„Neue Vorwürfe gegen Jugendhilfe-Einrichtungen“

„… Nachdem ein Mädchen Süßigkeiten gestohlen hatte, seien alle anderen Bewohnerinnen zum sogenannten Aussitzen in einen Raum gesperrt worden. Erst, als sich die Diebin nach 18 Stunden stellte, hätten alle den Raum wieder verlassen und endlich ins Bett gehen dürfen, berichtete die junge Frau.

[…]

Die 22-Jährige berichtete ebenfalls, dass ein Brief an ihre Mutter zerrissen worden sei, „weil ich meiner Mama geschrieben habe, dass wir Strafsport machen mussten“. Von Briefkontrollen hatten zuvor auch schon Mitarbeiter berichtet, sie bestritten jedoch, eine inhaltiche Zensur vorgenommen zu haben. Sport wurde ihrer Darstellung nach als Strafe angeordnet. Sie selbst sei zudem auch eine Woche lang von den anderen Mädchen isoliert worden, weil sie gegen das System aufbegehrt habe. …“

Quelle / gesamter Artikel: NDR
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„Scheidungskinder sollen zwei Zuhause haben“

„Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) ist eine erklärte Anhängerin der Quote. Der Quote für Frauen, versteht sich. Der „Hamburger Appell“, der die Ministerin jetzt erreichte, hat mit Frauenförderung allerdings nichts zu tun. Allenfalls indirekt. Denn die Quote, die hier gefordert wird, ist eine für Väter. 30 Prozent gemeinsam erziehender Trennungseltern bis 2020 und 50 Prozent bis 2025 will die Hamburger Initiative „Gemeinsam erziehende Mütter und Väter“ erreichen. Und gemeinsam erziehend, das bedeutet für sie: zwei gleichwertige Elternhäuser für Scheidungskinder, eins bei Mama, eins bei Papa. Eine „paritätische Doppelresidenz“, wie Fachleute es etwas sperrig formulieren. …“

Quelle / gesamter Artikel: Die Welt
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„Neue Anlaufstelle soll bei Ärger mit dem Jugendamt helfen“

„Der Jugendhilfeausschuss in Hamburg-Mitte hat eine neue Anlaufstelle für junge Menschen und Familien initiiert. Die Ombudsstelle soll vor allem bei Konflikten zwischen Eltern, Kind und Helfern vermitteln. Dabei fungiere die Stelle als „neutrale“ und „unabhängige“ Instanz, heißt es.

Zusätzlich sollen die Ombudsleute junge Menschen und Familien auch über ihre rechtlichen Pflichten und Ansprüche gemäß des Sozialgesetzbuches, Achtes Buch, „Kinder- und Jugendhilfe“ aufklären. „Die Ombudsstelle ist ein wichtiger Beitrag,um die Kommunikation zwischen den Betroffenen und der Behörde zu verbessern“, sagt Ralf Neubauer, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses.

Aufgrund tragischer Erfahrungen aus dem Jugendamt Hamburg-Mitte wurde die neue Anlaufstelle ins Leben gerufen. …“

Quelle / gesamter Artikel: Hamburger Abendblatt
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„Betreuungsgeld: Unzeitgemäße „Herdprämie“ oder sinnvolle Familienleistung?“

Nach wie vor erschließt sich uns nicht, aus welchem Grund die Lebens- und Familienzeit mit den eigenen Kindern eine Diskriminierung und Fremdbetreuung die einzig kindgerechte Lebenswirklichkeit darstellen sollen:

Über 455.000 Eltern erhalten in Deutschland derzeit das als „Herdprämie“ verspottete Betreuungsgeld – und das eventuell zu Unrecht. Heute entscheidet das Bundesverfassungsgericht, ob die staatliche Leistung mit dem Grundgesetz vereinbar ist.

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„Schwesigs doppeltes Spiel“

„Am 14. April verhandelt das Verfassungsgericht über das Betreuungsgeld. Zur Verteidigung der Leistung schickt Familienministerin Schwesig ausgerechnet den Mann, der einst die Klage gegen ebenjene Leistung vorbereitete.

Am 14. April wird das Bundesverfassungsgericht über eine Normenkontrollklage der Stadt Hamburg gegen das Betreuungsgeld verhandeln. Die Stadt sieht in den 150 Euro, mit denen junge Eltern unterstützt werden, wenn sie ihre Kinder in den ersten Lebensjahren zuhause erziehen, statt sie schnellstmöglich in einer staatlichen Betreuungseinrichtung unterzubringen, einen Bruch der Verfassung. …“

Quelle / gesamter Artikel: Initiative Familienschutz
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„Bewährungsstrafen für Chantals Pflegeeltern“

Für uns wird es angesichts nachfolgenden Urteils eine ungeklärte Frage bleiben, weshalb es selbst im schweren Suchtmilieu Pflegefamilien gibt und das Inkaufnehmen eines kindliches Menschenlebens lediglich mit einer Bewährungsstrafe geahndet wird:

„Drei Jahre nach dem Methadon-Tod der elfjährigen Chantal hat das Hamburger Landgericht ihre Pflegeeltern wegen fahrlässiger Tötung zu Bewährungsstrafen verurteilt. Der 54-jährige Pflegevater erhielt am Donnerstag ein Jahr Haft auf Bewährung, die vier Jahre jüngere Pflegemutter acht Monate auf Bewährung.

