„Großer Städte-Vergleich der neuen Zeitschrift „Men’s Health DAD““

„Augsburg ist die väterfreundlichste Stadt Deutschlands. Das ist das Ergebnis einer umfangreichen Vergleichsstudie der 30 größten deutschen Städte, die das neue Männer-Magazin „Men’s Health DAD“ für seine zweite Ausgabe vorgenommen hat, die am 13. April 2016 erscheint.

Der Städte-Vergleich berücksichtigte die Aspekte Vätervorkommen, Engagement der Väter, Kinderbetreuung sowie den Gesundheits- und den Freizeitwert. Insgesamt wurden 11 Einzelkategorien ausgewertet, vom männlichen Elterngeldbezug über die durchschnittliche Elternzeitdauer bis zum Vergleich der Kita-Kosten. Auch für die Väterfreundlichkeit einer Stadt relevante weiche Faktoren wie die Anzahl von Spielplätzen oder die Verfügbarkeit von Kinderärzten wurden in die Untersuchung mit einbezogen. Wo sinnvoll, wurden die Zahlen in Relation gesetzt, etwa zur Bevölkerung oder zur Stadtfläche. So ließ sich auch die Metropole Berlin mit Kiel, der kleinsten Stadt im Ranking, vergleichen.

Generell fand die Vergleichsstudie heraus: In Bayern und Baden-Württemberg sind Väter am besten aufgehoben. …“

Quelle / gesamter Artikel: Mens Health Dad
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„Volljährige Betroffene zu „Vaterentbehrung“ gesucht“

„Hartmut Wolters vom VAfK Köln macht in seinem Newsletter nachfolgenden Aufruf an erwachsene Trennungs- und Scheidungskinder, die Vaterlosigkeit erleben mussten.

„Für eine erste multimediale Geschichte über Vaterentbehrung suchen wir betroffene, volljährige Kinder, die bereit wären daran mitzuwirken und uns ihre Geschichte erzählen würden.

Wir sind zwei frei arbeitende Journalisten – Textautorin mit 2 Kindern und als Vater selbst betroffener Bildautor.

Der erste Beitrag soll zunächst in den Medien platziert und im zweiten Schritt auf einer Internetseite (vaterentbehrung.de) als Start-Story verwendet werden.

Hier werden dann weitere Beiträge folgen, die sich um das Thema drehen. Die Seite selbst ist als längerfristiges Projekt angelegt.“

Interessenten melden sich bitte mit Kontaktdaten und kurzer Fallbeschreibung bei Hartmut Wolters unter den Kontaktdaten des Väteraufbruch für Kinder Kreisverein Köln e. V..
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Terminhinweis 23. 04. 2016 Lüneburg: „Wie Vaterentbehrung das Leben prägt“ – Lesung, Vortrag + Diskussion

„Zunächst liest die Autorin Jeannette Hagen aus ihrem Buch „Die verletzte Tochter“ und erzählt aus ihrer Erfahrung, was es für das eigene Leben bedeutet, ohne Vater aufzuwachsen. Im Anschluss gibt es einen Vortrag der Psychologin Andrea Jacob, die weit über 300 Expertisen zu Gutachten in Familienrechtsverfahren verfasst und über 1000 Gerichtsakten geprüft hat. Unabhängig davon musste sie selbst als Großmutter das Leid der „Entsorgung“ erleben.“

Ort / Zeit: Hotel Bergström, 21 335 Lüneburg, 12 – 17 Uhr

Infos: Selbsthilfegruppe „Entsorgte Eltern und Großeltern
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„Die Elternzeit-Lüge“

„… Was die gesellschaftlichen Strukturen betrifft, die es Männern weiterhin erschweren, als gleichberechtigter Elternteil Fuß zu fassen, muss ich wohl ebenfalls nicht viele Beispiele anführen. Wir sind immer noch weitgehend auf das „Mann geht voll arbeiten, Frau ist zu Hause mit den Kindern2-Modell ausgerichtet. In letzter Zeit wurde es erweitert um die Variante „Mann geht voll arbeiten, Frau arbeitet halbtags, während die Kinder in der Kita oder Schule sind“. Bei diesem neueren Modell teilt die Mutter die Erziehung allerdings auch nicht verstärkt mit dem Vater der Kinder, sondern mit den Kita-Erzieherinnen oder Grundschullehrerinnen, also mit anderen Frauen.

