„Vatertag ist Familientag – Vatertag ist kein Abklatsch vom Muttertag“

„Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) kritisiert anlässlich des Vatertages, dass von Vätern in Öffentlichkeit und Medien vielfach ein Zerrbild gezeichnet wird. Von „Frauenrechtlerinnen“ werden Männer zu potenziellen Gewalttätern gestempelt, in der Politik wird ihre Leistung nicht gewürdigt, in der Öffentlichkeit wird der Vater und entsprechend der Vatertag nur zum schalen Abklatsch des Muttertages. „Wer sich ohne ideologische Brille umschaut, sieht, dass Väter mehrheitlich Kinderwägen und nicht Bier beladene Böllerwagen schieben. Vatertag ist Kindertag, Familientag!“, hebt der ISUV-Vorsitzende Rechtsanwalt Ralph Gurk hervor. Anläßlich des Vatertages appelliert ISUV an die Väter, ihre Verantwortung gegenüber den Kindern wahrzunehmen, sich nach Trennung und Scheidung nicht einfach in die Freizeitgesellschaft zurückzuziehen. „Man muss die Väter aber auch Väter sein lassen. Das wird oft nach Trennung und Scheidung verhindert, im Extremfall durch Umgangsverhinderung. Für mich ist die gleichberechtigte Elternschaft insbesondere nach Trennung und Scheidung das erstrebenswerte Ziel. Dies ist im Rahmen eines Wechselmodells praktikabel. Da ist jetzt der Gesetzgeber gefordert.“, fordert Gurk. …“

Quelle / gesamter Artikel: ISUV e. V.
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Terminhinhinweis 24. 05. 2016 Neubrandenburg: „Wie gemeinsame Elternschaft nach einer Trennung gelingt“

Der Väteraufbruch für Kinder Kreisverein Neubrandenburg e. V. lädt gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Neubrandenburg zur Informationsveranstaltung „Wie gemeinsame Elternschaft nach einer Trennung gelingt und den Kindern beide Eltern erhalten bleiben“ ein:

„… Wir geben einen Überblick über die aktuelle Lage im deutschen Familienrecht, praktische Fragen für Eltern und Kinder beantworten und über das möglichst erfolgreiche Zusammenwirken der verschiedenen Professionen sprechen.

Wie kann verhindert werden, dass Kinder durch langwierige Konflikte belastet werden?
Was kann und muss unternommen werden, damit Kinder keinen Elternteil verlieren?
Welche Auswirkungen hat der Verlust eines Elternteils für Kinder / für die Eltern?
Wie können getrennte Eltern Beruf und Familie vereinbaren?
Welche Vor- oder Nachteile hat die Betreuung der Kinder im Wechselmodell?

Wir werfen auch einen Blick auf erfolgreiche Lösungswege anderer Länder und diskutieren mit Ihnen, ob solche Lösungswege auch in Deutschland angewandt werden können. …“

Quelle / gesamter Veranstaltungshinweis: Väteraufbruch für Kinder Kreisverein Neubrandenburg e. V.
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„Trennungskinder sollen mehr als ein Zuhause haben“

„Kinder haben das Recht, ihre Eltern zu kennen und von ihnen betreut zu werden. So steht es in Artikel 7 der UN-Kinderrechtskonvention. Doch gerade nach einer Scheidung gerät dieses Recht auf Betreuung durch Mutter und Vater oft aus dem Blick. Das gemeinsame Sorgerecht ist inzwischen zwar Standard. Doch in der Regel haben die allermeisten Trennungskinder trotzdem nur ein Zuhause – und einen Wochenendwohnsitz.

Die FDP schickt sich jetzt an, dieses „Residenzprinzip“ zu kippen. Für den am Freitag beginnenden Bundesparteitag liegt ein Antrag vor, der die gleichmäßige Betreuung durch beide Eltern im „Wechselmodell“ als gesetzlichen Regelfall festschreiben will. „Bei getrennt lebenden Eltern hat das Prinzip der Doppelresidenz Vorrang“, soll es künftig in Paragraf 1626 des Bürgerlichen Gesetzbuchs heißen, der die Grundsätze der elterlichen Sorge regelt.

