Blogpause

Als verantwortliche gemeinnützige Initiative „Gleichmaß e. V.“ weisen wir an dieser Stelle darauf hin, dass wir aus Zeitgründen bis auf Weiteres den Betrieb und damit die Aktualisierung dieses Blogs „Familienschutz“ zu familienpolitischen, rechtlichen und Neuigkeiten im Gewaltschutz für Männer einstellen. Unser Engagement für Trennungs- und Stiefeltern, für von häuslicher Gewalt betroffene Männer sowie unsere Netzwerkarbeit lassen uns aktuell keine Zeit mehr zur Fortführung dieses Infoblogs.

Newsmeldungen zur Arbeit unserer Initiative sowie des von uns initiierten Männerberatungsnetzwerkes werden auf den beiden Websites Gleichmass-ev.de und Maennerberatungsnetz.de selbstverständlich weiterhin veröffentlicht. Auch über Unterstützung in Form von Spenden und Fachkooperationen freuen wir uns nach wie vor.

Vielen herzlichen Dank!

Interview: geschönte Faktenlage zur häuslichen Gewalt in Thüringen

Ende vergangener Woche erschien in der „Thüringer Landeszeitung“ ein Interview mit Ellen Van Hoof als Mitarbeiterin einer der vier Thüringer Interventionsstellen, welches einige befremdliche Aussagen enthält (unsere Kommentierung nachfolgend am Ende dieses Artikels):

„… Gibt es darüber eine Statistik?

Ja, im vergangenen Jahr suchten in den Interventionsstellen 997 Gewaltopfer Hilfe. 74 davon waren Männer. Das heißt, mehr als 90 Prozent der Opfer sind Frauen. Diese Frauen erleben zumeist Gewalt, die auf Macht und Kontrolle durch den Partner aufbaut. Werden Frauen gewalttätig, ist es häufig eher die Unfähigkeit der gewaltfreien Kommunikation.

Gibt es darüber aussagekräftige Studien?

Nein, hier wird noch viel zu wenig geforscht. Zwar gibt es eine bundesweite repräsentative Studie zu Gewalt gegen Frauen. Doch man hat versäumt, im selben Atemzug über die Gewalt gegen Männer Antworten zu finden. Derzeit haben wir lediglich eine kleine Deutschlandstudie mit 170 Männern, die nicht repräsentativ ist. Danach sind sie eher von Gewalt im öffentlichen Raum denn von häuslicher Gewalt betroffen.

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Terminhinweis 07. + 08. 03. 2016 Mainz: 25. Opferforum des Weissen Ring

Am 07. und 08. März 2016 widmet sich der Weisse Ring im 25. Opferforum unter dem Motto „40 Jahre Opferrechte – Gerechtigkeit für Opfer“ auch männlichen Betroffenen häuslicher Gewalt, wie Seite 2 des hier verlinkten Tagungsprogramms entnommen werden kann. Einer der Referenten ist Detlef Vetter als Vertreter der Bielefelder „mann-o-mann“ Beratungsstelle als Kontaktstelle des von unserer Initiative initiierten „Männerberatungsnetzwerkes„.
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Deutschlandradio berichtet ausgewogen über Gender-Kongress

Über den Gender-Kongress, zu dem wir heute bereits eine Zusammenfassung als teilnehmende Initiative veröffentlichten, liegt nunmehr auch der Mitschnitt eines sehr ausgewogenen Radioberichtes von Deutschlandradio Kultur vor.
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Zum heutigen Equal Parenting Day

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…schließen wir uns den Ausführungen des Initiators Thomas Friedrichs im gleichnamigen Facebook-Event sowie auf dem Blog „Fisch und Fleisch“ an und bitten unsere Leserschaft um Weiterverbreitung:

Der 10.11.2015 ist der Tag, ab dem Väter, theoretisch und statistisch, ihre Kinder, nach einer Trennung, betreuen dürfen. Jeder Tag, vor dem 10.11.2015, war ein Tag, an dem die Kinder ausschließlich von ihrer Mutter betreut wurden. Ausgegangen wird hier vom Residenzmodell, an dem die Kinder nur jedes zweite Wochenende in der Obhut ihrer Väter sind. Also 2 Tage, alle zwei Wochen. Das macht umgerechnet, einen Tag pro Woche. Also 52 Tage.

