„Trauma-Ambulanzen für Opfer von Gewalttaten“

„Mit mittlerweile neun Trauma-Ambulanzen für die Opfer von Gewalttaten existiert in Thüringen ein flächendeckendes Netz. Eine frühzeitige fachärztliche Betreuung von Gewaltopfern erhöht die Chancen auf eine vollständige Genesung. Die Trauma-Ambulanzen ergänzen nach Angaben von Sozialministerin Heike Werner (Linke) die Arbeit der ehrenamtlichen Organisationen, die im Freistaat die Opfer von Gewalt betreuen. Die Trauma-Ambulanzen befinden sich in Altenburg, Erfurt, Hildburghausen, Jena, Mühlhausen, Nordhausen, Saalfeld, Stadtroda und Weimar. Um die Leistungen der Ambulanzen in Anspruch nehmen zu können, bedarf es zunächst lediglich eines Kurzantrages. Dieser Antrag ist Teil eines Info-Flyers, der unter anderem bei der Polizei, dem Weißen Ring, den Jugendämtern, den Frauenhäusern, der Opferhilfe Thüringen sowie in den Trauma-Ambulanzen ausgelegt wird. Durchschnittlich stellen jährlich 300 Gewaltopfer in Thüringen einen Antrag auf Opferentschädigung. Von ihnen sind rund 50 Personen als Folge der Gewalttat traumatisiert.“

Quelle / gesamter Artikel: Newsletter Der PARITÄTISCHE Thüringen 10 / 2016

Der Flyer des Thüringer Landesverwaltungsamtes mit allen Kontaktdaten der Trauma-Ambulanzen ist hier hinterlegt.
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Antrag der Die LINKE MV aus 2013 zu Schutzangeboten für männliche Betroffene häuslicher und sexualisierter Gewalt

Bereits im Jahr 2013 beantragte die Fraktion der Mecklenburg-Vorpommerschen Die LINKE beim dortigen Landtag eine Verbesserung von Schutz und Hilfen für Opfer von häuslicher und sexualisierter Gewalt (der Erkenntnis- und Handlungsstand der Thüringer rot-rot-grünen Regierung unter dem Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Die LINKE) lässt sich in zusammen gefasster Form hier entnehmen):

„Der Landtag möge beschließen:

I. der Landtag stellt fest, dass Opfer von häuslicher und sexualisierter Gewalt umfassende Beratung und Unterstützung sowie einen unmittelbaren und uneingeschränkten Zugang zu den Schutz- und Hilfeeinrichtungen benötigen. Deshalb ist es dringend erforderlich, bestehende Versorgungslücken innerhalb der Hilfestrukturen zu schließen und die Rahmenbedingungen sowie die finanzielle und personelle Ausstattung der Schutz- und Hilfeeinrichtungen für Opfer von häuslicher und sexualisierter Gewalt zu verbessern.

II. die Landesregierung wird aufgefordert,

1. das Hilfesystem für Opfer von häuslicher und sexualisierter Gewalt kontinuierlich weiterzuentwickeln, insbesondere:

a) dafür zu sorgen, dass die personelle Ausstattung in den Schutz- und Hilfeeinrichtungen verbessert wird, damit eine umfangreiche fachliche und qualitative Betreuung sichergestellt werden kann und die erforderlichen zielgruppengerechten Angebote bereitgestellt werden können …“

Quelle / gesamter Antrag: Fraktion Die LINKE / Landtag Mecklenburg-Vorpommern
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Studie zu kindgerechter Justiz in Deutschland

„Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat Kinder und Jugendliche zu ihren Erfahrungen mit der Justiz befragt. Das Ergebnis: Deutsche Gerichtsverfahren entsprechen nicht den menschenrechtlichen Anforderungen an kindgerechte Justiz.

Mehr als 100.000 Scheidungskinder und bis zu 300.000 minderjährige Opfer sexueller Gewalt pro Jahr – diese Zahlen gaben den Anlass für die Studie „Kindgerechte Justiz – Wie der Zugang zum Recht für Kinder und Jugendliche verbessert werden kann“, die das Deutsche Institut für Menschenrechte mit Sitz in Berlin jetzt veröffentlichte. Die Grundlage für die nicht repräsentative Fehleranalyse und Handlungsempfehlungen für Politik und Justiz stellen 48 Interviews mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die im Alter von 4 bis 17 Jahren Beteiligte an einem straf- oder familienrechtlichen Verfahren waren. Die Quintessenz der Studie: Den Betroffenen war aufgrund ihres Alters der bestmögliche Zugang zum Recht verwehrt.

[…]

Die Gerichte haben einen Ermessensspielraum, ob sie einen Verfahrensbeistand als so genannten „Anwalt des Kindes“ bestellen. Aber auch dieser hat laut Studie nicht immer die nötige Qualifikation oder kommt seinen Aufgaben nicht umfassend nach. Sie hätten mit diesen Betreuern „ja nicht so viel zu tun“ gehabt, obwohl sie gewusst hätten, dass sie ihnen „eigentlich helfen sollten“, berichteten die Betroffenen. Viele empfanden die Entscheidungsverantwortung als komplett auf sie abgewälzt und das daraufhin festgesetzte Urteil als irreversibel – etwa bei welchem Elternteil sie unter welchen Bedingungen die nächsten Jahre verbringen würden. …“

Quelle / gesamter Artikel: Legal Tribune Online
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Buchtipp: Max Steller „Nichts als die Wahrheit“

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„… „Warum jeder unschuldig verurteilt werden kann“, schildert Steller Fälle aus seiner Praxis als Gerichtsgutachter. Auch im aufsehenerregenden Verfahren des Holzklotz-Mörders kann Steller helfen, ihn zu überführen. Beim Vergewaltigungsvorwurf gegen den Fernsehmoderator Andreas Türck kommt Max Steller zu dem Schluss, dass das vermeintliche Opfer lügt. Die Missbrauchsprozesse von Worms: Stellers Glaubwürdigkeitsgutachten bewirkt einen Freispruch aller 25 Beschuldigten. Vier Jahrzehnte war Steller als Aussagepsychologe tätig. Mit Vielem konnte er sich auseinandersetzen. Dichtung oder Wahrheit? Wo beginnt die Lüge?