[…]
(mehr …)

„Doppeltes Zuhause“

„… „Bei den Beratungsstellen gibt es immer noch viele Vorbehalte gegen die Doppelresidenz“, sagt Johannes Zink. Die häufigsten: Doppelresidenz ginge nicht, wenn die Kommunikation der Eltern schlecht sei oder wenn das nicht beide Eltern wünschten. „Dabei ist es üblich und zu erwarten, dass die Kommunikation zwischen Trennungseltern nicht die beste ist“, sagt Zink. Das treffe für jedes Betreuungsmodell zu. Es sei daher unsinnig, elterliches Einvernehmen oder konfliktfreie Kommunikation ausschließlich für die Doppelresidenz einzufordern.

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Hamburg: Jeder zehnte ASD-Mitarbeiter hat einen Nebenjob

Angesichts der Arbeitsbelastung vieler Jugendamtsmitarbeiter* eine fragwürdige Meldung:

„… Etwas mehr als jeder zehnte Mitarbeiter der Allgemeinen Sozialen Dienste (ASD) geht einer Nebenbeschäftigung nach. Das geht aus der Antwort des SPD-Senats auf eine Kleine Anfrage des CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Christoph de Vries hervor.Der Sozialexperte stuft das als „sehr bemerkenswert“ ein. Denn die Jugendamtsmitarbeiter hätten oft über die hohe Arbeitsbelastung geklagt, zuletzt im Untersuchungsausschuss „Yagmur“, der den Tod des dreijährigen Mädchens aufklären soll. Dass dennoch 48 von 410 ASD-Mitarbeitern einen Zweitjob haben, werfe Fragen auf. …“

Quelle / gesamter Artikel: Hamburger Abendblatt
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*Bitte beachten Sie unseren Hinweis zur Verwendung des Sprachgeschlechtes.

Nivea ehrt zum Vatertag Väter

Nachdem einige engagierte Väter Ende Februar das Resultat einer abgeschlossenen Petition gegen einen vaterlosen Weihnachtswerbespot der Marke Nivea in der Firmenzentrale übergeben hatten, reagiert die Beiersdorf AG anlässlich des bevorstehenden Vatertages nunmehr mit einer Ehrung der Väter. Wir sagen Dankeschön und hoffen auf einen hohen Nachahmungseffekt.

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Auswertung der Petitionsübergabe an Beiersdorf AG

Am 30. 12. 2013 schlossen wir uns der Petition gegen den vaterlosen „Nivea“-Werbespot der Beiersdorf AG an. Heute nun liegt uns die Auswertung / Zusammenfassung einiger Väter vor, die zur Übergabe der Unterschriftenliste geladen waren. Ein Auszug:

„… Nach einer ausführlichen Vorstellungsrunde, des auf 45 Minuten terminierten und dann immerhin ca. 75 Minuten dauernden Gesprächs, informierte uns Herr Tanger über die Entstehungsgeschichte und Zielsetzungen des Muttertags- und Weihnachtsspots sowie über das Gesamtkonzept und der Idee dahinter. Er selbst sei verantwortlich für diese Spots.

Demnach war der Muttertags Spot als erster einer Reihe von Spots geplant, die die Bindung des Kindes zu diversen Familienmitgliedern darstellen soll – im ersten Spot vornehmlich zur Mutter und im Weihnachtsspot besonders zu den Großeltern. Der terminliche Anlass des ersten Spots war der Muttertag 2013 und der geplante vaterzentrierte Spot solle nun zum Vatertag 2014 erscheinen. Herr Tanger legte ganz besonderen Wert darauf, dass Beiersdorf eine „Familienmarke“ sei und auch in Zukunft diesen wesentlichen Charakter der Marke weiter in den Vordergrund stellen wird. Beiersdorf wolle sich gerade hiermit deutlich am Markt abgrenzen.

Herr Tanger betonte ausdrücklich, dass es niemals die Absicht von Beiersdorf war, einen Elternteil zu diskriminieren und er von der Reaktion der Öffentlichkeit überrascht wurde. Da die negative Resonanz auf YouTube (nach Ausfilterung unsachlicher Beiträge) mit 13% so groß war, überzeugte ihn dies zusätzlich von der Wichtigkeit unseres Gesprächs im Rahmen der Petitionsübergabe. …“

Die vollständige Auswertung entnehmen Sie bitte diesem Link.

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