Terminhinweis 19. 09. 2015 Essen: „Workshop Umgang mit Kindergarten, Schule, Kinderarzt“

Datum:
Samstag, 19. September 2015 – 9:00 – 18:00

Ort:
Die Boje, Elisenstraße 64, 45139 Essen

Hier geht es zur Anmeldung:

Instrumentalisiert durch den/die Ex-Partner/in, oftmals aber auch schon aus Unkenntnis der Rechtslage, sowie aufgrund persönlicher Vorurteile – versuchen Kindergarten, Schule, Kinderarzt usw. den anderen Elternteil aus dem von diesen Institutionen verantworteten Lebensbereich des Kindes ausschließen. Da erlebt Mann (manchmal aber auch Frau), daß

  • der Kindergarten keinerlei Auskunft über das eigene Kind mehr gibt, und sich weigert, das eigene Kind zum Zwecke der Abholung herauszugeben,
  • die Schule ihre Elterninformationen lediglich durch Mitgabe von Zetteln an das Kind (die den anderen Elternteil natürlich nicht erreichen) verteilt, sich aber weigert, den anderen Elternteil auch zu informieren,
  • der Kinderarzt dem anderen Elternteil jegliche Auskunft über das Kind verweigert, oder gar dem einen Elternteil mit „kinderärztlichem Attest“ bescheinigt, daß der andere Elternteil, bzw. der Umgang des Kindes mit diesem das Wohl des Kindes schädigt.

Kann man diesen Sachen vorbeugen? Kann man sich gegen diese erfolgreich wehren? …“

Quelle / gesamter Beitrag: Väteraufbruch für Kinder Kreisverein Köln e. V.
__

Bitte unterstützen Sie unter diesem Link unsere Initiative. Vielen herzlichen Dank!

Wohngeld: Marsch durch die Instanzen

Mitunter ziehen sich Ansprüche über Jahre und zahlreiche Instanzen hin, wie unser Posting vom 15. 10. 2014, der Presse– sowie nachfolgende Erfahrungsbericht eines uns bekannten Klägers aus Essen zeigt:

„Ich hatte 2009 Antrag auf Wohngeld wegen des Umgangs mit meinen – damals noch minderjährigen – Kindern beantragt. Das Wohngeldamt lehnte das Wohngeld ab mit der Begründung, ich hätte ja keine Sorgerecht, und im § 5 abs. 6 WoGG stehe ja, Wohngeld mit Einbeziehung der umgangsberechtigten Kinder gäbe es für den Trennungselternteil nur dann, wenn der Trennungselternteil auch Inhaber der elterlichen Sorge sei. Ich habe dann dagegen geklagt, und wurde vom Verwaltungsgericht abgewiesen.

(mehr …)

„Essener erstreitet Wohngeld vor dem Bundesverfassungsgericht“

„… Bei einer Scheidung kommen eigentlich schon genügend Kosten auf alle Beteiligten zu. Wenn Kinder im Spiel sind, ist die Situation oft doppelt schwierig. Vor allem finanziell – davon kann auch Manfred Herrmann ein Lied singen, der sich von den Behörden im Stich gelassen fühlt. Seit 2009 geht der 60-Jährige nun einen Marsch durch alle juristischen Instanzen, um seinen Anspruch auf Wohngeld durchzusetzen. Dafür zog er sogar bis vors Bundesverfassungsgericht, das ihm nun mit dem Ergebnis Recht gab, dass die gegenwärtige Formulierung des Gesetzes und die Rechtsprechung in Sachen Wohngeld in einem Punkt verfassungswidrig sei. …“

Quelle / gesamter Artikel: WAZ
__

Bitte unterstützen Sie unter diesem Link unsere Initiative. Vielen herzlichen Dank!