„Trennungskinder sollen mehr als ein Zuhause haben“

„Kinder haben das Recht, ihre Eltern zu kennen und von ihnen betreut zu werden. So steht es in Artikel 7 der UN-Kinderrechtskonvention. Doch gerade nach einer Scheidung gerät dieses Recht auf Betreuung durch Mutter und Vater oft aus dem Blick. Das gemeinsame Sorgerecht ist inzwischen zwar Standard. Doch in der Regel haben die allermeisten Trennungskinder trotzdem nur ein Zuhause – und einen Wochenendwohnsitz.

Die FDP schickt sich jetzt an, dieses „Residenzprinzip“ zu kippen. Für den am Freitag beginnenden Bundesparteitag liegt ein Antrag vor, der die gleichmäßige Betreuung durch beide Eltern im „Wechselmodell“ als gesetzlichen Regelfall festschreiben will. „Bei getrennt lebenden Eltern hat das Prinzip der Doppelresidenz Vorrang“, soll es künftig in Paragraf 1626 des Bürgerlichen Gesetzbuchs heißen, der die Grundsätze der elterlichen Sorge regelt.

Den Antrag „Kinder haben das Recht auf beide Eltern“ hat der Bundesfachausschuss Familie, Frauen, Senioren und Jugend gemeinsam mit den FDP-Landesverbänden Hamburg und Brandenburg eingebracht. …“

Quelle / gesamter Artikel: Die Welt
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Terminhinweise Dokumentarfilm „Töchter ohne Väter“

„Während und nach dem 2. Weltkrieg wuchs rund ein Drittel aller Kinder ohne Vater auf. Die Folgen einer solchen Kindheit wurden lange Zeit nicht wahrgenommen, oder sie waren tabu. Was haben Bombenkrieg, Flucht, Vertreibung und vor allem die Vaterlosigkeit bei den Kindern bewirkt? Sie sind heute im Rentenalter – und viele davon setzen sich jetzt erstmals mit ihrem Aufwachsen ohne Vater auseinander. Nach “Söhne ohne Väter” (2007) beleuchtet der neue Dokumentarfilm von Andreas Fischer, “Töchter ohne Väter” (2016, 90 Minuten) die Lebenswege dieser Frauen und erzeugt damit ein intensives Porträt einer ganzen Generation. …“

Quelle / gesamter Artikel: Kultopia

Kinotermine: Moraki
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„Hartz IV Reform: Getrennterziehenden* soll Geld gestrichen werden“

„Getrennterziehende, meist Mütter, die im Hartz IV Bezug stehen, könnte die geplante Reformierung des SGB II finanziell sehr hart treffen. Geplant ist nämlich, dass für jeden Tag, den das Kind beim anderen Elternteil verbringt, das Sozialgeld des Kindes anteilig gekürzt wird. Pro Tag macht das bei einem Kind bis sechs Jahre 7,90 Euro, bei Kindern bis 14 Jahren 9,00 Euro und bei Kindern bis 17 Jahren  10,20 Euro aus. Ist ein neunjähriges Kind beispielsweise zehn Tage im Monat beim Vater, würden der Mutter 90 Euro gekürzt werden. Diesen gekürzten Teil bei der Mutter kann dann der Vater für sich beim Jobcenter einfordern, sofern er auch im Hartz IV Bezug steht. …“

Quelle / gesamter Artikel: HartzIV.org
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*Wir bitten um Kenntnisnahme unseres Statements zur Verwendung des Begriffes “Getrennterziehende”.

„Bundesverfassungsgericht verbietet Vaterschaftstest außerhalb der Familie“

„Wie weit darf man gehen, um die Wahrheit über die eigene Herkunft herauszufinden? Bislang war ein DNA-Test-Zwang auf Mitglieder der eigenen Familie beschränkt. Dabei bleibt es, sagt das Bundesverfassungsgericht.

Das Urteil hat das Bundesverfassungsgericht am Dienstagvormittag verkündet und zeitgleich im Internet veröffentlicht. Dem Recht, die eigene Abstammung zu kennen, ständen die Grundrechte der anderen von einer Klärung Betroffenen entgegen, sagte Vize-Gerichtspräsident Ferdinand Kirchhof bei der Urteilsverkündung am Dienstag. Diese würden erheblich belastet. (Az. 1 BvR 3309/13).

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Zahl der Sorgerechtsverfahren vor deutschen Gerichten steigt steil an

„… Die Zahl der Verfahren vor deutschen Familiengerichten steigt steil an. 2014 wurden rund 649.000 Verfahren entschieden, 2006 waren es noch etwa 540.00. Die meisten der Prozesse sind Scheidungen – auch wenn die Zahl der Scheidungen sinkt, da immer weniger Paare heiraten. Die Zahl der Sorgerechtsverfahren jedoch hat sich innerhalb von acht Jahren fast verdoppelt, von rund 83.000 Verfahren 2006 auf 147.000 im Jahr 2014.

