„Das faule Geschlecht? Oder wann Mann ein guter Vater ist“

„Am Morgen müssen sie früh weg, am Abend kommen sie spät nach Hause. Sind sie endlich da, wechseln sie Windeln, erzählen eine Gutenachtgeschichte oder helfen bei den Hausaufgaben im Dreisatzrechnen. Tatsächlich hat sich bei den Vätern in den letzten Jahren vieles geändert. Sie investieren deutlich mehr Zeit in ihre Kinder und mit überwiegend hohem Engagement.

Trotzdem ist der Standardvorwurf aus weiblichem Munde immer noch weitgehend derselbe: Männer sind das faule Geschlecht. Sie tun zu wenig im Haushalt, und wenn das Kind einmal krank ist, sind es die berufstätigen Mütter, welche zu Hause bleiben müssen.


[…]

Leider hat der enge Fokus dazu geführt, dass wichtige Aspekte von Vaterschaft in der Diskussion vollkommen ausgeblendet werden. […] Auch Erwerbsarbeit ist eine männliche Form der Fürsorge. Zu den weiteren indirekten Leistungen zählt die Forschung auch Verantwortlichkeiten, welche viele Väter regelmässig übernehmen.

Dazu gehören Kontroll- und Unterstützungsleistungen (z. B. Hausaufgabenunterstützung, Überwachung des Medienkonsums); die Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen zur materiellen Versorgung der Familie etwa in Form von Überstunden oder um eine Ausstattung oder eine Fördermassnahme des Kindes finanzieren zu können; die Unterstützung der sozialen Kontakte der Kinder, beispielsweise, wenn es um Freundschaften geht; das väterliche Engagement in der Schule oder in anderen Institutionen zugunsten der Kinder; der Besuch beim Kinderarzt oder auch der Einkauf neuer Kleider mit dem Nachwuchs. …“

Quelle / gesamter Artikel: Aargauer Zeitung
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