Buchtipp: Johannes Huber + Heinz Walter „Der Blick auf Vater und Mutter: Wie Kinder ihre Eltern erleben“

„… Sowohl in Theorie und Forschung als auch in der erzieherischen Alltagspraxis herrscht die Blickrichtung der Erwachsenen auf das Kind vor. In radikaler Umkehr dessen interessiert sich dieses Buch für die Kinderperspektive: Nicht mehr Erwachsene berichten darüber, wie sie Kinder sehen, sondern Kinder selbst geben Auskunft, wie sie Vater und Mutter und ihre Beziehung zu ihnen erleben. Die empirisch-sozialwissenschaftlichen als auch berufspraktischen Beiträge eröffnen Töchtern und Söhnen unterschiedlichen Alters Raum, ihre ganz eigene Sicht offenzulegen. Dabei wird deutlich, dass zur Erschließung der Kinderperspektive unterschiedliche Zugangswege möglich und nötig sind, um sich Aussagen über kindliche Bedürfnisse anzunähern.

Wie erleben Kinder ihre Eltern?
Verschiedene Autoren mit unterschiedlichen Sichtweisen haben sich dieser Frage gestellt und geben in diesem Buch darauf eine Antwort. Dabei zeigt sich, dass dem Vater ein sehr breiter Raum gegeben wird. Die Kind-Vater Beziehung ist offensichtlich besonders prägend. Mütter scheinen für Kinder eine nicht so große Rolle zu spielen, sind aber genauso wichtig.

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Buchtipp: Michael Kumpfmüller „Die Erziehung des Mannes“

Georg, angehender Musikwissenschaftler und Held von Michael Kumpfmüllers Roman „Die Erziehung des Mannes“ ist ein Opportunist – zumindest was Frauen angeht. Ausgestattet mit einem Mangel an männlicher Identität, durchlebt er einen langwierigen Sorgerechtsprozess.

„Die Erziehung des Mannes“ lautet der Titel des neuen Romans von Michael Kumpfmüller und nimmt somit Gustave Flauberts berühmtes Werk „Die Erziehung des Herzens“ auf. In beiden Fällen handelt es sich um Entwicklungsromane, in beiden Fällen steht ein Protagonist im Zentrum, dessen Charakter schwer greifbar und dessen Haupteigenschaft die Indifferenz ist.

[…]

Das siebenjährige Mönchstum endet, als Julika, Jule genannt, sein Leben betritt und es entschlossen in Richtung Familiengründung lenkt. Nach der Scheidung, und nach Georgs zunächst gelingender Neubeziehung mit Sonja, erklärt Jule ihm den Dauerkrieg. Das elterliche Sorgerecht wird zu dessen Schauplatz, die drei gemeinsamen Kinder dienen als Beutemasse.

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3SAT-Sendung „Scobel – Trennung? Und was dann?“ vom 14. 01. 2016 in Mediathek hinterlegt

Die am 14. 01. 2016 ausgestrahlte, knapp einstündige 3SAT-Sendung „Scobel – Trennung? Und was dann?“ mit einer Fachanwältin für Familienrecht, einem Paartherapeuten sowie einem Soziologen in der Diskussion ist unter diesem Link in voller Länge in der 3SAT-Mediathek hinterlegt.
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Buchtipp: Andreas Lipp „Von den Füßen der Pinguine und der Liebe der Väter“

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„Ich bin Vater von 2 Söhnen (3J. & 5J.) und der Autor des Romans “Von den Füßen der Pinguine und der Liebe der Väter”. In dem Buch geht es um das „Abenteuer Vater“, den Drahtseilakt Familie und den Verlust von geliebten Menschen. Die Idee zu dem Buch kam mir nach unzähligen Schilderungen von Vätern im Bekanntenkreis und im Arbeitsumfeld, die Ihre Kinder nicht oder nur sehr eingeschränkt sehen dürfen.

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Fotoprojekt „Red Hand Revolution“

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„Was ist „Red Hand Revolution“?

„RED HAND REVOLUTION“ ist ein gesellschaftskritisches Kunstexperiment.
Die auf den Bildern gezeigten Männer und Frauen tun ihre Meinung zu globalen Ereignissen kund oder stellen grundsätzliche Fragen.
Dabei stehen TOLERANZ, FRIEDEN und GEMEINSCHAFT im Vordergrund.
Die rote Hand als Symbol der Gleichheit aller Nationen lässt uns ein Zeichen der Menschlichkeit setzen.

