„Kindesunterhalt – Düsseldorfer Tabelle – Reformbedarf: Das alte Rollenschema stimmt oft nicht mehr.“

„Der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) fordert, dass jetzt zügig eine Strukturreform der Düsseldorfer Tabelle (DTB) angegangen wird. Der Verband kritisiert, dass die DTB den gesellschaftlichen Veränderungen nicht gerecht wird. Dennoch wird die DTB Jahr für Jahr fortgeschrieben und von der Rechtsprechung übernommen. „Das alte Rollenschema nach Trennung und Scheidung, einer betreut, der andere zahlt, stimmt oft nicht mehr. Immer öfter besteht ein Status des gemeinsamen Getrennterziehens.“, stellt der ISUV-Vorsitzende Rechtsanwalt Ralph Gurk fest. Die moderne Arbeitswelt fordert von getrenntlebenden und geschiedenen Eltern flexible Arbeits- und Betreuungsregelungen. Der Verband fordert, dass die Betreuungsleistung beider Elternteile bei der Bemessung des Unterhalts mehr berücksichtigt werden müssen. „Es ist ungerecht, wenn ein Elternteil 30 Prozent der Betreuung leistet und dennoch dem anderen Elternteil den vollen Unterhalt zahlen muss. Das Recht und die Rechtsprechung müssen den gesellschaftlichen Realitäten Rechnung tragen.“, kritisiert und fordert der ISUV-Vorsitzende. …“

Quelle / gesamter Artikel: ISUV e. V.
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