Streng genommen ist dieses Modell also nur die leicht veränderte Variante der jahrhundertealten Tradition in der ehemaligen Großfamilie, wo sich die Großmutter, eine schon erwachsene Tochter oder vielleicht eine kinderlose Schwester um die Kinder kümmerte, während die Mutter im Haushalt oder auf dem Hof arbeitete. Was in beiden Modellen auf jeden Fall erhalten bleibt, ist die Konstante „Mann geht voll arbeiten“.

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Buchtipp: Johannes Huber + Heinz Walter „Der Blick auf Vater und Mutter: Wie Kinder ihre Eltern erleben“

„… Sowohl in Theorie und Forschung als auch in der erzieherischen Alltagspraxis herrscht die Blickrichtung der Erwachsenen auf das Kind vor. In radikaler Umkehr dessen interessiert sich dieses Buch für die Kinderperspektive: Nicht mehr Erwachsene berichten darüber, wie sie Kinder sehen, sondern Kinder selbst geben Auskunft, wie sie Vater und Mutter und ihre Beziehung zu ihnen erleben. Die empirisch-sozialwissenschaftlichen als auch berufspraktischen Beiträge eröffnen Töchtern und Söhnen unterschiedlichen Alters Raum, ihre ganz eigene Sicht offenzulegen. Dabei wird deutlich, dass zur Erschließung der Kinderperspektive unterschiedliche Zugangswege möglich und nötig sind, um sich Aussagen über kindliche Bedürfnisse anzunähern.

Wie erleben Kinder ihre Eltern?
Verschiedene Autoren mit unterschiedlichen Sichtweisen haben sich dieser Frage gestellt und geben in diesem Buch darauf eine Antwort. Dabei zeigt sich, dass dem Vater ein sehr breiter Raum gegeben wird. Die Kind-Vater Beziehung ist offensichtlich besonders prägend. Mütter scheinen für Kinder eine nicht so große Rolle zu spielen, sind aber genauso wichtig.

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Gleichberechtigungsantrag der FDP NRW zur Berücksichtigung männlicher Bedürfnisse

„Die Fraktion der FDP im Landtag Nordrhein-Westfalens in Vertretung durch Christian Lindner, Christof Rasche und Susanne Schneider brachte am 23. Februar den Antrag „Gleichstellungspolitik an die Wirklichkeit anpassen – Männer auch bei der Novelle des Landesgleichstellungsgesetzes gleichberechtigen“ ein:

„… Der Landtag fordert die Landesregierung auf,

1. anzuerkennen, dass die Gleichstellungspolitik sich weiterentwickelt hat und die Geschlechtergerechtigkeit mit einer Chancengleichheit von Frauen und Männern im Vordergrund steht,

2. anzuerkennen, dass Gleichstellung als Gewährleistung von Gleichberechtigung für Männer und Frauen zu verstehen ist und auch zur Erhöhung der Qualität des Verwaltungshandelns beitragen kann,

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„Was ein abwesender Vater für ein Kind bedeutet“

„… „Wenn der leibliche Vater aus dem Leben eines Mädchens oder eines Jungens verschwindet oder herausdrängt, hinterlässt er eine Wunde, die niemand schließen kann und die zeitlebens blutet“, schreibt die Betroffene Jeannette Hagen. In ihrem kürzlich erschienenen Buch „Die verletzte Tochter“ macht sie deutlich, wie der abwesende Vater ihr Leben bestimmte. „Wie oft habe ich heimlich geweint, wenn ich miterlebte, wie ein Vater seiner Tochter mit Verständnis und Liebe begegnete oder sie ermutigte, tapfer ihren Weg zu gehen.“ Dabei hat Hagens Vater sie verleumdet und offen abgelehnt, was schließlich dazu führte, dass sie ihre eigene Existenz anzweifelte. Die Folge: „Depressionen, Selbstverletzung, Selbstmordgedanken.“

