Terminhinhinweis 24. 05. 2016 Neubrandenburg: „Wie gemeinsame Elternschaft nach einer Trennung gelingt“

Der Väteraufbruch für Kinder Kreisverein Neubrandenburg e. V. lädt gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Neubrandenburg zur Informationsveranstaltung „Wie gemeinsame Elternschaft nach einer Trennung gelingt und den Kindern beide Eltern erhalten bleiben“ ein:

„… Wir geben einen Überblick über die aktuelle Lage im deutschen Familienrecht, praktische Fragen für Eltern und Kinder beantworten und über das möglichst erfolgreiche Zusammenwirken der verschiedenen Professionen sprechen.

Wie kann verhindert werden, dass Kinder durch langwierige Konflikte belastet werden?
Was kann und muss unternommen werden, damit Kinder keinen Elternteil verlieren?
Welche Auswirkungen hat der Verlust eines Elternteils für Kinder / für die Eltern?
Wie können getrennte Eltern Beruf und Familie vereinbaren?
Welche Vor- oder Nachteile hat die Betreuung der Kinder im Wechselmodell?

Wir werfen auch einen Blick auf erfolgreiche Lösungswege anderer Länder und diskutieren mit Ihnen, ob solche Lösungswege auch in Deutschland angewandt werden können. …“

Quelle / gesamter Veranstaltungshinweis: Väteraufbruch für Kinder Kreisverein Neubrandenburg e. V.
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„Männer als Opfer häuslicher Gewalt. Ein Erfahrungsbericht“

„Ich habe am eigenen Leib erfahren, welche massiven Probleme unsere Gesellschaft hat mit männlichen Opfern umzugehen. Oft habe ich mich in diesem Kontext aufgrund meiner Männlichkeit diskriminiert gefühlt. Wegen dieser starken Diskriminierung, die auch meine engsten Freunde in Teilen miterlebt haben, halte ich es für nötig im Speziellen auf die Dynamik bei Gewalt gegen erwachsene Männer einzugehen. Das Ziel meiner Ausführungen ist nicht, Gewalt gegen andere Gruppen damit zu bagatellisieren. Vielmehr geht es mir darum anderen männlichen Opfern ein Forum und Sprachrohr zu bieten. Ich möchte hiermit nicht sagen, dass Männer stärkere Gewalt oder häufiger Gewalt erleben als Frauen oder Kinder. Was ich aber ganz deutlich sagen möchte, ist, dass es für männliche Opfer sicherlich hilfreich wäre, wenn die Türen der meisten Hilfsangebote nicht ausschliesslich für Frauen und Kinder geöffnet wären. Die Tatsache, dass Männer von vielen Hilfsangeboten ausgeschlossen werden, habe ich als eine zusätzliche starke Belastung empfunden. Ich denke, diese Form von struktureller Gewalt könnte männlichen Gewaltopfern recht einfach genommen werden. Einen Schlüssel zum Erfolg könnten wir in unserer Gesellschaft haben, wenn wir besser mit Sexismus umgingen.

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„Keine Abzweigung von Arbeitslosengeld II für Unterhaltszahlungen“

„Das LSG Celle-Bremen hat entschieden, dass ein Arbeitslosengeld II-Empfänger aus seinen Grundsicherungsleistungen keinen Unterhalt an seine Kinder zahlen muss, auch wenn er eigenes Einkommen hat und nur ergänzend Arbeitslosengeld II erhält.

