„Väterrechte: Doppeltes Risiko“

Ein Blick in die Schweiz:

Keine Generation vor ihnen hat sich so intensiv um den Nachwuchs gekümmert wie die heutigen Väter. Dennoch sind sie den Müttern in der Familie noch lange nicht gleichgestellt.

Keine Generation vor ihnen hat sich so intensiv um den Nachwuchs gekümmert wie die heutigen Väter. Viele nehmen eine grössere Rolle im Familienalltag wahr und betreuen die Kinder mit. Es zeigt sich, dass auch Männer bei der Vereinbarkeit mit dem Beruf zunehmend in der Zwickmühle stecken.

[…]

Statt staatlicher Gleichstellungsprogramme, die auf Frauen ausgerichtet sind, wäre männliche Unterstützung vonnöten. Denn nur, wenn der Vater seiner berufstätigen Partnerin auch einmal den Rücken freihält, kann ein gleichgestelltes Familienmodell gelingen. Der Einsatz der Männer ist hoch. Einerseits verzögert sich ihr berufliches Weiterkommen wegen des häuslichen Engagements, andererseits hört die familiäre Gleichberechtigung in der Regel bei einem Scheitern der elterlichen Liebesbeziehung auf. Auch Vätern mit hohen Anteilen an der Kinderbetreuung wird im Streitfall meist die Obhut entzogen und der Mutter zugeteilt.

An dieser richterlichen Praxis hat sich trotz neuen gesetzlichen Grundlagen, die eine gemeinsame Obhut auch gegen den Willen des anderen Elternteils erlauben würden, nicht viel geändert. Nicht selten werden Männer zu Zahlvätern mit minimalem Besuchsrecht degradiert. …“

Quelle / gesamter Artikel: Neue Zürcher Zeitung
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