„Neue Väter, neue Männer“

„Die familiäre Gleichberechtigung ist […] eine der Kernforderungen der Männerbewegung und ihr erster Erfolg. Diese wird derzeit noch oft als neues umgehendes Gespenst von Rechtsaußen missverstanden, ist sie doch leider auch tatsächlich von vielen schrillen Tönen der Frustration und alten Frauenfeindlichkeit begleitet, ohne immer genügend Visionen jenseits patriarchaler Muster zu haben. Leider wird sie auch als Maskulismus bezeichnet, womit sie gegenüber dem Feminismus so klingt wie die schmutzige Atomkraft gegenüber der sauberen Kernenergie. Das müsste eigentlich ein Fall für die sprachkritische Genderforschung sein. Aber trotz dieser Hindernisse hat sich die Vaterrechtsbewegung längst etabliert.

In England ist unter dem Namen fathers4justice sehr medienwirksam. In der Schweiz tritt sie dagegen gern mit Maximalforderungen auf und nennt sich in historischer Selbstverkennung gern antifeministisch. In Deutschland arbeitet sie eher heimlich, still und sachlich, und aus Texas flattern täglich Bilder mit eingängigen Aussagen auf hiesige Bildschirme. Immer klarer wird, dass es gegen eine intakte leibliche Vaterschaft keine Argumente gibt, schon gar nicht mithilfe des Kindeswohls. …“
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