Den Antrag „Kinder haben das Recht auf beide Eltern“ hat der Bundesfachausschuss Familie, Frauen, Senioren und Jugend gemeinsam mit den FDP-Landesverbänden Hamburg und Brandenburg eingebracht. …“

Quelle / gesamter Artikel: Die Welt
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Terminhinweise Dokumentarfilm „Töchter ohne Väter“

„Während und nach dem 2. Weltkrieg wuchs rund ein Drittel aller Kinder ohne Vater auf. Die Folgen einer solchen Kindheit wurden lange Zeit nicht wahrgenommen, oder sie waren tabu. Was haben Bombenkrieg, Flucht, Vertreibung und vor allem die Vaterlosigkeit bei den Kindern bewirkt? Sie sind heute im Rentenalter – und viele davon setzen sich jetzt erstmals mit ihrem Aufwachsen ohne Vater auseinander. Nach “Söhne ohne Väter” (2007) beleuchtet der neue Dokumentarfilm von Andreas Fischer, “Töchter ohne Väter” (2016, 90 Minuten) die Lebenswege dieser Frauen und erzeugt damit ein intensives Porträt einer ganzen Generation. …“

Quelle / gesamter Artikel: Kultopia

Kinotermine: Moraki
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Terminhinweis 11. 06. 2016 Köln: DEMO „Allen Kindern beiden Eltern“

Zeitraum: 13 – 20 Uhr
Ort: Friesenplatz Köln

Quelle / Veranstalter: Väteraufbruch für Kinder Kreisverein Köln e. V.
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RTL sucht von häuslicher Gewalt betroffenen Mann aus Mitteldeutschland

Eine Mitarbeiterin des RTL Landesstudio Ost rief vorhin bei unserer Initiative an mit dem Gesuch eines von häuslicher Gewalt betroffenen Mannes für eine Sendung zum Thema. Der Betroffene sollte aus Mitteldeutschland sein und wird selbstverständlich völlig anonymisiert. Interessenten möchten sich bitte mit Frau Laura Koch unter 0341 / 21 34 -118 bzw -135 oder laura.koch@lso-tv.de in Verbindung setzen.

Herzlichen Dank!
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„WEISSER RING fordert mehr Aufmerksamkeit für Männer als Opfer von Gewalt“

„Viel hat sich getan in den vergangenen 40 Jahren – es bleibt aber noch viel zu tun. Daher forderte der WEISSE RING anlässlich seines 25. Opferforums in Mainz dazu auf, auch Gewalt gegen Männer stärker als bisher in den öffentlichen Fokus zu rücken. „Das Thema ist immer noch mit einem gesellschaftlichen Tabu belegt, was viele männliche Opfer davon abhält, sich Hilfe zu holen“, sagte Roswitha Müller-Piepenkötter, Bundesvorsitzende von Deutschlands größter Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer.

[…]

Beim 25. Opferforum diskutierten die Teilnehmer im Rahmen von Workshops, Vorträgen und Gesprächsrunden intensiv über Opferrechte. Am zweiten Tag stand das Thema Männer als Opfer von Gewalt im Vordergrund. Denn falsche, aber gesellschaftlich verankerte Rollenbilder sorgen noch zu oft dafür, dass das Annehmen von Hilfsangeboten nach der Tat vom männlichen Opfer selbst oder auch von anderen als Zeichen von Schwäche gedeutet wird. Dementsprechend gering ausgeprägt ist das Problembewusstsein. „Dies muss sich ändern“, sagte Müller-Piepenkötter. „Sich Hilfe zu holen, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke.“ Von den 2015 insgesamt knapp 8.800 Gewaltopfern haben rund 1.900 männliche Opfer von Gewalt bundesweit im vergangenen Jahr beim WEISSEN RING materielle Hilfe erhalten.

