„Im Sinne des Kindeswohls: „präventiver Rechtsbehelf bei überlangen Verfahren in Kindschaftssachen““

„Es ist immer nervenaufreibend, wenn ein Gerichtsverfahren sich lange hinzieht. Es ist aber fatal, wenn sich ein Prozess um das Sorge- und Umgangsrecht in die Länge zieht. In vielen Fällen wird der Kontakt zwischen Kind und Elternteil unterbrochen, in manchen Fällen zu lange unterbrochen, so dass gerade bei kleinen Kindern eine Entfremdung eintritt, die manchmal irreparabel ist und dem Kindeswohl schadet. Immer wieder hat der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) deswegen die Einführung einer Untätigkeitsbeschwerde gefordert. Auf Drängen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte hat das BMJV einen Referentenentwurf mit einem “Regelungsvorschlag zur Schaffung eines präventiven Rechtsbehelfs bei überlangen Verfahren in bestimmten Kindschaftssachen” vorgelegt.

[…]

„Der Entwurf hat noch Schwächen, aber die Einführung einer präventiven Verzögerungsrüge begrüßen wir uneingeschränkt. Zu begrüßen ist auch, die kompensatorische Verzögerungsrüge gilt weiterhin und wird nicht einfach durch die präventive ersetzt, so dass doppelter Druck besteht, Verfahren in Kindschaftssachen schnell zu entscheiden.“, stellt der ISUV-Vorsitzende Gurk fest. „

Quelle / gesamter Artikel: ISUV e. V.
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