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„Das faule Geschlecht? Oder wann Mann ein guter Vater ist“

„Am Morgen müssen sie früh weg, am Abend kommen sie spät nach Hause. Sind sie endlich da, wechseln sie Windeln, erzählen eine Gutenachtgeschichte oder helfen bei den Hausaufgaben im Dreisatzrechnen. Tatsächlich hat sich bei den Vätern in den letzten Jahren vieles geändert. Sie investieren deutlich mehr Zeit in ihre Kinder und mit überwiegend hohem Engagement.

Trotzdem ist der Standardvorwurf aus weiblichem Munde immer noch weitgehend derselbe: Männer sind das faule Geschlecht. Sie tun zu wenig im Haushalt, und wenn das Kind einmal krank ist, sind es die berufstätigen Mütter, welche zu Hause bleiben müssen.

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Buchtipp: Charlotte Michel-Biegel „Die Luft brennt – Kinder im Trennungskrieg“

„Rund 150.000 Kinder sind jährlich in Deutschland von der Scheidung ihrer Eltern betroffen. Bei etwa 10.000 können die Eltern sich nicht über Umgang, Aufenthalt und Erziehungsfragen einigen. Die erfahrene Erziehungswissenschaftlerin und Diplom-Sozialarbeiterin Dr. Charlotte Michel-Biegel beschreibt Fälle aus ihrer beruflichen Praxis: emotionale Katastrophen bei Kindern und Eltern. Sie hält Betroffenen mit nüchtern und detailgenau geschilderten Beispielen einen Spiegel vor. Sie zeigt auf, welche Spuren der Zerstörung der „Scheidungskrieg“ hinterlässt und appelliert an den Willen zu guten Wegen. …“

Quelle / gesamter Artikel: Sinsheim lokal

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Buchtipp: Birgit Gegier Steiner „Artgerechte Haltung – Es ist Zeit für eine jungengerechte Erziehung“

„Jungs sind die Bildungsverlierer der Nation! Die Pädagogik ist einseitig geworden, weil sie auf die Bedürfnisse von Mädchen fixiert ist. Immer weniger Menschen scheinen das Geheimnis glücklicher Jungs zu kennen: Sobald ein Junge seine Grenzen austesten will, sind wir mit ihm überfordert. Wir müssen umdenken, damit Jungs wieder Jungs sein dürfen: anstrengend, energiegeladen und bewegungsfreudig.

Birgit Gegier Steiner fordert in ihrem Buch eine jungengerechte Erziehung für Kindergarten, Schule und Zuhause, die die Bedürfnisse von Jungen berücksichtigt und sie ihren Neigungen und Fähigkeiten entsprechend fördert und fordert. Birgit Steiner verrät außerdem, was Fußball mit Erziehung zu tun hat: Es wird Zeit für das »fußballdidaktische Prinzip«.

  • Von Frauen umzingelt: eine Analyse und ihre Konsequenzen
  • Warum wir eine jungengerechte Erziehung brauchen, die die Bedürfnisse und Fähigkeiten von Jungs berücksichtigt
  • Ein unverzichtbares Buch für Eltern, Erziehende und Lehrer“

Quelle: Randomhouse
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Buchtipp: Ina Kiesewetter + Petra Wagner „Eine Woche Mama, eine Woche Papa“

„Zwei Zuhause: Kinder können nach einer Trennung der Eltern bei beiden Elternteilen gleichberechtigt leben. Und zwar gut. Die Autorinnen stellen das Wechselmodell durch kurze Berichte aus der Realität dar. Anschließend werden diese von einem Kinderpsychologen, Familientherapeut und Anwalt kommentiert. Eine echte Hilfe für Eltern, die den tiefen inneren Wunsch ihrer Kinder, weder auf Mama noch auf Papa verzichten zu müssen, ernst nehmen und praxisnahe Orientierung suchen.“

Quelle: Verlag Kreuz
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Buchtipp: Jeannette Hagen „Die verletzte Tochter“

„… Welche Spuren ein abwesender Vater hinterlässt

Vaterentbehrung: für viele Kinder Realität, und das mit steigender Tendenz. Jeannette Hagen hat sie am eigenen Leib erfahren. Aus der Ich-Perspektive heraus beleuchtet sie, wie wichtig der Vater für die eigene Identitätsfindung und Bindungsfähigkeit ist und welche Folgen es hat, wenn der Vater fehlt – nicht nur für die betroffenen Kinder, sondern für die gesamte Gesellschaft. Gleichzeitig macht sie Mut, indem sie aufzeigt, wie Vaterentbehrung selbst im Erwachsenenalter noch bewältigt werden kann. …“

Quelle / gesamter Artikel: Scorpio-Verlag
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