Blogpause

Als verantwortliche gemeinnützige Initiative „Gleichmaß e. V.“ weisen wir an dieser Stelle darauf hin, dass wir aus Zeitgründen bis auf Weiteres den Betrieb und damit die Aktualisierung dieses Blogs „Familienschutz“ zu familienpolitischen, rechtlichen und Neuigkeiten im Gewaltschutz für Männer einstellen. Unser Engagement für Trennungs- und Stiefeltern, für von häuslicher Gewalt betroffene Männer sowie unsere Netzwerkarbeit lassen uns aktuell keine Zeit mehr zur Fortführung dieses Infoblogs.

Newsmeldungen zur Arbeit unserer Initiative sowie des von uns initiierten Männerberatungsnetzwerkes werden auf den beiden Websites Gleichmass-ev.de und Maennerberatungsnetz.de selbstverständlich weiterhin veröffentlicht. Auch über Unterstützung in Form von Spenden und Fachkooperationen freuen wir uns nach wie vor.

Vielen herzlichen Dank!

Statement der Betreiber zur Schließung der Oldenburger Beratungsstelle

„Nach drei Jahren erfolgreicher Arbeit musste die Beratungsstelle Männersache schließen. Die politisch Verantwortlichen der Stadt Oldenburg sahen keine Notwendigkeit darin, den Fortbestand einer Beratungsstelle für Männer zu sichern.

Drei Jahre in denen einige Männer die Chance hatten, aus dem männlichen Teufelskreis des besser, schneller, höher … auszusteigen.

[…]

Die derzeitige Gesundheitsministerin Frau Rundt hatte, damals noch in ihrer Funktion bei Paritätischen Niedersachsen, die Anschubfinanzierung verantwortet. So konnte die Beratungsstelle zeigen, dass Männer Beratungen nutzen, wenn sie sich etwas davon versprechen. Das Netzwerk von Beratungsstellen, RechtsanwältInnen, Initiativen, Ärzten, Krankenkassen und Kliniken hat die Beratungsstelle sofort genutzt und akzeptiert. Durch den innovativen Ansatz ist es gelungen, Männern einen Weg zur Hilfe zu ebnen, die sonst (sehr wahrscheinlich) keinen gefunden hätten. Nicht gefunden, weil sie ihr Leben lang nicht erlebt haben, dass es für sie so etwas gibt.

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„WEISSER RING fordert mehr Aufmerksamkeit für Männer als Opfer von Gewalt“

„Viel hat sich getan in den vergangenen 40 Jahren – es bleibt aber noch viel zu tun. Daher forderte der WEISSE RING anlässlich seines 25. Opferforums in Mainz dazu auf, auch Gewalt gegen Männer stärker als bisher in den öffentlichen Fokus zu rücken. „Das Thema ist immer noch mit einem gesellschaftlichen Tabu belegt, was viele männliche Opfer davon abhält, sich Hilfe zu holen“, sagte Roswitha Müller-Piepenkötter, Bundesvorsitzende von Deutschlands größter Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer.

[…]

Beim 25. Opferforum diskutierten die Teilnehmer im Rahmen von Workshops, Vorträgen und Gesprächsrunden intensiv über Opferrechte. Am zweiten Tag stand das Thema Männer als Opfer von Gewalt im Vordergrund. Denn falsche, aber gesellschaftlich verankerte Rollenbilder sorgen noch zu oft dafür, dass das Annehmen von Hilfsangeboten nach der Tat vom männlichen Opfer selbst oder auch von anderen als Zeichen von Schwäche gedeutet wird. Dementsprechend gering ausgeprägt ist das Problembewusstsein. „Dies muss sich ändern“, sagte Müller-Piepenkötter. „Sich Hilfe zu holen, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke.“ Von den 2015 insgesamt knapp 8.800 Gewaltopfern haben rund 1.900 männliche Opfer von Gewalt bundesweit im vergangenen Jahr beim WEISSEN RING materielle Hilfe erhalten.

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Terminhinweis ab 12. 05. 2015 Berlin: Kurs „Kinder im Blick“

„Ist ein Kurs für Eltern in Trennung, die sich vor vielen offenen Fragen stehend sehen und gerne konkrete und praxisnahe Hinweise für den Umgang mit dieser Situation hätten.

Wenn Eltern sich trennen, verändert sich vieles, auch für die Kinder. Sie brauchen in dieser Zeit besonders viel Zuwendung, um den Übergang in den neuen Lebensabschnitt gut zu bewältigen.