[…]

Nach Auffassung des Landessozialgerichts ist das gesamte Arbeitslosengeld II als soziokulturelles Existenzminimum geschützt. Aus dem Arbeitslosengeld II seien keine Unterhaltszahlungen zu leisten. Dies gelte auch dann, wenn der Grundsicherungsempfänger arbeitstätig sei und aufgrund der Freibeträge nicht sein gesamtes Einkommen auf den Arbeitslosengeld II-Anspruch angerechnet werde. Ziel des Erwerbstätigenfreibetrages sei es, die Arbeitstätigkeit durch eine Vergünstigung zu fördern und damit die öffentlichen Kassen durch Erzielung eigenen Einkommens zu entlasten. Das Arbeitslosengeld II könne daher in Höhe des Freibetrages nicht für Unterhaltsverpflichtungen abgezweigt werden. …“

Quelle / gesamter Artikel: Juris.de
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„Nach wie vor ein Tabuthema: Wenn Männer Opfer häuslicher Gewalt werden“

„… Gleich, ob sie Gewaltopfer seien, in einer Beziehungskrise stünden oder Neues im Leben suchten. „Ihr Selbstbild ist erschüttert.“ Manche würden „Schlappschwänze“ genannt und fühlten sich auch so. Andere zwängten sich in die Rolle des „starken Mannes“, ließen ihre weiche Seite nicht zu.

Aus einem Kratzer wird ein riesiger Riss

„Männer warten, bis ein Kratzer zu einem Riesenriss wird.“ Viele trügen einen Panzer mit sich rum. Diesen Panzer aufzulösen, gelinge in Männergruppen, die weder Stammtisch noch Therapieersatz seien. Van Koeverden drückt es so aus: „Männer wollen so sehr Mann sein, den Starken spielen, dass sie sich selbst verleugnen.“

Schwarz und van Koeverden sehen es als Aufgabe von Jahrzehnten an, ein effektives und ausreichendes Hilfsnetz für Männer aufzubauen, das gesellschaftlich akzeptiert wird. Dabei ist das Thema nicht neu, wie eine Studie von 2004 im Auftrag des Bundesfamilienministeriums zeigt. Darin heißt es, Männern widerfahrene Gewalt werde von ihnen und oder ihrer Umwelt nicht als solche wahrgenommen, Hilfsangebote fehlten.

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UNICEF-Bericht zeigt die Ungleichheit beim Kindeswohl in reichen Industrieländern

„Die Report Card 13 gibt einen Überblick über Ungleichheiten des Kindeswohls in 41 Ländern der Europäischen Union (EU) und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).

Der Report konzentriert sich auf den Unterschied zwischen dem Wohlbefinden von Kindern am unteren Ende der Gesellschaft und jenen in der Mitte (dem „Durchschnitt”). Während sich die öffentliche Diskussion oftmals um die Konzentration von Wohlstand in den Händen weniger dreht, fragt die Studie, wie weit benachteiligte Kinder hinter den Durchschnitt im jeweiligen Land zurückbleiben.

[…]

Deutschland liegt bei der Gesamtplatzierung in den Dimensionen Einkommen, Bildung, Gesundheit und Lebenszufriedenheit auf Platz 14. Gemeinsam mit Griechenland, Ungarn und England ist dies ein Platz im oberen Mittelfeld.

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„Trennungskinder sollen mehr als ein Zuhause haben“

„Kinder haben das Recht, ihre Eltern zu kennen und von ihnen betreut zu werden. So steht es in Artikel 7 der UN-Kinderrechtskonvention. Doch gerade nach einer Scheidung gerät dieses Recht auf Betreuung durch Mutter und Vater oft aus dem Blick. Das gemeinsame Sorgerecht ist inzwischen zwar Standard. Doch in der Regel haben die allermeisten Trennungskinder trotzdem nur ein Zuhause – und einen Wochenendwohnsitz.

Die FDP schickt sich jetzt an, dieses „Residenzprinzip“ zu kippen. Für den am Freitag beginnenden Bundesparteitag liegt ein Antrag vor, der die gleichmäßige Betreuung durch beide Eltern im „Wechselmodell“ als gesetzlichen Regelfall festschreiben will. „Bei getrennt lebenden Eltern hat das Prinzip der Doppelresidenz Vorrang“, soll es künftig in Paragraf 1626 des Bürgerlichen Gesetzbuchs heißen, der die Grundsätze der elterlichen Sorge regelt.

