Väteraufbruch Köln sucht Mitwirkende für Trennungsmütterbroschüre

„… Hartmut Wolters vom Väteraufbruch Köln hat eine großartige Initiative ins Leben gerufen. Er möchte einen Ratgeber herausbringen, was Mütter tun können, wenn ihre Kinder nicht zum Vater wollen. […] Hier seine Idee:

„Bei uns in Köln hat man ja vor allem matschige Straßen vor Augen, wenn man an Schnee denkt, und kilometerlange Autoschlangen, die sich durch die Stadt quälen. Da wird es auch mitunter zur Tortur, die Kinder zum Papawochenende abzuholen. Wobei das Abholen ja noch geht, die neue Lebensgefährtin hat Verständnis, wenn man eine Stunde später ankommt und die Kinder haben auch meist viel Geduld und immer neue Ideen, wie sie sich die Zeit im Auto kurzweilig gestalten können.

Problematisch wird die Rückfahrt am Sonntag, wenn man eine Ex-Frau hat, wie die meisten Papas aus unserem Verein. Da werden einem mitunter Vorwürfe gemacht, wenn man eine halbe Stunde zu spät kommt, als ob man selber für den Schnee gesorgt und absichtlich die Strecke ausgesucht hätte, auf der man am längsten im Stau steht. Sind die Kinder schon älter, kann es sogar passieren, dass sie selber den Druck auf ihren Papa ausüben, den sie von der Mutter gelernt haben.

[…]

„Das Kind will nicht, das kann man nicht so einfach ignorieren“, wurde kürzlich einem Vater mitgeteilt, der seit über zehn Jahren den Umgang mit seinen Kindern wahrnimmt und schon viele Situationen erlebt hat, wo die Kinder nicht zurück zur Mama wollten. Es gibt unendlich viele Befürchtungen von Kindern, warum sie nicht zur Mama wollen und ebenso viele Ideen gibt es von Papas, das Kind dennoch zu motivieren, in das Auto einzusteigen und bei Mama vor dem Haus auszusteigen. In der Hinsicht sind wir die Fachkräfte. Wir wissen ganz genau, wie man ein Kind motiviert, zum anderen Elternteil zu wechseln.

Dieser wertvolle Erfahrungsschatz wird aber nicht genutzt. Es gibt keinen konstruktiven Ratgeber für Mütter, was sie tun kann, wenn das Kind nicht zum Papa will. Der einzige Rat ist: Wenden Sie sich an das Jugendamt. […] Das Kind in seiner naiv-kognitiven Wahrnehmung, die zudem noch hoch emotional geprägt ist, lernt, dass es in seinen Ängsten ernst genommen wird, wenn es nicht zum Papa will. Möchte es dagegen nicht zur Mama, werden diese Ängste ignoriert.

[…]

Lasst uns diesen Teufelskreis durchbrechen. Schildert mir doch mal, wie ihr es schafft, das Kind, das nicht zur Mama will, umzustimmen. Dabei dürft ihr ruhig ausführlich schreiben und Situationen ausführlich erklären. Daraus können wir dann eine Infobroschüre für die Jugendämter machen, damit diese wissen, was sie den Müttern sagen können, wenn das Kind mal nicht zum Papa will.

[…]

Ich bin gespannt auf eure Erlebnisse und Erfahrungen.

Hartmut Wolters, Vorstandsvorsitzender

Bitte E-Mail mit Stichwort „Ratgeber“ an: Stiefmutterblog@gmail.com oder hartmut.wolters@vafk.de oder einfach einen Kommentar hinterlassen.“

Quelle / gesamter Artikel: Stiefmutterblog
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Unter diesem Link können Sie unsere Initiative unterstützen, hier können Sie uns in den sozialen Netzwerken folgen. Vielen herzlichen Dank!

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