„Eine stille Revolution der jungen Väter“

„… Hat eigentlich schon jemand bemerkt, dass es eine nahezu lautlose Revolution gab, nämlich eine kolossale, fantastische Veränderung?

Wir haben vergessen, dass Männer noch bis in die 1960er Jahre zu „Kriegern“ erzogen wurden – wie seit Jahrtausenden zuvor! Nicht nur im Faschismus wurden besonders die kleinen Jungen seelisch verkrüppelt und erfuhren von ihren Müttern und Vätern Bindungs-, Empfindungs- und Emotionslosigkeit, um sie jederzeit als willenloses Kanonenfutter an die Front werfen zu können.

Junge Männer, die sich auf Kinder freuen

Und heute? Junge Männer verabschieden sich von diesem Image, setzen sich vielmehr vehement für eine friedliche Welt ein. Sie werden emotional weicher, auch wenn der Bart als Mode zurückkehrt und das Männliche betont.

[…]

Also: warum bejubeln wir diese stille, jedoch riesige, evolutionär wichtige Veränderung unter der Hälfte unserer Bevölkerung nicht lauter und heftiger?

Warum bleiben wir ideologisch kleben an dem Faktum, dass manche Menschen partout keinerlei Ambitionen entwickeln können, als Mann einen Frauenberuf oder als Frau einen Männerjob anzunehmen, um Hebammen oder Bergleute, Erzieher oder Kfz-Mechanikerinnen, Sprechstundenhilfen oder Müllarbeiter zu werden?

Vielleicht ist ja die Generation der 30jährigen auf einem guten, historisch erstmaligen Weg, die beiden schon immer vorhandenen Seiten des Menschenseins zu leben, das Männliche und das Weibliche, Ying und Yang, Anima und Animus.

Und das alles ohne Gezicke und Gejammere, in großer Selbstverantwortung, mit viel Hingabe an die Familie und – wie ich finde – mit großem Strahlen und männlicher Kraft. …“

Quelle / gesamter Artikel: Deutschlandradio Kultur
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