Das ist für die meisten Eltern nicht leicht. Konflikte mit dem anderen Elternteil, finanzielle Probleme, Verlustängste oder mehr Stress fordern Kraft, Zeit und Nerven, gehen häufig auf Kosten der Kinder, aber auch genau so oft auf Kosten des eigenen Wohlbefindens. …“

Quelle / gesamter Veranstaltungshinweis: Väterzentrum Berlin
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Interview: geschönte Faktenlage zur häuslichen Gewalt in Thüringen

Ende vergangener Woche erschien in der „Thüringer Landeszeitung“ ein Interview mit Ellen Van Hoof als Mitarbeiterin einer der vier Thüringer Interventionsstellen, welches einige befremdliche Aussagen enthält (unsere Kommentierung nachfolgend am Ende dieses Artikels):

„… Gibt es darüber eine Statistik?

Ja, im vergangenen Jahr suchten in den Interventionsstellen 997 Gewaltopfer Hilfe. 74 davon waren Männer. Das heißt, mehr als 90 Prozent der Opfer sind Frauen. Diese Frauen erleben zumeist Gewalt, die auf Macht und Kontrolle durch den Partner aufbaut. Werden Frauen gewalttätig, ist es häufig eher die Unfähigkeit der gewaltfreien Kommunikation.

Gibt es darüber aussagekräftige Studien?

Nein, hier wird noch viel zu wenig geforscht. Zwar gibt es eine bundesweite repräsentative Studie zu Gewalt gegen Frauen. Doch man hat versäumt, im selben Atemzug über die Gewalt gegen Männer Antworten zu finden. Derzeit haben wir lediglich eine kleine Deutschlandstudie mit 170 Männern, die nicht repräsentativ ist. Danach sind sie eher von Gewalt im öffentlichen Raum denn von häuslicher Gewalt betroffen.

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„Trauma-Ambulanzen für Opfer von Gewalttaten“

„Mit mittlerweile neun Trauma-Ambulanzen für die Opfer von Gewalttaten existiert in Thüringen ein flächendeckendes Netz. Eine frühzeitige fachärztliche Betreuung von Gewaltopfern erhöht die Chancen auf eine vollständige Genesung. Die Trauma-Ambulanzen ergänzen nach Angaben von Sozialministerin Heike Werner (Linke) die Arbeit der ehrenamtlichen Organisationen, die im Freistaat die Opfer von Gewalt betreuen. Die Trauma-Ambulanzen befinden sich in Altenburg, Erfurt, Hildburghausen, Jena, Mühlhausen, Nordhausen, Saalfeld, Stadtroda und Weimar. Um die Leistungen der Ambulanzen in Anspruch nehmen zu können, bedarf es zunächst lediglich eines Kurzantrages. Dieser Antrag ist Teil eines Info-Flyers, der unter anderem bei der Polizei, dem Weißen Ring, den Jugendämtern, den Frauenhäusern, der Opferhilfe Thüringen sowie in den Trauma-Ambulanzen ausgelegt wird. Durchschnittlich stellen jährlich 300 Gewaltopfer in Thüringen einen Antrag auf Opferentschädigung. Von ihnen sind rund 50 Personen als Folge der Gewalttat traumatisiert.“

Quelle / gesamter Artikel: Newsletter Der PARITÄTISCHE Thüringen 10 / 2016

Der Flyer des Thüringer Landesverwaltungsamtes mit allen Kontaktdaten der Trauma-Ambulanzen ist hier hinterlegt.
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„Eltern von kleinen Kindern aufgepasst: So retten Sie Ihre Beziehung“

„… Sieben Risikofaktoren

Aus der Befragung isolierten die Wissenschaftler sieben Risikofaktoren, die zu einer Trennung beitragen:

  • Anstrengungen der Elternschaft
  • stressige Rahmenbedingungen
  • Fehlen von Intimität
  • unzureichende Kommunikation
  • unterschiedliche Persönlichkeiten und Interessen
  • fehlendes Engagement für die Beziehung
  • negative Folgen von Abhängigkeit

[…]