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Resonanz zum Pressegespräch des Trennungsväter e. V.

Eine gute Medienresonanz erzielte das von uns am 25. 09. 2015 angekündigte gestrige Pressegespräch unserer Partnerinitiative im UN-Arbeitskreis, des Trennungsväter e. V.. Zum Mitschnitt des Bayerischen Rundfunks hier, zum Mitschnitt des München TV hier, zur Pressemeldung geht es hier entlang.
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Programm des Gender – Kongresses online

Wie bereits am 28. 07. 2015 berichtet, findet am 28. 11. 2015 in Nürnberg der erste geschlechterdemokratische Gender – Kongress statt. Das Programm zum Kongress, der von hochrangigen Landespolitikern eröffnet wird und in dem unter anderem unsere wissenschaftliche Fachbeirätin Monika Ebeling ein Eröffnungsvortrag zur Historie der Frauen- und Männeremanzipation hält und unser Mitglied Diplom-Pädagoge Horst Schmeil die Arbeitsgruppe „Jugendamt. Warum bleibt Umgangsverweigerung folgenlos?“ mitgestaltet, ist hier verlinkt. Die Weiterverbreitung des Kongressprogramms, welches unter Mitgestaltung zahlreicher Professionen eine Vielzahl wichtiger Fachthemen aufgreift, ist ausdrücklich erwünscht – vielen Dank!
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Terminhinweis 10. 09. 2015 International: Welttag der Suizidprävention

Die deutlich höhere männliche Suizidrate ist eines der zentralen Begleiterscheinungen männlicher Konfliktlagen wie beispielsweise Trennungselternschaft; in den letzten Jahren nahmen sich immer wieder Väter aus den Reihen uns bekannter Initiativen das Leben. Umso wichtiger scheint uns der Hinweis auf den Welttag der Suizidprävention am 10. September 2015. Wer sich über die Veranstaltungen in Berlin, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Hannover oder Schwerin kundig machen möchte, findet Informationen auf dem Blog „Welttag der Suizidprävention – Deutschland„. Weitere Links und Informationen zum Thema finden Sie unter unserem Menüpunkt „Links“ in der Kategorie „Gesundheit“.
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Hinweis Blogsammlung

Wir weisen an dieser Stellung auf das Blog „Das Patriarchat“ als Newsticker männerrechtlicher Blogs hin. Wir bitten um Kenntnisnahme. Sicherheitshalber weisen wir darauf hin, dass die Inhalte die Blogbetreiber verantworten.
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WDR 5: häusliche Gewalt gegen Männer quasi nicht existent

Wie bereits berichtet, zeichnete der Radiosender WDR 5 am 10. 02. 2015 beim MDR Thüringen in Erfurt ein einstündiges Interview mit einem Vertreter unserer Initiative sowie einem betroffenen Familienvater zum Thema häusliche Gewalt auf. Auch empfahlen wir dem verantwortlichen Redakteur David Rümelin, Kontakt zur Koordinatorin des „Männernotrufes“ und Fachbeirätin unserer Initiative Monika Ebeling aufzunehmen.

Die ausreichend untermauerten und sachlich vorgetragenen Fakten unseres befragten Mitgliedes zur häuslichen Gewalterfahrung von Männern, zur sehr mangelhaften Hilfelandschaft sowie zu den Möglichkeiten, Hilfe zu organisieren, wurden in der heute um 15.05 Uhr ausgestrahlten und hier hinterlegten Sendung komplett rausgeschnitten. Übrig blieb ein Ungleichgewicht von 48 : 6 Minuten. 48 Minuten, die – durch wenige Musikstücke unterbrochen – Raum ließen, ein Dortmunder Frauenhaus mit 21 Wohneinheiten, einer Cafeteria sowie ausreichend Platz für Kinder und Heranwachsende, einige Fälle betroffener Frauen, darüber hinaus ein Kunst-/Film-Projekt, ein Migratinnen-Projekt in Düren, ein Täter-Projekt in Bielefeld und ein Sensibilisierungs- und Meldeprojekt der nordrhein-westfälischen Zahnärzteschaft vorzustellen; verbleibende 6 Minuten, um Monika Ebeling einige wichtige Aussagen zur Situation und zum telefonischen Hilfeangebot „Männernotruf“ abzufragen und besagten betroffenen Familienvater zu Wort kommen zu lassen.

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