Gustav – Studie und Fallsammlung zu den Zuständen an Deutschen Familiengerichten

Der im bayerischen Westerham ansässige Arzt Dr. med. Hans Doepner hat es sich mit dem Fokus auf das Gutachterwesen zur Aufgabe gemacht, unter dem Namen „Gustav“ eine Studie und Fallsammlung zu den Zuständen an den deutschen Familiengerichtsbarkeiten anzulegen:

Studienablauf

Ziel von Gustav ist es, 150 Gutachten auszuwerten. Die Studie ist von der Anlage her retrospektiv. Essentieller Bestandteil ist das gesamte Gutachten, als pdf oder in Papierform und der ausgefüllte Fragebogen zu Gustav. Der Fragebogen findet sich auf der Homepage oder kann per mail angefordert werden (gutachten[at]gustav.es).

Soweit Expertisen zu einem Gutachten vorhanden sind sollen diese mitgegeben werden. Porto und Kopierkosten können nach Absprache ersetzt werden. Die Beantwortung des Fragebogens dauert 30 bis 60 Minuten. Bitte nehmen Sie auch dann teil, wenn Sie Ihr Gutachten für korrekt und Ihr Verfahren für fair und ordentlich halten. Gustav will nicht nur Mißstände aufzeigen, sondern auch Gegenbeispiele zeigen und Anregungen zur Verbesserung entwickeln.

[…]

Die Studie Gustav hatte ihren Ursprung in der Beobachtung, daß in sehr vielen Familiengerichtlichen Verfahren sämtliche Grundrechte ignoriert werden.

Menschen, die keinerlei geeignete Qualifikation haben, werden als vermeintliche „Sachverständige“ berufen und erstellen „Gutachten“, die sowohl methodisch wie inhaltlich jeglicher Seriosität entbehren. Die betroffenen Eltern und Kinder sind dem vollständig hilflos ausgeliefert.

Richter verweigern – so der Eindruck – praktisch regelhaft rechtliches Gehör.

Sie ignorieren Einwände der Betroffenen, recherchieren nichts, bearbeiten Anträge nicht, verschleppen Verfahren und tragen Konflikte in die Parteien, statt zu schlichten.

Ähnlich agieren Jugendämter und Verfahrensbeistände: Sie machen aus Vermutungen und Behauptungen „Tatsachen“, erstellen Berichte über Kinder und Eltern, die sie bisweilen nie gesehen haben und tragen ebenfalls zur Eskalation der Konflikte bei, statt nach Lösungen im Sinne der Kinder und deren Eltern zu suchen.
All dies nicht in „Einzelfällen“, sondern flächendeckend.

Mit Gustav soll nunmehr eine Studie und Fallsammlung entstehen, die unter anderem valide Daten zu folgenden Fragen liefern soll:

○   Wie ist – neben der methodischen Vorgehensweise – die inhaltliche Qualität der sog.
„Familienpsychologischen Gutachten“?

○   Wurden Einwände der Betroffenen gegen das Gutachten aufgegriffen?

○   Fand eine kritische Auseinandersetzung mit dem „Gutachten“ durch Jugendamt,  Verfahrensbeistand und
Richter statt?

○   Wie wurde die Arbeit des Verfahrensbeistandes empfunden? …“

Quelle / weitere Informationen: Gustav.es
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Bitte unterstützen Sie unter diesem Link unsere Initiative. Vielen herzlichen Dank!

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