Im gleichen Zeitraum stieg die Zahl der Prozesse, in denen der Umgang geregelt wurde – die Eltern sich also nicht einigen konnten, wie lange das Kind beim Vater, wie lange es bei der Mutter bleiben dürfe –, von 38.000 auf 56.000. …“

Quelle / gesamte Artikel: Die Welt
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Terminhinweis 11. 06. 2016 Köln: DEMO „Allen Kindern beiden Eltern“

Zeitraum: 13 – 20 Uhr
Ort: Friesenplatz Köln

Quelle / Veranstalter: Väteraufbruch für Kinder Kreisverein Köln e. V.
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Mitwirkende für „Befragung: Kindeswohl und Umgangsrecht“ gesucht

„Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) führen wir eine bundesweite Befragung zum Thema Kindeswohl und Umgangsrecht durch. Aus diesem Grund suchen wir Familien, die sich innerhalb der letzten vier Jahre getrennt haben und die bereit sind darüber Auskunft zu geben, wie der Umgang zwischen den Elternteilen und Kindern ausgestaltet ist. Das Ziel der Befragung liegt darin, Umgangsregelungen künftig noch stärker am Wohl des Kindes auszurichten. Mit Ihrer Teilnahme helfen Sie uns sehr.
Für weitere Informationen klicken Sie bitte oben auf den Link „mehr erfahren“ oder melden Sie sich jetzt sofort an!

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„Trennungskinder: FDP für Wechselmodell als Regelfall“

„Die bayerische FDP will den Aufenthalt minderjähriger Kinder nach der Trennung der Eltern neu regeln. Das so genannte Wechselmodell („Paritätische Doppelresidenz“) soll zum Regelfall werden – das beschlossen die Freien Demokraten auf ihrem Landesparteitag.

„Kinder haben grundsätzlich das Recht auf beide Eltern“, erklärte Generalsekretär Daniel Föst – dies gelte insbesondere auch für den Fall einer Trennung. Daher fordern die Freien Demokraten die gesetzliche Verankerung der Paritätischen Doppelresidenz als Regelfall. Sofern es im Einzelfall nicht dem Kindeswohl widerspricht, sollen beide Elternteile dem Kind ein Zuhause bieten, in dem es sich abwechselnd aufhält. …“

Quelle / gesamter Artikel: FDP Bayern
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„Großer Städte-Vergleich der neuen Zeitschrift „Men’s Health DAD““

„Augsburg ist die väterfreundlichste Stadt Deutschlands. Das ist das Ergebnis einer umfangreichen Vergleichsstudie der 30 größten deutschen Städte, die das neue Männer-Magazin „Men’s Health DAD“ für seine zweite Ausgabe vorgenommen hat, die am 13. April 2016 erscheint.

Der Städte-Vergleich berücksichtigte die Aspekte Vätervorkommen, Engagement der Väter, Kinderbetreuung sowie den Gesundheits- und den Freizeitwert. Insgesamt wurden 11 Einzelkategorien ausgewertet, vom männlichen Elterngeldbezug über die durchschnittliche Elternzeitdauer bis zum Vergleich der Kita-Kosten. Auch für die Väterfreundlichkeit einer Stadt relevante weiche Faktoren wie die Anzahl von Spielplätzen oder die Verfügbarkeit von Kinderärzten wurden in die Untersuchung mit einbezogen. Wo sinnvoll, wurden die Zahlen in Relation gesetzt, etwa zur Bevölkerung oder zur Stadtfläche. So ließ sich auch die Metropole Berlin mit Kiel, der kleinsten Stadt im Ranking, vergleichen.

Generell fand die Vergleichsstudie heraus: In Bayern und Baden-Württemberg sind Väter am besten aufgehoben. …“

Quelle / gesamter Artikel: Mens Health Dad
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„Sachsen: Vorbild beim Thema häusliche Gewalt gegen Männer“

„Nicht nur die Landesfachstelle Männerarbeit, auch die geplante Einrichtung von Schutzhäusern für Männer sollte von allen Bundesländern aufgegriffen werden.

Häusliche Gewalt wird in den Medien oft eindimensional dargestellt, so dass der Eindruck entsteht, sie würde stets auch einem ganz bestimmten Schema folgen. Dies hat für Betroffene ungünstige Konsequenzen, da diese Eindimensionalität auch zur einseitigen Betrachtung von angezeigten Fällen bzw. Hilferufen führen kann.

[…]

Im Freistaat Sachen hat die Gleichstellungsbeauftragte Petra Köpping dies mit folgenden Worten umrissen:

„Eine moderne Gleichstellungspolitik kann heute nicht mehr nur Frauensache sein. Sie muss gleichberechtigt auch das vermeintlich starke Geschlecht in den Blick nehmen.“

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