„Vatertag ist Familientag – Vatertag ist kein Abklatsch vom Muttertag“

„Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) kritisiert anlässlich des Vatertages, dass von Vätern in Öffentlichkeit und Medien vielfach ein Zerrbild gezeichnet wird. Von „Frauenrechtlerinnen“ werden Männer zu potenziellen Gewalttätern gestempelt, in der Politik wird ihre Leistung nicht gewürdigt, in der Öffentlichkeit wird der Vater und entsprechend der Vatertag nur zum schalen Abklatsch des Muttertages. „Wer sich ohne ideologische Brille umschaut, sieht, dass Väter mehrheitlich Kinderwägen und nicht Bier beladene Böllerwagen schieben. Vatertag ist Kindertag, Familientag!“, hebt der ISUV-Vorsitzende Rechtsanwalt Ralph Gurk hervor. Anläßlich des Vatertages appelliert ISUV an die Väter, ihre Verantwortung gegenüber den Kindern wahrzunehmen, sich nach Trennung und Scheidung nicht einfach in die Freizeitgesellschaft zurückzuziehen. „Man muss die Väter aber auch Väter sein lassen. Das wird oft nach Trennung und Scheidung verhindert, im Extremfall durch Umgangsverhinderung. Für mich ist die gleichberechtigte Elternschaft insbesondere nach Trennung und Scheidung das erstrebenswerte Ziel. Dies ist im Rahmen eines Wechselmodells praktikabel. Da ist jetzt der Gesetzgeber gefordert.“, fordert Gurk. …“

Quelle / gesamter Artikel: ISUV e. V.
__

Bitte unterstützen Sie unter diesem Link unsere Initiative. Vielen herzlichen Dank!

„Männer als Opfer häuslicher Gewalt. Ein Erfahrungsbericht“

„Ich habe am eigenen Leib erfahren, welche massiven Probleme unsere Gesellschaft hat mit männlichen Opfern umzugehen. Oft habe ich mich in diesem Kontext aufgrund meiner Männlichkeit diskriminiert gefühlt. Wegen dieser starken Diskriminierung, die auch meine engsten Freunde in Teilen miterlebt haben, halte ich es für nötig im Speziellen auf die Dynamik bei Gewalt gegen erwachsene Männer einzugehen. Das Ziel meiner Ausführungen ist nicht, Gewalt gegen andere Gruppen damit zu bagatellisieren. Vielmehr geht es mir darum anderen männlichen Opfern ein Forum und Sprachrohr zu bieten. Ich möchte hiermit nicht sagen, dass Männer stärkere Gewalt oder häufiger Gewalt erleben als Frauen oder Kinder. Was ich aber ganz deutlich sagen möchte, ist, dass es für männliche Opfer sicherlich hilfreich wäre, wenn die Türen der meisten Hilfsangebote nicht ausschliesslich für Frauen und Kinder geöffnet wären. Die Tatsache, dass Männer von vielen Hilfsangeboten ausgeschlossen werden, habe ich als eine zusätzliche starke Belastung empfunden. Ich denke, diese Form von struktureller Gewalt könnte männlichen Gewaltopfern recht einfach genommen werden. Einen Schlüssel zum Erfolg könnten wir in unserer Gesellschaft haben, wenn wir besser mit Sexismus umgingen.

(mehr …)

„Trennungskinder sollen mehr als ein Zuhause haben“

„Kinder haben das Recht, ihre Eltern zu kennen und von ihnen betreut zu werden. So steht es in Artikel 7 der UN-Kinderrechtskonvention. Doch gerade nach einer Scheidung gerät dieses Recht auf Betreuung durch Mutter und Vater oft aus dem Blick. Das gemeinsame Sorgerecht ist inzwischen zwar Standard. Doch in der Regel haben die allermeisten Trennungskinder trotzdem nur ein Zuhause – und einen Wochenendwohnsitz.

