„Trennungskinder sollen mehr als ein Zuhause haben“

„Kinder haben das Recht, ihre Eltern zu kennen und von ihnen betreut zu werden. So steht es in Artikel 7 der UN-Kinderrechtskonvention. Doch gerade nach einer Scheidung gerät dieses Recht auf Betreuung durch Mutter und Vater oft aus dem Blick. Das gemeinsame Sorgerecht ist inzwischen zwar Standard. Doch in der Regel haben die allermeisten Trennungskinder trotzdem nur ein Zuhause – und einen Wochenendwohnsitz.

Die FDP schickt sich jetzt an, dieses „Residenzprinzip“ zu kippen. Für den am Freitag beginnenden Bundesparteitag liegt ein Antrag vor, der die gleichmäßige Betreuung durch beide Eltern im „Wechselmodell“ als gesetzlichen Regelfall festschreiben will. „Bei getrennt lebenden Eltern hat das Prinzip der Doppelresidenz Vorrang“, soll es künftig in Paragraf 1626 des Bürgerlichen Gesetzbuchs heißen, der die Grundsätze der elterlichen Sorge regelt.

Den Antrag „Kinder haben das Recht auf beide Eltern“ hat der Bundesfachausschuss Familie, Frauen, Senioren und Jugend gemeinsam mit den FDP-Landesverbänden Hamburg und Brandenburg eingebracht. …“

Quelle / gesamter Artikel: Die Welt
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„Trennungskinder: FDP für Wechselmodell als Regelfall“

„Die bayerische FDP will den Aufenthalt minderjähriger Kinder nach der Trennung der Eltern neu regeln. Das so genannte Wechselmodell („Paritätische Doppelresidenz“) soll zum Regelfall werden – das beschlossen die Freien Demokraten auf ihrem Landesparteitag.

„Kinder haben grundsätzlich das Recht auf beide Eltern“, erklärte Generalsekretär Daniel Föst – dies gelte insbesondere auch für den Fall einer Trennung. Daher fordern die Freien Demokraten die gesetzliche Verankerung der Paritätischen Doppelresidenz als Regelfall. Sofern es im Einzelfall nicht dem Kindeswohl widerspricht, sollen beide Elternteile dem Kind ein Zuhause bieten, in dem es sich abwechselnd aufhält. …“

Quelle / gesamter Artikel: FDP Bayern
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„Wenn ein Kind in zwei Haushalten lebt“

„Lebt ein Kind abwechselnd bei Mutter und Vater, müssen die Eltern als Team zusammenarbeiten. Wichtig ist, dass das Wohnen in zwei Haushalten für das Kind nicht zur Zerreißprobe wird […] „Es braucht Zeit und Geduld bei der Umstellung.“ So müsse sich eine gewisse Routine einspielen. Steht der „Umzug“ von einem Elternteil zum anderen an, sei das für das Kind oft mit widersprüchlichen Gefühlen verbunden: Vorfreude und Traurigsein. …“

Quelle / gesamter Artikel: TLZ
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Terminhinweis 15. 07. 2016 Karlsruhe: Elternkongress „Eltern sein – Eltern bleiben: Rahmenbedingungen für gemeinsam oder getrennt erziehende Eltern“

„Seit dem letzten Väterkongress am 23. Juni 2012 zum Thema „Vereinbarkeit auch für Väter – Familie zwischen Eigen- und Fremdbetreuung“ hat sich der Bundesverein Väteraufbruch für Kinder (VAfK) als Antwort auf die veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für Familien und den noch immer bestehenden Reformbedarf im Kontext von Trennung und Scheidung neu positioniert.

Dies führte zur Konzeption eines „Elternkongresses“, veranstaltet vom VAfK-Landesverein Baden-Württemberg, mit dem Thema

Eltern sein – Eltern bleiben: Rahmenbedingungen für gemeinsam oder getrennt erziehende Eltern und die Rolle der familialen Professionen.

