum heutigen Vatertag. Sie übernehmen immer mehr Aufgaben in Bezug auf die Erziehung ihrer Kinder. […]

Väter gehen generell mit ihren Kindern anders um als Mütter. Sie seien eher robuster und setzten auf körperliche Aktivitäten. Während Mütter eher die Sorge umtreibe, dass ihren Kindern etwas zustoßen könnte, seien Väter gelassener, sagt Teubert. „Sie trauen Kindern mehr Selbstständigkeit zu“. Das fördere die Unabhängigkeit und stärke das Selbstbewusstsein der Kinder. …“

Quelle / gesamter Artikel: Augsburger Allgemeine
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Väterliche Zurückweisung für Kinder oft folgenreicher

Ein internationales Forscherteam fand unlängst beim Verfassen einer Meta-Studie (36 Einzelstudien, 10.000 Teilnehmer) heraus, daß väterliche Zurückweisung (bzw. Ausgrenzung) oftmals deutlich gravierendere Folgen für Kinder hat als mütterliche.
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