Terminhinhinweis 24. 05. 2016 Neubrandenburg: „Wie gemeinsame Elternschaft nach einer Trennung gelingt“

Der Väteraufbruch für Kinder Kreisverein Neubrandenburg e. V. lädt gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Neubrandenburg zur Informationsveranstaltung „Wie gemeinsame Elternschaft nach einer Trennung gelingt und den Kindern beide Eltern erhalten bleiben“ ein:

„… Wir geben einen Überblick über die aktuelle Lage im deutschen Familienrecht, praktische Fragen für Eltern und Kinder beantworten und über das möglichst erfolgreiche Zusammenwirken der verschiedenen Professionen sprechen.

Wie kann verhindert werden, dass Kinder durch langwierige Konflikte belastet werden?
Was kann und muss unternommen werden, damit Kinder keinen Elternteil verlieren?
Welche Auswirkungen hat der Verlust eines Elternteils für Kinder / für die Eltern?
Wie können getrennte Eltern Beruf und Familie vereinbaren?
Welche Vor- oder Nachteile hat die Betreuung der Kinder im Wechselmodell?

Wir werfen auch einen Blick auf erfolgreiche Lösungswege anderer Länder und diskutieren mit Ihnen, ob solche Lösungswege auch in Deutschland angewandt werden können. …“

Quelle / gesamter Veranstaltungshinweis: Väteraufbruch für Kinder Kreisverein Neubrandenburg e. V.
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„Großer Städte-Vergleich der neuen Zeitschrift „Men’s Health DAD““

„Augsburg ist die väterfreundlichste Stadt Deutschlands. Das ist das Ergebnis einer umfangreichen Vergleichsstudie der 30 größten deutschen Städte, die das neue Männer-Magazin „Men’s Health DAD“ für seine zweite Ausgabe vorgenommen hat, die am 13. April 2016 erscheint.

Der Städte-Vergleich berücksichtigte die Aspekte Vätervorkommen, Engagement der Väter, Kinderbetreuung sowie den Gesundheits- und den Freizeitwert. Insgesamt wurden 11 Einzelkategorien ausgewertet, vom männlichen Elterngeldbezug über die durchschnittliche Elternzeitdauer bis zum Vergleich der Kita-Kosten. Auch für die Väterfreundlichkeit einer Stadt relevante weiche Faktoren wie die Anzahl von Spielplätzen oder die Verfügbarkeit von Kinderärzten wurden in die Untersuchung mit einbezogen. Wo sinnvoll, wurden die Zahlen in Relation gesetzt, etwa zur Bevölkerung oder zur Stadtfläche. So ließ sich auch die Metropole Berlin mit Kiel, der kleinsten Stadt im Ranking, vergleichen.

Generell fand die Vergleichsstudie heraus: In Bayern und Baden-Württemberg sind Väter am besten aufgehoben. …“

Quelle / gesamter Artikel: Mens Health Dad
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„Sachsen: Vorbild beim Thema häusliche Gewalt gegen Männer“

„Nicht nur die Landesfachstelle Männerarbeit, auch die geplante Einrichtung von Schutzhäusern für Männer sollte von allen Bundesländern aufgegriffen werden.

Häusliche Gewalt wird in den Medien oft eindimensional dargestellt, so dass der Eindruck entsteht, sie würde stets auch einem ganz bestimmten Schema folgen. Dies hat für Betroffene ungünstige Konsequenzen, da diese Eindimensionalität auch zur einseitigen Betrachtung von angezeigten Fällen bzw. Hilferufen führen kann.

[…]

Im Freistaat Sachen hat die Gleichstellungsbeauftragte Petra Köpping dies mit folgenden Worten umrissen:

„Eine moderne Gleichstellungspolitik kann heute nicht mehr nur Frauensache sein. Sie muss gleichberechtigt auch das vermeintlich starke Geschlecht in den Blick nehmen.“

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„Der Begriff „alleinerziehend“ diskriminiert Männer“

„… Der Begriff „alleinerziehend“ steht mittlerweile in der Kritik, denn so allein sind viele der 1,6 Millionen – übrigens zu 89 Prozent weiblichen – „Ein-Eltern-Familien“ gar nicht. Werden nicht fürsorgliche Mütter und Väter einfach begrifflich ausgeblendet?

