„Langzeit-Filmprojekt: Ein Vater kämpft um sein Kind“

„… Ein Mann und eine Frau verlieben sich, zeugen ein Kind. Wenige Monate vor der Geburt verlässt die Schwangere ihren Partner, bricht den Kontakt ab: Das ist die Geschichte, die der Künstler Peter Kees im Film „Vaterlandschaften“ erzählt. Er ist Regisseur, Kameramann und Erzähler in Personalunion. Es ist seine Geschichte.

Von der Geburt seiner Tochter erfuhr Kees erst mit mehr als einer Woche Verzug, so schildert er es. Zum ersten Mal in den Arm nehmen konnte er sie demnach, als sie über einen Monat alt war. Dem Film zufolge erlaubte die Mutter nur äußerst sporadischen Kontakt. Erst ein Gericht regelte schließlich den Umgang, so Kees: zu Beginn 1,5 Stunden die Woche, zuletzt drei Tage im Monat.

„Vaterlandschaften“ ist eine Langzeit-Selbstbeobachtung: Von November 2012 bis Dezember 2015 begleitete Kees sich mit der Kamera. Beim Duschen, bei der Apfelernte, bei der Gartenarbeit, beim Fensterputzen, beim Tanzen im Wohnzimmer. Er dokumentierte, wie es einem Vater geht, der darum kämpft, Teil des Lebens seines Kindes sein zu dürfen. …“

Quelle / gesamter Artikel: Spiegel online
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