UNICEF-Bericht zeigt die Ungleichheit beim Kindeswohl in reichen Industrieländern

„Die Report Card 13 gibt einen Überblick über Ungleichheiten des Kindeswohls in 41 Ländern der Europäischen Union (EU) und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).

Der Report konzentriert sich auf den Unterschied zwischen dem Wohlbefinden von Kindern am unteren Ende der Gesellschaft und jenen in der Mitte (dem „Durchschnitt”). Während sich die öffentliche Diskussion oftmals um die Konzentration von Wohlstand in den Händen weniger dreht, fragt die Studie, wie weit benachteiligte Kinder hinter den Durchschnitt im jeweiligen Land zurückbleiben.

[…]

Deutschland liegt bei der Gesamtplatzierung in den Dimensionen Einkommen, Bildung, Gesundheit und Lebenszufriedenheit auf Platz 14. Gemeinsam mit Griechenland, Ungarn und England ist dies ein Platz im oberen Mittelfeld.

[…]

Trotz dieser positiven Ergebnisse gelten 42 Prozent der ärmsten Kinder in Deutschland als „materiell depriviert“ – sie wachsen in Haushalten auf, die sich drei oder mehr Dinge aus einer Liste wichtiger Güter nicht leisten können…

[…]

Deutschland ist eines der Länder mit der stärksten Reduzierung der Kluft im Lesen, Rechnen und Naturwissenschaft zwischen den untersten zehn Prozent und dem Durchschnitt der Kinder. …“

Quelle / gesamte Studienzusammenfassung: Unicef.de
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