[…]

Janina Weser, die den Blog „Perlenmama“ betreibt, setzt den Begriff lieber in Anführungszeichen: „Ich fühle mich nicht ,allein‘ mit meiner Aufgabe als Erziehende“, schreibt sie, „und daher bevorzugen wir auch den Begriff ,getrennt erziehend‘.“ Der Begriff „alleinerziehend“ würde auch „dem Einsatz und Engagement des Vaters nicht den Respekt zollen, den er verdient“.

Väterrechtler wie der Verein „Väteraufbruch für Kinder“ fordern schon lange, den Begriff „getrennt erziehend“ für Trennungseltern einzuführen, die sich gemeinsam um ihre Kinder kümmern.

Schützenhilfe bekommen sie vom Verband berufstätiger Mütter. …“

Quelle / gesamter Artikel: Die Welt
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„Die Elternzeit-Lüge“

„… Was die gesellschaftlichen Strukturen betrifft, die es Männern weiterhin erschweren, als gleichberechtigter Elternteil Fuß zu fassen, muss ich wohl ebenfalls nicht viele Beispiele anführen. Wir sind immer noch weitgehend auf das „Mann geht voll arbeiten, Frau ist zu Hause mit den Kindern2-Modell ausgerichtet. In letzter Zeit wurde es erweitert um die Variante „Mann geht voll arbeiten, Frau arbeitet halbtags, während die Kinder in der Kita oder Schule sind“. Bei diesem neueren Modell teilt die Mutter die Erziehung allerdings auch nicht verstärkt mit dem Vater der Kinder, sondern mit den Kita-Erzieherinnen oder Grundschullehrerinnen, also mit anderen Frauen.

Streng genommen ist dieses Modell also nur die leicht veränderte Variante der jahrhundertealten Tradition in der ehemaligen Großfamilie, wo sich die Großmutter, eine schon erwachsene Tochter oder vielleicht eine kinderlose Schwester um die Kinder kümmerte, während die Mutter im Haushalt oder auf dem Hof arbeitete. Was in beiden Modellen auf jeden Fall erhalten bleibt, ist die Konstante „Mann geht voll arbeiten“.

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Terminhinweis 26. 05. 2016 Dresden: Messe für (Getrennt*-)Erziehende

„Getrennterziehende stehen im Fokus. Im Neuen Rathaus läuft am Freitag-Vormittag die Informationsmesse für Getrennterziehende.

Gut 20 Aussteller stehen den Besuchern zu Sozial-, Familien- und Erziehungsberatung zur Verfügung. Neben Fachvorträgen werden auch Bewerbungsmappen gecheckt.

Bis 13 Uhr können alle interessierten Eltern, auch mit ihren Kindern, zu ihren Fragen rund um den beruflichen Wiedereinstieg mit Trägern, Vereinen und Institutionen in Kontakt treten.“

Quelle / weitere Informationen: Radio Dresden / Papaseiten
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*Wir bitten um Kenntnisnahme unseres Statements zur Verwendung des Begriffes “Getrennterziehende”.

„Deutscher Familienverband: Gerechtigkeit für Familien – für eine moderne Familienpolitik“

„Anlässlich der Anhörung des Familienausschusses im Bundestag am 14. März fordert der Deutsche Familienverband (DFV) eine moderne Familienpolitik für alle Familien: Eine Politik, die verfassungskonform, sozial, familienformneutral und gendergerecht ist. Der wachsenden Familienarmut kann nach Auffassung des Verbandes nur mit einer familienorientierten Erwerbsarbeitswelt, statt mit der arbeitsweltorientierten Familie begegnet werden. In den ersten drei Lebensjahren des Kindes muss die gesetzlich gesicherte Elternzeit durch eine echte Wahlfreiheit für Mütter und Väter abgesichert werden. Eltern wissen am besten, was ihr Kind braucht. Das kann die Betreuung des Kindes innerhalb der Familie oder eine zeitweise Betreuung außerhalb der Familie in einer qualitativ hochwertigen KiTa oder Tagespflege sein. Eine solche Wahlfreiheit besteht nur dann, wenn die entsprechende Infrastruktur vorhanden ist und die Art der Betreuung gleichwertig gefördert wird.