Den Antrag „Kinder haben das Recht auf beide Eltern“ hat der Bundesfachausschuss Familie, Frauen, Senioren und Jugend gemeinsam mit den FDP-Landesverbänden Hamburg und Brandenburg eingebracht. …“

Quelle / gesamter Artikel: Die Welt
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Terminhinweise Dokumentarfilm „Töchter ohne Väter“

„Während und nach dem 2. Weltkrieg wuchs rund ein Drittel aller Kinder ohne Vater auf. Die Folgen einer solchen Kindheit wurden lange Zeit nicht wahrgenommen, oder sie waren tabu. Was haben Bombenkrieg, Flucht, Vertreibung und vor allem die Vaterlosigkeit bei den Kindern bewirkt? Sie sind heute im Rentenalter – und viele davon setzen sich jetzt erstmals mit ihrem Aufwachsen ohne Vater auseinander. Nach “Söhne ohne Väter” (2007) beleuchtet der neue Dokumentarfilm von Andreas Fischer, “Töchter ohne Väter” (2016, 90 Minuten) die Lebenswege dieser Frauen und erzeugt damit ein intensives Porträt einer ganzen Generation. …“

Quelle / gesamter Artikel: Kultopia

Kinotermine: Moraki
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„Hartz IV Reform: Getrennterziehenden* soll Geld gestrichen werden“

„Getrennterziehende, meist Mütter, die im Hartz IV Bezug stehen, könnte die geplante Reformierung des SGB II finanziell sehr hart treffen. Geplant ist nämlich, dass für jeden Tag, den das Kind beim anderen Elternteil verbringt, das Sozialgeld des Kindes anteilig gekürzt wird. Pro Tag macht das bei einem Kind bis sechs Jahre 7,90 Euro, bei Kindern bis 14 Jahren 9,00 Euro und bei Kindern bis 17 Jahren  10,20 Euro aus. Ist ein neunjähriges Kind beispielsweise zehn Tage im Monat beim Vater, würden der Mutter 90 Euro gekürzt werden. Diesen gekürzten Teil bei der Mutter kann dann der Vater für sich beim Jobcenter einfordern, sofern er auch im Hartz IV Bezug steht. …“

Quelle / gesamter Artikel: HartzIV.org
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*Wir bitten um Kenntnisnahme unseres Statements zur Verwendung des Begriffes “Getrennterziehende”.

„Bundesverfassungsgericht verbietet Vaterschaftstest außerhalb der Familie“

„Wie weit darf man gehen, um die Wahrheit über die eigene Herkunft herauszufinden? Bislang war ein DNA-Test-Zwang auf Mitglieder der eigenen Familie beschränkt. Dabei bleibt es, sagt das Bundesverfassungsgericht.

Das Urteil hat das Bundesverfassungsgericht am Dienstagvormittag verkündet und zeitgleich im Internet veröffentlicht. Dem Recht, die eigene Abstammung zu kennen, ständen die Grundrechte der anderen von einer Klärung Betroffenen entgegen, sagte Vize-Gerichtspräsident Ferdinand Kirchhof bei der Urteilsverkündung am Dienstag. Diese würden erheblich belastet. (Az. 1 BvR 3309/13).

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Zahl der Sorgerechtsverfahren vor deutschen Gerichten steigt steil an

„… Die Zahl der Verfahren vor deutschen Familiengerichten steigt steil an. 2014 wurden rund 649.000 Verfahren entschieden, 2006 waren es noch etwa 540.00. Die meisten der Prozesse sind Scheidungen – auch wenn die Zahl der Scheidungen sinkt, da immer weniger Paare heiraten. Die Zahl der Sorgerechtsverfahren jedoch hat sich innerhalb von acht Jahren fast verdoppelt, von rund 83.000 Verfahren 2006 auf 147.000 im Jahr 2014.

Im gleichen Zeitraum stieg die Zahl der Prozesse, in denen der Umgang geregelt wurde – die Eltern sich also nicht einigen konnten, wie lange das Kind beim Vater, wie lange es bei der Mutter bleiben dürfe –, von 38.000 auf 56.000. …“

Quelle / gesamte Artikel: Die Welt
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