>Während die Familienpolitik einerseits auf den gesellschaftlichen Wandel, verbunden mit der Auflösung traditioneller Geschlechterrollen und Familienformen reagiert und mit Maßnahmen wie ElterngeldPlus, Flexibilisierung der Elternzeit und Ausbau der Ganztagsbetreuung die partnerschaftliche Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Mütter und Väter im Lebensverlauf fördert, erfolgt andererseits nach Trennung und Scheidung noch immer eine „Rolle rückwärts“ in tradierte Rollenmuster: Ein Elternteil, in der Regel die Mutter, ist schwerpunktmäßig für die Kinderbetreuung und –erziehung zuständig und wird zur „alleinerziehenden Mutter“, während der andere Elternteil, in der Regel der Vater, schwerpunktmäßig für den Kindesunterhalt zuständig ist und zum „Umgangselternteil“ wird. Das führt zu einseitigen Belastungen und verhindert Entwicklungsmöglichkeiten für alle Beteiligten. Die häufige Folge sind eskalierende, sich über viele Jahre hinziehende Elternkonflikte und der Kontaktverlust der Kinder zum getrennt lebenden Elternteil bis hin zur völligen Entfremdung.

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„Alltag mit Papa“

Jedes zweite Wochenende und einmal während der Woche ? So selten sehen viele Trennungsväter ihre Kinder. Der Europarat empfiehlt nun ein anderes Modell.

[…]

Man könnte annehmen, der Staat würde es begrüßen und befördern, wenn sich Vater und Mutter auch nach Trennung oder Scheidung die Kinderbetreuung aufteilen. In Wahrheit aber werden Modelle wie jenes, das Zink und seine Expartnerin leben, von Politik und Justiz eher verhindert als befördert – Zink merkt das unter anderem daran, dass sich seine frühere Partnerin trotz der Unterstützung, die sie von ihm erhält, offiziell als „alleinerziehend“ bezeichnen darf.

Der Europarat hat nun Deutschland und andere Staaten für den Umgang mit Trennungseltern und -kindern kritisiert. In einer Resolution zur „Gleichheit und gemeinsamen elterlichen Verantwortung“ verlangt das Gremium, den familienpolitischen Kurs zu ändern und die „Rechte der Väter“ zu stärken. Kindern müsse es grundsätzlich ermöglicht werden, nach der Trennung zu ungefähr gleichen Teilen bei Mutter und Vater zu wohnen. Ausnahmen vom „Wechselmodell“ sollten nur gemacht werden, wenn das Kindeswohl in Gefahr sei.

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Terminhinweis 17. 02. 2016 Potsdam: Infoabend Wechselmodell

„1] Fairplay bei Umgang und Unterhalt

Wenn Mama 100% Unterhalt zustehen würde, bekommt Papa dann Care-Pakete ?
Natürlich kosten Kinder nicht nur bei Mama Geld, natürlich hat Papa oft die gleichen Ausgaben.
Natürlich bekommt Mama noch das Kindergeld obendrauf. Soll das fair sein ?

Wir laden zu einer konstruktiven, aber gern auch „hochstrittigen“ Diskussion Betroffene und Beteiligte ein, informieren gern als Einleitung über den familien- und unterhaltsrechtlichen Status quo und machen Vorschläge, wie Mann / Frau sich einigen können ohne Jugendamt und ohne Gericht.

2] akt. Petition an den Bundestag

Infos unter http://www.wm-ev.de

Anmeldung per 0179 – 6866 989
oder an feodora-mmz@hotmail.de“

Quelle: Wechselmodell/Konfliktlösung Potsdam / Facebook-Events
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Leserbrief der „Psychologie heute“ zu Auswirkungen der Vaterlosigkeit

Nachdem die Monatszeitschrift „Psychologie heute“ bereits im Oktober und Dezember 2015 zwei sehr ausgewogene Leserbriefe zu den Themen „Vorurteile“ und „Weibliche Gewalt“ veröffentlichte, erschien in der aktuellen Ausgabe ein weiterer Leserbrief zu den Auswirkungen von Vaterlosigkeit. Der vom 2. Vorsitzenden des „Väteraufbruch für Kinder Mainz e. V.“ Elmar Riedel verfasste Leserbrief bezieht sich auf einen vorangegangenen Artikel zu den Ursachen extremistischer Strömungen:

