„Wenn ein Kind in zwei Haushalten lebt“

„Lebt ein Kind abwechselnd bei Mutter und Vater, müssen die Eltern als Team zusammenarbeiten. Wichtig ist, dass das Wohnen in zwei Haushalten für das Kind nicht zur Zerreißprobe wird […] „Es braucht Zeit und Geduld bei der Umstellung.“ So müsse sich eine gewisse Routine einspielen. Steht der „Umzug“ von einem Elternteil zum anderen an, sei das für das Kind oft mit widersprüchlichen Gefühlen verbunden: Vorfreude und Traurigsein. …“

Quelle / gesamter Artikel: TLZ
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Terminhinweis 26. 05. 2016 Dresden: Messe für (Getrennt*-)Erziehende

„Getrennterziehende stehen im Fokus. Im Neuen Rathaus läuft am Freitag-Vormittag die Informationsmesse für Getrennterziehende.

Gut 20 Aussteller stehen den Besuchern zu Sozial-, Familien- und Erziehungsberatung zur Verfügung. Neben Fachvorträgen werden auch Bewerbungsmappen gecheckt.

Bis 13 Uhr können alle interessierten Eltern, auch mit ihren Kindern, zu ihren Fragen rund um den beruflichen Wiedereinstieg mit Trägern, Vereinen und Institutionen in Kontakt treten.“

Quelle / weitere Informationen: Radio Dresden / Papaseiten
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*Wir bitten um Kenntnisnahme unseres Statements zur Verwendung des Begriffes “Getrennterziehende”.

Buchtipp: Johannes Huber + Heinz Walter „Der Blick auf Vater und Mutter: Wie Kinder ihre Eltern erleben“

„… Sowohl in Theorie und Forschung als auch in der erzieherischen Alltagspraxis herrscht die Blickrichtung der Erwachsenen auf das Kind vor. In radikaler Umkehr dessen interessiert sich dieses Buch für die Kinderperspektive: Nicht mehr Erwachsene berichten darüber, wie sie Kinder sehen, sondern Kinder selbst geben Auskunft, wie sie Vater und Mutter und ihre Beziehung zu ihnen erleben. Die empirisch-sozialwissenschaftlichen als auch berufspraktischen Beiträge eröffnen Töchtern und Söhnen unterschiedlichen Alters Raum, ihre ganz eigene Sicht offenzulegen. Dabei wird deutlich, dass zur Erschließung der Kinderperspektive unterschiedliche Zugangswege möglich und nötig sind, um sich Aussagen über kindliche Bedürfnisse anzunähern.

Wie erleben Kinder ihre Eltern?
Verschiedene Autoren mit unterschiedlichen Sichtweisen haben sich dieser Frage gestellt und geben in diesem Buch darauf eine Antwort. Dabei zeigt sich, dass dem Vater ein sehr breiter Raum gegeben wird. Die Kind-Vater Beziehung ist offensichtlich besonders prägend. Mütter scheinen für Kinder eine nicht so große Rolle zu spielen, sind aber genauso wichtig.

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„Teilweise Teilwaise: Wenn der Vater oft weg ist“

„… Ich gehe davon aus, dass Sie zu Beginn der Beziehung mit Ihrem Mann wussten, dass seine Arbeit viele Reisen und Umzüge und Ähnliches verlangt. Ich stelle mir auch vor, dass Sie damals nicht sehr intensiv nach Ihren eigenen inneren Echos gesucht haben, die damit verbunden sind, wie Schmerz, Trauer, Versagensgefühle, Einsamkeit und Wut – Gefühlen, die das rationale Denken, Ihre Liebe und Ihr intellektuelles Handeln die meiste Zeit verlangsamen oder gar völlig ausblenden. Hinzu kommt, dass Ihr Mann und Sie starke, unabhängige Persönlichkeiten sind, die daran gewöhnt sind, sich um vieles zu kümmern. Auch Ihr Sohn hat all diese Gefühle, aber weder den Überblick noch den Intellekt, die Stärke und Rationalität, die ihm helfen würden. Er hat nur Sie, und auch das nur mit der halben oder noch weniger Kapazität, während er wütend und aufgebracht ist. Er weiß einfach nicht, wie er alleine damit fertigwerden soll. Die Realität eingestehen Er muss sich mit der Tatsache anfreunden, dass er Teilwaise ist. Und sie müssen sich eingestehen, eine Alleinerzieherin zu sein.

