Terminhinweis 27. 10. 2015 Frankfurt: Kongress „Beruf, Familie, Männer!“

„Lange hatten Frauen das Gefühl, dass bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf vor allem sie gemeint seien. Das hat sich zum Glück geändert. Das Stichwort Väterorientierung ist längst in aller Munde. Die Bewegung für mehr Partnerschaftlichkeit sieht auch viele Männer in ihren Reihen.

Mit dem ElterngeldPlus hat der Gesetzgeber reagiert. Nun ist es an den Unternehmen und ihren Beschäftigten, die Gestaltungsmöglichkeiten zu nutzen. Aber wie geht das? Das ist die zentrale Fragestellung des Kongresses

Beruf, Familie, Männer!

(mehr …)

Terminhinweis 12. + 13. 09. Frankfurt: Wochenendseminar für von Kontaktabbruch Betroffene

„Das Kind, das Sie lieben, leidet unter dem Konflikt, den Sie als Elternteil, Oma oder Opa, Pflegemutter oder –vater oder weitere Bindungsperson mit Eltern, Elternteilen, anderen Personen oder staatlichen Stellen haben. Dabei geht es vielleicht um Aufenthalt oder Beziehungen des Kindes. Ein gerichtliches Verfahren droht oder hat schon begonnen. Sie selbst sind unsicher, was weiter geschehen wird, haben Angst, dass das Kind/die Kinder noch mehr gefährdet oder geschädigt wird/werden und suchen nun Hilfe.

ABC-Kindesvertretung möchte einen Beitrag dazu leisten, Eltern und andere Bindungspersonen dabei zu unterstützen, Wege zu beschreiten, die geeignet sind,
bestehende ANGST aufzulösen
BEZIEHUNGEN zu den Kindern zu sichern und
CHANCEN für eine gesunde Weiterentwicklung zu eröffnen.

Kernpunkte der Seminare:

(mehr …)

Terminhinweis 8./9. 6.: Deutscher Präventionstag

Am 8. und 9. Juni 2015 findet in Frankfurt / Main  der 20. Deutsche Präventionstag statt, der für viele Fachleute und Initiativvertreter aufgrund der zahlreichen Infostände von Bundesbehörden und aus der Täter- und Frauenhausarbeit sowie der thematisch einseitigen Ausrichtung einiger Themenboxen von großem Interesse sein dürfte („GIZ II: Prävention von Gewalt gegen Frauen global“:

„Partnergewalt an Frauen verursacht allein für Unternehmen in Peru ein Verlust von 70 Millionen Arbeitstagen und USD 6,7 Milliarden pro Jahr (3,7 % des BIP Perus). In der BRD spricht eine Studie von 14 Milliarden Euro. Dies zeigt, dass es sich nicht nur um ein schwerwiegendes Problem der öffentlichen Gesundheit und eine der am weitesten verbreiteten Menschenrechtsverletzungen, sondern um ein ernsthaftes und ein weitgehend vernachlässigtes Hindernis für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung eines Landes handelt, dessen Prävention sich in jeder Hinsicht auszahlt. In der von der Bundesregierung geförderten Arbeit der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit existieren viele gute Beispielen zur Prävention, die problemlos auch im Kontext Deutschlands umgesetzt werden können: In Peru, Ecuador, Bolivien und Paraguay lassen sich Verluste für Unternehmen aufgrund von Partnergewalt genau beziffern. Die Kampagne Briefe von Frauen in Guatemala verfolgt einen innovativen Ansatz und durchbricht die Sprachlosigkeit und dringt so in das gesellschaftliche Bewusstsein vor. Auch in Pakistan, wo ca. 80% aller Frauen im Laufe ihres Lebens eine oder mehrere Formen von Gewalt erfahren, werden der Gewalt an Frauen innovative Maßnahmen wie Modellfrauenhäuser, die Ausbildung von und Journalist/innen und gezielte Politik- und Prozessberatung entgegengesetzt.“)

Quelle / zur Kongresswebsite: Deutscher Präventionstag
__

Bitte unterstützen Sie unter diesem Link unsere Initiative. Vielen herzlichen Dank!

 

„Gewalt in der Kindheit: neue Studie bietet Hilfe“

„… Das Projekt „RELEASE“ bietet in Mannheim, Berlin und Frankfurt ein neuartiges und wirksames Behandlungskonzept als ambulante Psychotherapie an, das speziell die Folgen von körperlichem und sexuellem Missbrauch in der Kindheit beinhaltet.

Die Forschergruppe um Professor Martin Bohus, Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am ZI, befasst sich seit Jahren mit der Entwicklung von Behandlungsansätzen für die Folgen traumatischer Gewalterfahrung in der Kindheit und Jugend. So wurde am ZI ein neues stationäres Therapiekonzept für Erwachsene nach sexuellem Missbrauch entwickelt und – erstmals in Deutschland – in einer wissenschaftlichen Studie überprüft. Die in RELEASE verwendete Dialektisch Behaviorale Therapie für die posttraumatische Belastungsstörung (DBT-PTBS) zeigte im stationären Rahmen eine gute Wirksamkeit und soll jetzt auch im ambulanten Setting auf ihre Wirksamkeit hin überprüft werden. Außerdem erforscht das Team um Professor Bohus die psychologischen und physiologischen Folgen von Missbrauchserfahrungen in der Kindheit.

Für RELEASE werden Teilnehmerinnen im Alter von 18 bis 65 Jahren gesucht, die in ihrer Jugend Opfer von Gewalt (und/oder sexuellem Missbrauch) geworden sind. …“

Quelle / gesamter Artikel: Jugendhilfeportal
__

Bitte unterstützen Sie unter diesem Link unsere Initiative. Vielen herzlichen Dank!

„Jungen leiden stärker unter Trennungen“

Die „Frankfurter Rundschau“ berichtete gestern über die Jungenkrise, die nicht unwesentlich mit fehlenden männlichen Rollenvorbildern sowie fehlenden Vätern in Zusammenhang steht. Ungewohnt deutlich kommt dieser Artikel auch auf die geschlechtlich einseitige Rolle der Jugendämter zu sprechen:

„Jährlich sind 200 000 Kinder in Deutschland von Trennungen betroffen. 90 Prozent leben anschließend bei der Mutter, jedes dritte Trennungskind verliert den Kontakt zum Vater. Dass Kinder unter Trennungen psychisch, gesundheitlich und sozial leiden, haben diverse Studien belegt. Vieles deutet nun aber darauf hin, dass Jungen stärker und negativer reagieren als Mädchen.
„Trennungsbedingte Risiken scheinen für Jungen besonders hoch zu sein“, sagte der Düsseldorfer Psychotherapeut Matthias Franz jüngst auf einem „Männerkongress“ am Uniklinikum Düsseldorf. Die Abwesenheit des Vaters habe lebenslange Folgen für die Gesundheit und den sozialen Erfolg. Jungen durchliefen in den ersten sechs Lebensjahren eine komplexere, störanfälligere Identitätsentwicklung. Franz nannte eine Reihe Studien, die in diese Richtung weisen. …“

Zum gesamten Artikel geht es hier entlang.