„Aktualitätsbezogen orientiert sich dieses Interview an radikalisierten oder entsprechend anfälligen muslimischen männlichen Jugendlichen. In der einleitenden Ausführung von Gertrud Hardtmann werden Parallelen zur rechtsradikalen Szene gezogen. Beide Szenarien beleuchten aber nur zwei sehr spezielle Fragmente, quasi Subkulturen unserer Gesellschaft. Gesamtgesellschaftlich relevanter ist die Situation von Scheidungs- und Trennungskindern, denen nach der Trennung in der Regel der tägliche Bezug zum getrenntlebenden Elternteil (normalerweise den Vätern) fehlt. Die Glücklichen erleben 14-tägig am Wochenende ihren Vater, vielleicht sogar noch einmal unter der Woche. Die Unglücklichen verlieren den Kontakt ganz, weil der betreuende Elternteil den Expartner, aus welchen Gründen auch immer, gänzlich den Kindern entfremdet. Es ist also nicht verwunderlich, dass vaterlose Jugendliche signifikant häufiger delinquent oder sozial auffällig werden. Es muss ja nicht „nur“ Rechtsradikalismus sein. Ladendiebstahl, Körperverletzung oder Drogenvergehen schaden sowohl dem Jugendlichen selbst als auch der Gesellschaft. Das seit Langem von vielen Wissenschaftlern und Vereinen und Verbänden geforderte Wechselmodell (oder auch paritätische Doppelresidenz), wonach Trennungs- und Scheidungskinder gleichwertigen Kontakt zu beiden Elternteilen behalten können, wird bis jetzt nur sehr zögerlich in der Rechtssprechung berücksichtigt.“
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Petition „Für das Wechselmodell als Standard in Deutschland“

Bitte unterzeichnen und verbreiten auch Sie nachfolgende Petition weiter:

„Es sind JETZT Gesetze zu verabschieden, die das Residenzmodell durch das Wechselmodell als Standard und auch gegen den Wunsch eines einzelnen Elternteils ersetzen.

Es ist nicht abzuwarten, bis Deutschland eigene Studien zu einem Modell gemacht hat, das weltweit seit Jahrzenten studiert und gelebt ist. Ein Ministerium auf dessen Internet-Seite der Begriff „Wechselmodell“ zu „0“ Suchergebnissen führt, ist mit dem Thema falsch betraut.

Unsere Kinder können nicht noch weitere Jahre warten, bis sie endlich beide Eltern gleichermassen haben (dürfen).

Begründung:

Es gibt weltweit genug Studien und Erfahrungen, die die Notwendigkeit des Wechselmodells für Trennungs-Kinder belegen.

Auch der Europarat hat mit Resolution 2079 im Oktober 2015 nochmals auf Einführung des Wechselmodells (auch in Deutschland) als nahezu unumgänglichen Standard gedrängt.

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„9 von 10 Kindern sind mit dem Wechselmodell zufrieden“

„… Wechselmodell bietet Kind eine vertraute Umgebung

Anders als beim gelegentlichen Umgang mit dem ausgegrenzten Elternteil ist das Kind beim Wechselmodell bei beiden Eltern zu Hause und lebt in seiner vertrauten Umgebung. Es kann Freundschaften pflegen und ist nicht nur ein Besucher. Das Wechselmodell bietet dem Kind bei beiden Eltern eine Alltagssituation in der sich das Kind wohlfühlt und bietet dem Kind die Möglichkeit eine tiefe emotionale Bindung zu Mama und zu Papa aufzubauen.

Wechselmodell entlastet Familienkonflikt

Durch das Wechselmodell sind die Eltern gezwungen miteinander zu kooperieren. Der Elternteil der das Wechselmodell boykottiert, läuft Gefahr das Sorgerecht für das Kind zu verlieren. Darüberhinaus bietete das Wechselmodell sowohl der Mutter als auch dem Vater erhebliche finanzielle Vorteile.

Wechselmodell entlastet alleinerziehende Mütter

So bietet sich für beide Eltern die Möglichkeit einer geregelten Arbeit nachzugehen und so auf eigenen Beinen zu stehen. Betreut ein Elternteil das Kind Vollzeit, so hat dieser schlechte Chancen auf dem Arbeitsmarkt, (wie wir aus zahlreichen Studien wissen). Alleinerziehende Mütter haben es schwer auf dem Arbeitsmarkt. Beteiligt sich der Vater aber zu 50 % an der Betreuung des Kindes, so kann die Mutter auch Vollzeit arbeiten. In der einen Woche muss sie dann nach Schule oder Kindergarten zwar noch für das Kind da sein, dafür hat sie in der anderen Woche aber mehr Zeit.

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„Europarat für alternierende Obhut“

Von unserer Schweizer Partnerinitiative „Verein für elterliche Verantwortung“ kommt die Meldung, dass der Europarat auf Antrag der Luxemburgischen Abgeordneten Françoise Hetto-Gaasch eine Resolution zur alternierenden Obhut (Paritätisches Wechselmodell) verabschiedet hat. Die Petition liegt derzeit nur in Englisch vor, zum Artikel geht es hier entlang.
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