Die Deutschen – eine väterlose Nation

Jeannette Hagen, die schließlich auch von ihrem Stiefvater verlassen wird, hat eine außergewöhnliche Geschichte, doch die Abwesenheit des Vaters betrifft sehr viele Menschen. „In den letzten hundert Jahren haben funktionale Vätervorbilder in Deutschland gefehlt“, sagt Professor Matthias Franz, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Neurologie und Psychiatrie am Universitätsklinikum in Düsseldorf. Franz beschreibt in seinen wissenschaftlichen Arbeiten ein „väterliches Defizit“ in unserer Gesellschaft.

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„Bericht zur Armutsentwicklung in Deutschland 2016“

Einmal mehr wird in der Gruppe der am Stärksten Betroffenen die Gruppe der Trennungsväter ausgeblendet:

„… Die am stärksten von Armut betroffenen Gruppen sind nach dem Bericht Erwerbslose (58 %). Auch die Kinderarmutsquote (19 %) liegt nach wie vor deutlich über dem Durchschnitt, wobei die Hälfte der armen Kinder in Haushalten Getrennterziehender* lebt. Die Armutsquote Getrennterziehender liegt bei sogar 42 %, was u.a. an systematischen familien- und sozialpolitischen Unterlassungen liegt.

[…]

Herausgeber des Armutsberichts sind Der Paritätische Gesamtverband, das Deutsche Kinderhilfswerk, der Volkssolidarität Bundesverband, die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe, der Deutsche Kinderschutzbund, der Verband alleinerziehender Mütter und Väter, der Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte und die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie. …“

Quelle / gesamter Artikel: Der PARITÄTISCHE
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*Wir bitten um Kenntnisnahme unseres Statements zur Verwendung des Begriffes “Getrennterziehende”.

BR-Sendung „Jetzt mal ehrlich“ vom 22. 02. 2016 in Mediathek hinterlegt

Die von uns am 19. 02. 2016 angekündigte Sendung „Jetzt mal ehrlich“ des Bayerischen Rundfunks zum Auslaufmodell der Wochenendvaterschaft ist nunmehr in der Mediathek hinterlegt (bitte hier entlang). Der Sendemitschnitt umfasst eine dreiviertel Stunde und beinhaltet neben der gravierend einseitigen Sorhgerechtsstatistik zahlreiche Erfahrungswerte von Eltern, Fachleuten sowie der Journalistin und Autorin des Buches „Die verletzte Tochter“ Jeannette Hagen.
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Buchtipp: Michael Kumpfmüller „Die Erziehung des Mannes“

Georg, angehender Musikwissenschaftler und Held von Michael Kumpfmüllers Roman „Die Erziehung des Mannes“ ist ein Opportunist – zumindest was Frauen angeht. Ausgestattet mit einem Mangel an männlicher Identität, durchlebt er einen langwierigen Sorgerechtsprozess.

„Die Erziehung des Mannes“ lautet der Titel des neuen Romans von Michael Kumpfmüller und nimmt somit Gustave Flauberts berühmtes Werk „Die Erziehung des Herzens“ auf. In beiden Fällen handelt es sich um Entwicklungsromane, in beiden Fällen steht ein Protagonist im Zentrum, dessen Charakter schwer greifbar und dessen Haupteigenschaft die Indifferenz ist.

[…]

Das siebenjährige Mönchstum endet, als Julika, Jule genannt, sein Leben betritt und es entschlossen in Richtung Familiengründung lenkt. Nach der Scheidung, und nach Georgs zunächst gelingender Neubeziehung mit Sonja, erklärt Jule ihm den Dauerkrieg. Das elterliche Sorgerecht wird zu dessen Schauplatz, die drei gemeinsamen Kinder dienen als Beutemasse.

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