„Jungen erfahren noch immer keine geschlechtsspezifische Behandlung“

„Es wurde vielfach darüber berichtet, dass vor allen Dingen Jungs im Bereich der psychischen Erkrankungen durch ein Raster fallen, das psychische Störungen mit Schwäche gleichsetzt. Dieses Stigma empfinden viele Menschen noch immer und besonders bei Jungs oder Männern scheint der Gedanke verhaftet zu sein, dass psychische Probleme ein Eingeständnis eines Fehlers gleichkommt.

[…]

Wie bei nahezu jedem Bereich sind auch psychische Probleme meistens dem Geschlecht entsprechend codiert. Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, die als ADHS bekannt ist, und auch der exzessive Medienkonsum sind unter Jungen beispielsweise deutlich häufiger vertreten. Trotzdem diese Tatsache bereits bekannt ist, beklagen Mediziner noch immer mangelnde, geschlechtsspezifische Programme.

Auch die Depression ist unter Jungen ebenso häufig verbreitet wie bei Mädchen. Sie zeigen zumeist nur andere Symptome. Während Mädchen sich nach innen kehren, zeigen Jungen gemeinhin Aggressivität und nicht selten Drogenkonsum. Dafür ist der höhere Testosteronspiegel verantwortlich. Da die Symptome sich so stark unterscheiden, werden depressive Erkrankungen bei Jungen meist nicht gleich erkannt. …“

Quelle / gesamter Artikel: Vistano-Portal
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