„Vaterschaftsurlaub: Die gefährliche Utopie von der Papi-Zeit“

Ein Blick in die Schweiz:

„.. Mit ein bisschen Schnuppern kann man sich den Stallgeruch nicht einverleiben. Weder im Kinder- noch im Sitzungszimmer. Oder anders gesagt: Ein vierzehntägiger Wickelurlaub verwandelt einen Mann so wenig in einen engagierten Teilzeitvater, wie ein Mentoring aus einer engagierten Teilzeitfrau eine Chefin macht.

[…]

Wer es wirklich ernst meint mit der Aufbrechung der Geschlechterrollen, muss aufhören, Erziehungsaufgaben als Papi-Zeit zu verniedlichen, und die politischen Steuerungsmassnahmen geschlechtsneutral betrachten. Wer es wirklich ernst meint mit der Gleichstellung, der muss auch bereit sein, den mühsam erkämpften Mutterschaftsurlaub, wie er heute besteht, zur Diskussion zu stellen. Denn konservative Kräfte argumentieren zu Recht, dass es keine staatliche Aufgabe ist, den Vätern die Zeit für den Aufbau einer tieferen Bindung zu ihren Kindern zu finanzieren. Und Väter wiederum klagen zu Recht, dass sie in Sachen Babyurlaub diskriminiert werden: Juristisch zu rechtfertigen ist nur der Ersatz für den Erwerbsausfall der Frau in den ersten acht Wochen nach der Niederkunft, für die ein Arbeitsverbot besteht. …“

Quelle / gesamter Artikel: Neue Zürcher Zeitung
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