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„Was wir nicht mehr zu Vätern sagen sollten“

„… Hört euch nur mal die Sprache an, in der wir über Eltern reden, dann wisst ihr, auf wessen Seite die Punkte sind.

Seht euch nur an, wie viel Druck wir auf Mütter ausüben, die, „die ja dazu geboren sind, ein Kind zu erziehen“. Die mit den Instinkten. Die, die wissen, wie es geht.

Sogar auf der Flasche, in der das Waschgel für unseren Sohn drin ist, steht „Mütter lieben es“.
Was ist mit den Vätern?

Es ist leicht zu verstehen, warum sie oft „Babysitter“ genannt werden.

Es ist leicht zu verstehen, warum Väter in den Geburtsvorbereitungskursen kaum erwähnt werden.

Es ist leicht zu verstehen, warum die guten Väter – die liebenden, sich kümmernden, mutigen, fähigen, treuen, die es instinktiv richtig machen – als trottelige Versager dargestellt werden.

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„Männerzeitung“ startet als Printmagazin

Nachdem bereits im Januar 2015 das Onlinemagazin „Unrasiert“ sowie im Oktober als Printmagazin „Men´s Health Dad“ lanciert wurden, wird Anfang März 2016 die erste internationale deutschsprachige „Männerzeitung“ als Printmagazin auf den Markt kommen, an der nicht zuletzt der Präsident unserer Schweizer Partnerorganisation „Verein für elterliche Verantwortung“ Oliver Hunziker mitwirkt:

„Es ist soweit: die erste internationale deutschsprachige Männerzeitung ist im Druck und wird ab 1. März ausgeliefert. Im Schwerpunkt »Verletzlich und stark« geht es um die Kölner Sylvesternacht, um Co-Elternschaften, Callboys und deren Seele, um Treue, Beschneidung und die Frage der Würde. Darüber hinaus informieren gesonderte Länderteile über Aktuelles in Österreich, Deutschland und der Schweiz. …“

Quelle / gesamte Info: Männerwege.de
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Terminhinweis 09. 03. 2016 Leipzig: Männerstammtisch „Die einmalige Beziehung: Mütter und Söhne“

Wir freuen uns, an dieser Stelle auf einen Termin hinweisen zu können, den unsere Fachbeirätin, die Diplom-Ehe-, Familien- und Lebensberaterin (DAJEB) Dorothea Kramß, gemeinsam mit unserer Partnerinitiative LEmann e. V. am 09. März 2016 in Leipzig anbietet:

„… Söhne bleiben für Mütter immer Söhne, bleibt die Mutter auch immer ihre Nr.1? Beeinflusst das Mutterbild einen Mann in seinem Verhältnis zu Frauen? Gibt es auch die dunkle Seite der Mütterlichkeit und gelingt Männern ein reifes „Mannsein“ auch ohne die vollständige Ablösung von der Mutter? …“

Beginn ist 19.30 Uhr (bis etwa 21.00 Uhr), Ort ist das Restaurant Mio in der Beethovenstraße 21 in 04107 Leipzig, die Teilnehmergebühr beträgt 3 €uro, Anmeldung ist an der Volkshochschule Leipzig unter 0341 / 123 60 00.

Quelle / vollständige Information: Flyer zur Veranstaltung
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„Bedrückendes Familienverhältnis“

Wann dürfen Jugendämter Kinder von Vater und Mutter trennen? Manchen Gerichten reicht es schon, dass die Erziehung nicht optimal abläuft. Die Karlsruher Richter stärken nun die Rechte der Eltern.  