Fünf Ratschläge von Forschern

  • Kommunizieren Sie klar. Sprechen Sie offen und teilen Sie sich mit direkten Ich-Botschaften mit.
  • Schaffen Sie Raum für Sinnlichkeit im Alltag. Seien Sie großzügig mit Umarmungen, Küssen und Körperkontakt.
  • Verbringen Sie Zeit zusammen, sowohl als Paar, als auch als Familie.
  • Bestätigen Sie einander, zeigen Sie sich Ihre Wertschätzung und Liebe.
  • Wenn Sie Beziehungsprobleme haben, warten Sie nicht zu lang, bis Sie sich Hilfe holen. …“

Quelle / gesamter Artikel: Focus
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„Banken entdecken ihr Herz für Väter“

Ein Blick in die Schweiz:

„… Das Freinehmen für das Neugeborene bleibt für sie ein teurer Luxus. Nun aber kommt Bewegung in die Debatte – dank Banken wie der Credit Suisse. Sie offeriert allen US-Angestellten einen bezahlten Elternurlaub von 20 Wochen. Sie finanziert auch das Kindermädchen auf Geschäftsreisen und holt die Jungväter zur «Erziehungsberatung» ab.

Werben um die Millennials

Ganz freiwillig hat die Bank ihre Grosszügigkeit nicht entdeckt. Es ist die Konkurrenz unter den Wallstreet-Banken einerseits und zwischen der Finanzindustrie und Internetfirmen wie Google oder Facebook anderseits, die zum Umdenken zwingt. «Wir wollen konkurrenzfähiger sein und passen deshalb unsere Politik an», erklärt Elizabeth Donnelly, die zuständige Personalmanagerin der Credit Suisse in den USA. «Wir sehen, was Google und andere Technologiefirmen unternehmen, um die gleichen Talente zu gewinnen, die auch wir anstellen wollen.»

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„Familienreport 2014: Neue Trends in den Familien“

„… Mütter sind heute häufiger erwerbstätig und immer mehr Väter nehmen Elternzeit.

Auch die Werte von Eltern und jungen Menschen entwickeln sich weiter: Die Mehrzahl der Paare wünscht sich eine partnerschaftliche Aufgabenteilung in Familie und Beruf. All das sind zentrale Ergebnisse des Familienreports.

[…]

Der Familienreport 2014 informiert über die aktuellen Entwicklungen von Familien in unserem Land und stellt die Vorhaben, Maßnahmen und Programme der Familienpolitik der Bundesregierung dar. Neueste Zahlen und Daten zu den Familienformen, familiären Werten, Kinderwünschen, Geburten, Eheschließungen und Ehescheidungen belegen die vielfältigen Aspekte von Familienleben in unserem Land. Er enthält eine umfassende Darstellung von Leistungen, Wirkungen und Trends rund um Familie und Familienpolitik. …“

Quelle / gesamter Artikel: BMFSFJ
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Wichtige Informationen zum Gender-Kongress | Spendenaufruf

Wir hatten bereits am 31. 10. 2015 darüber berichtet, dass der für den 28. 11. 2015 in Nürnberg angesetzte erste ganzheitliche Gender-Kongress von undemokratischen Kräften angegriffen wird und unterbunden werden soll. Wir betrachten es in diesem Zusammenhang als unsere Pflicht, anbei die Info-Mail des Organisators Gerd Riedmeier zu veröffentlichen und um Spenden für diesen wichtigen Kongress zu bitten. Herzlichen Dank!

„Liebe Mitglieder und Interessierte,

sehr geehrte Damen und Herren,

beiliegend informiere ich Euch / Sie über die aktuelle Entwicklung bei der Organisation des Kongresses „Gender Revisited“ am 28. November in Nürnberg. Die beschriebenen Irritationen bestehen, die Veranstaltung wird jedoch im geplanten Rahmen durchgeführt werden, lediglich die Räumlichkeiten wechseln.

Wir bekommen sehr viel positive Rückmeldung zu den gebotenen Inhalten und den Referenten (m/w). Bis jetzt haben sich nahezu 100 Frauen und Männer als Teilnehmer angemeldet (zzgl. Referenten und Veranstalter). Die Gäste kommen aus dem ganzen Bundesgebiet einschließlich Österreich und der Schweiz.

Wir bitten diejenigen, die ihre Teilnahme noch nicht auf www.genderkongress.de gemeldet haben, dies jetzt zeitnah zu tun. Andernfalls kommen die Veranstalter – wie sagt man? – möglicherweise „in Teufels Küche…“ wegen des realen Platzbedarfs / der Größe der Räumlichkeiten.

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