Die FDP schickt sich jetzt an, dieses „Residenzprinzip“ zu kippen. Für den am Freitag beginnenden Bundesparteitag liegt ein Antrag vor, der die gleichmäßige Betreuung durch beide Eltern im „Wechselmodell“ als gesetzlichen Regelfall festschreiben will. „Bei getrennt lebenden Eltern hat das Prinzip der Doppelresidenz Vorrang“, soll es künftig in Paragraf 1626 des Bürgerlichen Gesetzbuchs heißen, der die Grundsätze der elterlichen Sorge regelt.

Den Antrag „Kinder haben das Recht auf beide Eltern“ hat der Bundesfachausschuss Familie, Frauen, Senioren und Jugend gemeinsam mit den FDP-Landesverbänden Hamburg und Brandenburg eingebracht. …“

Quelle / gesamter Artikel: Die Welt
__

Bitte unterstützen Sie unter diesem Link unsere Initiative. Vielen herzlichen Dank!

Terminhinweis 11. 06. 2016 Köln: DEMO „Allen Kindern beiden Eltern“

Zeitraum: 13 – 20 Uhr
Ort: Friesenplatz Köln

Quelle / Veranstalter: Väteraufbruch für Kinder Kreisverein Köln e. V.
__

Bitte unterstützen Sie unter diesem Link unsere Initiative. Vielen herzlichen Dank!

„Trennungskinder: FDP für Wechselmodell als Regelfall“

„Die bayerische FDP will den Aufenthalt minderjähriger Kinder nach der Trennung der Eltern neu regeln. Das so genannte Wechselmodell („Paritätische Doppelresidenz“) soll zum Regelfall werden – das beschlossen die Freien Demokraten auf ihrem Landesparteitag.

„Kinder haben grundsätzlich das Recht auf beide Eltern“, erklärte Generalsekretär Daniel Föst – dies gelte insbesondere auch für den Fall einer Trennung. Daher fordern die Freien Demokraten die gesetzliche Verankerung der Paritätischen Doppelresidenz als Regelfall. Sofern es im Einzelfall nicht dem Kindeswohl widerspricht, sollen beide Elternteile dem Kind ein Zuhause bieten, in dem es sich abwechselnd aufhält. …“

Quelle / gesamter Artikel: FDP Bayern
__

Bitte unterstützen Sie unter diesem Link unsere Initiative. Vielen herzlichen Dank!

Statement der Betreiber zur Schließung der Oldenburger Beratungsstelle

„Nach drei Jahren erfolgreicher Arbeit musste die Beratungsstelle Männersache schließen. Die politisch Verantwortlichen der Stadt Oldenburg sahen keine Notwendigkeit darin, den Fortbestand einer Beratungsstelle für Männer zu sichern.

Drei Jahre in denen einige Männer die Chance hatten, aus dem männlichen Teufelskreis des besser, schneller, höher … auszusteigen.

[…]

Die derzeitige Gesundheitsministerin Frau Rundt hatte, damals noch in ihrer Funktion bei Paritätischen Niedersachsen, die Anschubfinanzierung verantwortet. So konnte die Beratungsstelle zeigen, dass Männer Beratungen nutzen, wenn sie sich etwas davon versprechen. Das Netzwerk von Beratungsstellen, RechtsanwältInnen, Initiativen, Ärzten, Krankenkassen und Kliniken hat die Beratungsstelle sofort genutzt und akzeptiert. Durch den innovativen Ansatz ist es gelungen, Männern einen Weg zur Hilfe zu ebnen, die sonst (sehr wahrscheinlich) keinen gefunden hätten. Nicht gefunden, weil sie ihr Leben lang nicht erlebt haben, dass es für sie so etwas gibt.

(mehr …)

„Volljährige Betroffene zu „Vaterentbehrung“ gesucht“

„Hartmut Wolters vom VAfK Köln macht in seinem Newsletter nachfolgenden Aufruf an erwachsene Trennungs- und Scheidungskinder, die Vaterlosigkeit erleben mussten.

„Für eine erste multimediale Geschichte über Vaterentbehrung suchen wir betroffene, volljährige Kinder, die bereit wären daran mitzuwirken und uns ihre Geschichte erzählen würden.

Wir sind zwei frei arbeitende Journalisten – Textautorin mit 2 Kindern und als Vater selbst betroffener Bildautor.