Manchmal ist das Bundesverfassungsgericht nur ein geduldiger Erzieher unterer Gerichtsinstanzen. In diesen Tagen hat eine Kammer des Ersten Senats einen Beschluss zum elterlichen Sorgerecht veröffentlicht, in dem steht: Kinder dürfen von ihren Eltern getrennt werden, aber nur, um sie vor „nachhaltigen Gefährdungen“ zu schützen. Sie dürfen nicht aus der Familie herausgenommen werden, weil Richter oder Psychologen die Eltern für irgendwie suboptimal halten. Das ist nicht neu, mit ähnlicher Begründung hat das Gericht allein im Frühjahr und Sommer 2014 sieben Mal den Klagen von Eltern gegen Entzug des Sorgerechts stattgegeben. Nur hat sich das noch nicht bei allen Familiengerichten herumgesprochen.

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„Nicht mächtig, aber stark: Ringen um ein neues Männerbild“

Nach Jahrzehnten weiblicher Emanzipation wird es Zeit, die Männer und Jungen zu stärken – das verlangt die deutsche Männerbewegung. Andreas Baum hat einen Männerkongress besucht, war rechtsradikalen Tendenzen auf der Spur und hat mit einem Therapeuten gesprochen.

[…]

Ich lerne allerdings: Der Kern der deutschen Männerbewegung ist die Väterbewegung – Männer, die nach der Trennung von ihren Familien um ihre Kinder kämpfen müssen. Claus John:

„Ich habe das Väternetzwerk in der Region Nürnberg gegründet, vor zwei Jahren. Und wir setzen uns ein in erster Linie für getrennte Väter, die nach der Trennung ihre Kinder kaum noch sehen können, diskriminiert werden von Jugendämtern und von Familiengerichten, für uns ist es schon die Diskriminierung, wenn über 90 Prozent der Kinder nach einer Trennung immer noch zu den Müttern gehen, also die Rechte dort die Mütter bekommen und die Väter außen vor sind.“

Nach der Trennung fühlen sich viele Väter auf Hilfe angewiesen

Zu Claus John kommen Männer, wenn es eigentlich zu spät ist. Wenn die Kinder bereits entzogen und entfremdet sind, wenn das Geld für Anwälte und Unterhaltszahlungen aufgebraucht ist, wenn die Väter kein Licht mehr sehen am Ende des Tunnels. Ihr Eingeständnis, hilfebedürftig zu sein, ist auch eine Kapitulation. Und öffnet sie für neue Ideen – für manche zum ersten Mal in ihrem Leben.

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„Erziehung: „Mütter müssen Väter machen lassen““

SPIEGEL ONLINE: Frau Ahnert, Sie haben Hunderte Väter befragt und beobachtet. Was hat Sie dabei am meisten überrascht?

Ahnert: Wir hatten nicht erwartet, wie sehr die Qualität der Vaterschaft von den äußeren Umständen abhängt, also zum Beispiel von der Beziehung zur Mutter, den Möglichkeiten, Job und Familie zu vereinbaren, oder auch vom Kind. Bei frühgeborenen Kindern etwa verhalten sich die Väter oft äußerst zurückhaltend. Je ungünstiger die Umstände, desto eher wird das Vatersein an den Rand gedrängt.

[…]

SPIEGEL ONLINE: Verhalten sich jene Väter, die ihre Rolle gut ausfüllen, anders als Mütter?

Ahnert: Ja. Viele Männer sind weniger behütend, sie unterstützen die Neugier ihrer Kinder, aktivieren ihr Verhalten, werfen sie in die Luft, rennen und toben mit ihnen. Dieses physisch herausfordernde Verhalten ist bei Müttern seltener. Mütter achten dagegen eher auf die Unpässlichkeiten der Kinder und versuchen, negative Emotionen umgehend auszubalancieren. Wenn das Kind weint, nehmen sie es sofort in den Arm und trösten es.

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