Doch auch bei Vollzeiterwerbstätigkeit stehen Familien zunehmend vor dem Problem, vom Brutto nicht einmal das behalten zu können, was zur Teilhabe der Familie an dieser Gesellschaft nach amtlichen Berechnungen (Existenzminimumbericht) erforderlich ist. Das Problem liegt nur zum Teil in zu geringen Steuerfreibeiträgen, sondern vielmehr in familienblinden Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung. Es widerspricht dem allgemeinen Gleichheitssatz des Artikel 3 Absatz 1 des Grundgesetzes, wenn bei der Beitragshöhe nicht danach differenziert wird, ob Kinder betreut und erzogen werden, stellte das Bundesverfassungsgericht bereits 2001 klar.

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„Teilweise Teilwaise: Wenn der Vater oft weg ist“

„… Ich gehe davon aus, dass Sie zu Beginn der Beziehung mit Ihrem Mann wussten, dass seine Arbeit viele Reisen und Umzüge und Ähnliches verlangt. Ich stelle mir auch vor, dass Sie damals nicht sehr intensiv nach Ihren eigenen inneren Echos gesucht haben, die damit verbunden sind, wie Schmerz, Trauer, Versagensgefühle, Einsamkeit und Wut – Gefühlen, die das rationale Denken, Ihre Liebe und Ihr intellektuelles Handeln die meiste Zeit verlangsamen oder gar völlig ausblenden. Hinzu kommt, dass Ihr Mann und Sie starke, unabhängige Persönlichkeiten sind, die daran gewöhnt sind, sich um vieles zu kümmern. Auch Ihr Sohn hat all diese Gefühle, aber weder den Überblick noch den Intellekt, die Stärke und Rationalität, die ihm helfen würden. Er hat nur Sie, und auch das nur mit der halben oder noch weniger Kapazität, während er wütend und aufgebracht ist. Er weiß einfach nicht, wie er alleine damit fertigwerden soll. Die Realität eingestehen Er muss sich mit der Tatsache anfreunden, dass er Teilwaise ist. Und sie müssen sich eingestehen, eine Alleinerzieherin zu sein.

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„Schwangerschaftsabbruch betrifft auch Männer“

Ein weiterer Blick in die Schweiz:

„… Frauen sind komplett frei, ob sie dem möglichen Vater des gemeinsamen Kindes schon überhaupt nur von der Schwangerschaft erzählen mögen. Der Mann und seine Bedürfnisse spielen nicht einmal eine untergeordnete Rolle, sondern bleiben gänzlich unterhalb der Wahrnehmungsschwelle. Obwohl er in die Entscheidung überhaupt nicht involviert werden muss, steht der Vater umgekehrt hundertprozentig, unausweichlich und lebenslänglich in der Verantwortung gegenüber dem Kind (und je nachdem auch der Frau).

Diese kulturell und rechtlich verankerte Unsichtbarkeit des Vaters trifft die engagierten Väter am stärksten und ist eine denkbar schlechte Voraussetzung, wenn wir Gleichstellung realisieren und die Erwerbs­kontinuität von Frauen ebenso wie das Betreuungsengagement von Männern zur gesellschaftlichen Selbst­verständlichkeit machen wollen (wie das die Bundesverfassung vorgibt).

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„Eine stille Revolution der jungen Väter“

„… Hat eigentlich schon jemand bemerkt, dass es eine nahezu lautlose Revolution gab, nämlich eine kolossale, fantastische Veränderung?

Wir haben vergessen, dass Männer noch bis in die 1960er Jahre zu „Kriegern“ erzogen wurden – wie seit Jahrtausenden zuvor! Nicht nur im Faschismus wurden besonders die kleinen Jungen seelisch verkrüppelt und erfuhren von ihren Müttern und Vätern Bindungs-, Empfindungs- und Emotionslosigkeit, um sie jederzeit als willenloses Kanonenfutter an die Front werfen zu können.

Junge Männer, die sich auf Kinder freuen

Und heute? Junge Männer verabschieden sich von diesem Image, setzen sich vielmehr vehement für eine friedliche Welt ein. Sie werden emotional weicher, auch wenn der Bart als Mode zurückkehrt und das Männliche betont.

[…]

Also: warum bejubeln wir diese stille, jedoch riesige, evolutionär wichtige Veränderung unter der Hälfte unserer Bevölkerung nicht lauter und heftiger?

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