Der erste Beitrag soll zunächst in den Medien platziert und im zweiten Schritt auf einer Internetseite (vaterentbehrung.de) als Start-Story verwendet werden.

Hier werden dann weitere Beiträge folgen, die sich um das Thema drehen. Die Seite selbst ist als längerfristiges Projekt angelegt.“

Interessenten melden sich bitte mit Kontaktdaten und kurzer Fallbeschreibung bei Hartmut Wolters unter den Kontaktdaten des Väteraufbruch für Kinder Kreisverein Köln e. V..
__

Bitte unterstützen Sie unter diesem Link unsere Initiative. Vielen herzlichen Dank!

RTL sucht von häuslicher Gewalt betroffenen Mann aus Mitteldeutschland

Eine Mitarbeiterin des RTL Landesstudio Ost rief vorhin bei unserer Initiative an mit dem Gesuch eines von häuslicher Gewalt betroffenen Mannes für eine Sendung zum Thema. Der Betroffene sollte aus Mitteldeutschland sein und wird selbstverständlich völlig anonymisiert. Interessenten möchten sich bitte mit Frau Laura Koch unter 0341 / 21 34 -118 bzw -135 oder laura.koch@lso-tv.de in Verbindung setzen.

Herzlichen Dank!
__

Bitte unterstützen Sie unter diesem Link unsere Initiative. Vielen herzlichen Dank!

„WEISSER RING fordert mehr Aufmerksamkeit für Männer als Opfer von Gewalt“

„Viel hat sich getan in den vergangenen 40 Jahren – es bleibt aber noch viel zu tun. Daher forderte der WEISSE RING anlässlich seines 25. Opferforums in Mainz dazu auf, auch Gewalt gegen Männer stärker als bisher in den öffentlichen Fokus zu rücken. „Das Thema ist immer noch mit einem gesellschaftlichen Tabu belegt, was viele männliche Opfer davon abhält, sich Hilfe zu holen“, sagte Roswitha Müller-Piepenkötter, Bundesvorsitzende von Deutschlands größter Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer.

[…]

Beim 25. Opferforum diskutierten die Teilnehmer im Rahmen von Workshops, Vorträgen und Gesprächsrunden intensiv über Opferrechte. Am zweiten Tag stand das Thema Männer als Opfer von Gewalt im Vordergrund. Denn falsche, aber gesellschaftlich verankerte Rollenbilder sorgen noch zu oft dafür, dass das Annehmen von Hilfsangeboten nach der Tat vom männlichen Opfer selbst oder auch von anderen als Zeichen von Schwäche gedeutet wird. Dementsprechend gering ausgeprägt ist das Problembewusstsein. „Dies muss sich ändern“, sagte Müller-Piepenkötter. „Sich Hilfe zu holen, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke.“ Von den 2015 insgesamt knapp 8.800 Gewaltopfern haben rund 1.900 männliche Opfer von Gewalt bundesweit im vergangenen Jahr beim WEISSEN RING materielle Hilfe erhalten.

(mehr …)

Terminhinweis 23. 04. 2016 Lüneburg: „Wie Vaterentbehrung das Leben prägt“ – Lesung, Vortrag + Diskussion

„Zunächst liest die Autorin Jeannette Hagen aus ihrem Buch „Die verletzte Tochter“ und erzählt aus ihrer Erfahrung, was es für das eigene Leben bedeutet, ohne Vater aufzuwachsen. Im Anschluss gibt es einen Vortrag der Psychologin Andrea Jacob, die weit über 300 Expertisen zu Gutachten in Familienrechtsverfahren verfasst und über 1000 Gerichtsakten geprüft hat. Unabhängig davon musste sie selbst als Großmutter das Leid der „Entsorgung“ erleben.“

Ort / Zeit: Hotel Bergström, 21 335 Lüneburg, 12 – 17 Uhr

Infos: Selbsthilfegruppe „Entsorgte Eltern und Großeltern
__

Bitte unterstützen Sie unter diesem Link unsere Initiative. Vielen herzlichen Dank!