„Das Milliardengeschäft mit den Heimkindern“

„… Kinder in Deutschland landen häufiger bei Pflegeeltern oder im Heim. Wurden 2005 knapp 26.000 Minderjährige von den Jugendämtern in ihre Obhut genommen, lag diese Zahl 2014 schon bei mehr als 48.000. Dabei gibt es frappierende Unterschiede zwischen den Bundesländern, stellt eine Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) fest, die der „Welt“ vorliegt.

[…]

In nur zehn Jahren haben sich die staatlichen Ausgaben für solche Kinderschutzmaßnahmen auf jährlich neun Milliarden Euro fast verdoppelt. IW-Forscherin Marie Möller weist darauf hin, dass die Erziehungshilfe ein staatlich finanzierter Wachstumsmarkt ist, dem es an Transparenz und Kontrolle fehlt. […] „Für den Steuerzahler ist es wichtig zu wissen, wie mit dem Geld umgegangen wird.“

[…]

Eklatant sind die regionalen Unterschiede […] bei der Häufigkeit, mit der die Jugendämter Alarm schlagen.

[…]

Das größte Problem sehen die Ökonomen im Jugendhilfeausschuss. In diesem zentralen Steuerungsgremium des Jugendamtes werden Entscheidungen über die finanzielle Ausstattung und die Auswahl der zu fördernden Maßnahmen getroffen. In dem Ausschuss sitzen auch die Anbieter sozialer Dienste wie etwa die Diakonie, die Caritas oder die Arbeiterwohlfahrt, die auch in der Jugendhilfe aktive Player sind. …“

Quelle / gesamter Artikel: Die Welt
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