(mehr …)

Terminhinweis 02. 11. 2015 Berlin: Kongress „Kindeswohl auf dem Prüfstand – Was brauchen belastete Kinder?“

„Mit dem Bundeskinderschutzgesetz 2012, der Reform des Strafrechts bei sexuellem Missbrauch und Kinderpornografie 2015 und der angestrebten Reform des kindschaftsrechtlichen Sachverständigenrechts hat die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wichtige Verbesserungen für Kinder und Jugendliche und ihre Familien erreicht bzw. angestoßen.

Kongress
Deutscher Bundestag
Reichstagsgebäude CDU/CSU-Fraktionssitzungssaal
Familie, Frauen, Arbeit, Gesundheit und Soziales, Kinder“

Quelle / gesamtes Programm: CDU / CSU
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„Die kleinen Unterschiede – Vom Drama, ein Mann zu sein“

Am 21. 10. 2015 strahlte der Radiosender HR2 unter obengenanntem Titel eine Sendung aus, die sich durchweg professionell männlichen Bedarfs-, Betroffenheits- und Diskriminierungsfeldern widmete und Themen wie Gesundheit, Gewalt, Jungenkrise, Mißbrauch, die einseitige Politik der Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) und strukturelle Benachteiligung aufgriff. Interviewpartner der Sendung waren unter anderem Gerd Riedmeier vom Forum Soziale Inklusion e. V., Medienwissenschaftler Arne Hoffmann sowie Professor Matthias Franz. Zum Sendemitschnitt geht es hier entlang.
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„Seelischer Missbrauch so schlimm wie körperlicher“

„Emotionale Erpressung, Herabsetzung, Liebesentzug – seelischer Missbrauch hat viele Gesichter. Er richtet genauso großen Schaden an wie körperliche Gewalt und Vernachlässigung – aber er ist viel verbreiteter. Jedes dritte Kind ist solchen verletzenden Verhaltensweisen ausgesetzt, schätzen Experten.

„Anders als vermutet, haben alle Formen von Misshandlungen ähnlich schwerwiegende Folgen – seelische genauso wie körperliche“, sagt David Vachon von der McGill University. Die Konsequenzen reichten von Verhaltensauffälligkeiten, Entwicklungsstörungen und Aggression bis hin zu Ängsten, Depressionen und Traumata – auch bei Kindern, die „nur“ seelischen Grausamkeiten ausgesetzt gewesen waren. …“

Quelle / gesamter Artikel: MSN
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„Acht von zehn Vergewaltigungen sind vorgetäuscht“

Falschbeschuldigungen wegen häuslicher Gewalt, Kindesmißbrauch oder Vergewaltigung sind in erschütternd hohem Maß Bestandteil trennungselterlicher Ausgrenzungsmechanismen. Unlängst berichtete die Ostseezeitung über die Ausführungen der Kriminaloberkommissarin Britta Rabe, dass acht von zehn Vergewaltigungen frei erfunden sind:

„… Seit 2007 befasst sich Kriminaloberkommissarin Britta Rabe mit Sexualdelikten in Rostock und im Landkreis, gemeinsam mit drei Kolleginnen. Immer häufiger haben es die Ermittler aber mit falschen Fällen zu tun: Acht von zehn Sexualdelikten werden nur vorgetäuscht. „Wir nehmen diese Anzeigen sehr ernst“, betont KPI-Chef Peter Mainka.

(mehr …)

TV-Tipp heute 21 Uhr: Scobel „Kindesmissbrauch – und kein Ende“ auf 3Sat

Inwieweit nachfolgende Fernsehsendung Kindesmißbrauch durch Männer und Frauen thematisiert, ist uns nicht bekannt:

„Straftaten im Bereich der Kinderpornographie halten ungemindert an. Die Täter stammen aus der Mitte und nicht selten aus den oberen Schichten der Gesellschaft. Kindesmissbrauch ist keineswegs, wie noch vor Jahren geglaubt, ein „Unterschichtenphänomen“. Wie groß ist das sogenannte Dunkelfeld – und wie umfangreich und mächtig sind die gut organisierten Täter-Netzwerke? Gert Scobel und seine Gäste versuchen Hintergründe zu beleuchten. …“

Quelle / gesamter Artikel: 3Sat
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„Mobil in Deutschland e. V.“ verharmlost Gewalt gegen Männer

Der „junge, moderne“ Automobilclub „Mobil in Deutschland e. V.“ verharmlost in seinem aktuellen Werbevideo weibliche Gewalt gegen Männer:

Wer eine Protestnote dagegen an besagten Club richten will, möchte dies bitte unter info[at]mobil.org oder weiteren hier verlinkten Kontaktdaten tun.
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