Terminhinweis 04. 11. 2015 Hannover: „Betrifft: Häusliche Gewalt – Forschungsergebnisse und Praxiserfahrungen für Intervention und Prävention“

Morgen findet in Hannover eine Fachtagung des Landespräventionsrates Niedersachsen statt, deren Schwerpunkt zwar häusliche Gewalt gegen und Interventionsmechanismen für Frauen ist, in deren Fachforen durch Herrn Georg Fiedeler vom Männerbüro Hannover aber auch „Beratung für Männer als Opfer häuslicher Gewalt“ thematisiert wird. Zum Programm geht es hier entlang.
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„Gewalt gegen Männer: wenn Frauen ihre Fäuste einsetzen“

Von den bekannt falschen Zahlendarstellungen abgesehen erkennt einmal mehr auch die „Zeit“ das Defizit an Versorgungsstrukturen für von partnerschaftlicher Gewalt betroffene Männer:

„“Männer haben keine Opfer-Identität“, sagt Waldmann. Sie fürchteten, „als Weichei“ stigmatisiert zu werden, wenn sie zugeben, dass sie von ihrer Frau geschlagen oder in anderer Weise drangsaliert werden.  

Kaum verlässliche Zahlen

Hinzu kommt aber auch: Spezielle Beratungsangebote für Männer, die Opfer von häuslicher Gewalt werden, sind selten. Bundesweit kennt Waldmann nur fünf andere Beratungsstellen, die sich gezielt dieser Opfergruppe annehmen. 435 Frauenhäusern stünden nur drei Männerhäuser gegenüber. 

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Häusliche Gewalt: zwei Meldungen aus Norddeutschland

Nachfolgend verlinken wir zwei Meldungen zum Thema häusliche Gewalt aus dem norddeutschen Raum. Über ein Männerbüro in Hannover wird berichtet:

„… Das für Stadt und Region Hannover zuständige Männerbüro mit Sitz in Linden-Süd wurde als Verein schon 1996 gegründet. Doch noch immer ist es schwer, ein gesellschaftliches Tabu zu durchbrechen: „Auch Männer sind verletzlich und werden von Frauen erniedrigt, gequält und geschlagen“, sagt Mitarbeiter Georg Fiedeler. Der Sozialpsychologe leitet das Beratungsangebot für männliche Opfer häuslicher Gewalt. Fiedeler zeigt auf ein Regal mit neun dicken Aktenordnern voller Auszüge aus Polizeiakten, die sich allein seit 2011 angesammelt haben. Und über die Feiertage, wenn Partner mehr Zeit miteinander verbringen und Erwartungen hoch sind, kommen erfahrungsgemäß viele hinzu.

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Zur 12. Fachtagung des Niedersächsischen Landespräventionsrates

Ursprünglich war ein Vertreter unserer Güstrower Initiative zur Teilnahme an der 12. Fachtagung zur häuslichen Gewalt „Forschungsergebnisse und Praxiserfahrungen für Intervention und Prävention“ des niedersächsischen Landespräventionsrates gebucht, konnte jedoch aus terminlichen Gründen nicht teilnehmen. Uns liegt nunmehr die Zusammenfassung vor.

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Kostenentscheid des OLG Celle zulasten des ausgrenzenden Elternteils

Wir verweisen nachfolgend auf einen Beschluss des OLG Celle, der die erstinstanzlichen Verfahrenskosten vollumfänglich dem ausgrenzenden Elternteil auferlegt:

„Auf die Beschwerde des Antragstellers wird der Beschluß des Amtsgerichts – Familiengericht – Hannover vom 26. September 2013 geändert und wie folgt neu gefaßt:

Die Gerichtskosten des erstinstanzlichen Verfahrens trägt die Antragsgegnerin, die dem Antragsteller auch seine außergerichtlichen Auslagen zu erstatten hat.

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens werden der Antragsgegnerin auferlegt.

Verfahrenswert für das Beschwerdeverfahren: 3.000 €

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Vater darf trotz Unterhaltspflicht kündigen

„Das Amtsgericht Burgdorf hat die Rechte unterhaltspflichtiger Väter gestärkt. Einem getrennt lebenden Vater ist nicht vorzuwerfen, wenn er seine Arbeitsstelle wechselt – auch wenn er dadurch seinen Kindern einen geringeren Unterhalt zahlen kann als vorher. …“

Quelle / gesamter Artikel: Hannoversche Allgemeine Zeitung