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Terminhinweis 23. 04. 2016 Lüneburg: „Wie Vaterentbehrung das Leben prägt“ – Lesung, Vortrag + Diskussion

„Zunächst liest die Autorin Jeannette Hagen aus ihrem Buch „Die verletzte Tochter“ und erzählt aus ihrer Erfahrung, was es für das eigene Leben bedeutet, ohne Vater aufzuwachsen. Im Anschluss gibt es einen Vortrag der Psychologin Andrea Jacob, die weit über 300 Expertisen zu Gutachten in Familienrechtsverfahren verfasst und über 1000 Gerichtsakten geprüft hat. Unabhängig davon musste sie selbst als Großmutter das Leid der „Entsorgung“ erleben.“

Ort / Zeit: Hotel Bergström, 21 335 Lüneburg, 12 – 17 Uhr

Infos: Selbsthilfegruppe „Entsorgte Eltern und Großeltern
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Terminhinweis 27. 04. 2016 Wien: Vortrag + Diskussion „Männer und Geschlechterpolitik – wie passt das zusammen?“

Ein Blick nach Österreich:

„Im Geschlechterverhältnis hat sich in den westlichen Gesellschaften während der vergangenen Jahrzehnte viel verändert. Vieles ist dennoch gleich geblieben. Dazu zählen der Mangel an Empathie für und der Respekt vor Männern.

Braucht es daher eine eigenständige Männerrechtsbewegung und wie kann sie gestaltet werden?

[…]

Welche Rolle könnte die (deutschsprachige) Männerrechtsbewegung in künftigen Diskursen wie im öffentlichen Raum einnehmen?

[…]

Nach dem Vortrag sind eine Fragerunde und eine fundierte Diskussion geplant. Dabei soll es nicht zuletzt um die politische Dimension einer möglichen Entwicklung der Männerrechtsbewegung gehen. …“

Quelle / gesamter Terminhinweis: Väter ohne Rechte
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Terminhinweis 15. 07. 2016 Karlsruhe: Elternkongress „Eltern sein – Eltern bleiben: Rahmenbedingungen für gemeinsam oder getrennt erziehende Eltern“

„Seit dem letzten Väterkongress am 23. Juni 2012 zum Thema „Vereinbarkeit auch für Väter – Familie zwischen Eigen- und Fremdbetreuung“ hat sich der Bundesverein Väteraufbruch für Kinder (VAfK) als Antwort auf die veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für Familien und den noch immer bestehenden Reformbedarf im Kontext von Trennung und Scheidung neu positioniert.

Dies führte zur Konzeption eines „Elternkongresses“, veranstaltet vom VAfK-Landesverein Baden-Württemberg, mit dem Thema

Eltern sein – Eltern bleiben: Rahmenbedingungen für gemeinsam oder getrennt erziehende Eltern und die Rolle der familialen Professionen.

>Während die Familienpolitik einerseits auf den gesellschaftlichen Wandel, verbunden mit der Auflösung traditioneller Geschlechterrollen und Familienformen reagiert und mit Maßnahmen wie ElterngeldPlus, Flexibilisierung der Elternzeit und Ausbau der Ganztagsbetreuung die partnerschaftliche Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Mütter und Väter im Lebensverlauf fördert, erfolgt andererseits nach Trennung und Scheidung noch immer eine „Rolle rückwärts“ in tradierte Rollenmuster: Ein Elternteil, in der Regel die Mutter, ist schwerpunktmäßig für die Kinderbetreuung und –erziehung zuständig und wird zur „alleinerziehenden Mutter“, während der andere Elternteil, in der Regel der Vater, schwerpunktmäßig für den Kindesunterhalt zuständig ist und zum „Umgangselternteil“ wird. Das führt zu einseitigen Belastungen und verhindert Entwicklungsmöglichkeiten für alle Beteiligten. Die häufige Folge sind eskalierende, sich über viele Jahre hinziehende Elternkonflikte und der Kontaktverlust der Kinder zum getrennt lebenden Elternteil bis hin zur völligen Entfremdung.

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