„Fehlende Väter, radikale Kinder“

„… Es sei kein Zufall, dass vor allem vaterlose Jugendliche zu Extremismus neigten, sagte Mücke im Deutschlandradio Kultur. Natürlich seien die Radikalisierungsgründe und -verläufe in den einzelnen Fällen sehr unterschiedlich. „Aber es ist schon auffallend, dass die männlichen Jugendlichen sehr oft aus gebrochenen Familien kommen, das heißt ein Vater ist nicht präsent, ist nicht anwesend. Und dann kann es natürlich sein, dass es in der extremistischen Szene charismatische Autoritäten gibt, die für diese jungen Männer eine Ersatz-Vaterfigur darstellen können.“ Extremisten nutzten dies auch gezielt aus.

Jeder Jugendliche brauche die Präsenz eines männlichen Vorbilds, sagte Mücke. Bei radikalisierten Mädchen bestehe das selbe Problem, auch sie kämen aus Familien, wo die Vaterfigur fehlt. Dies heiße im Umkehrschluss nicht, dass starke autoritäre Vater erforderlich seien, damit Erziehung gelinge: „Das heißt einfach, in der erzieherischen Anwesenheit sind Väter ganz dringend notwendig.“

Hypermaskuline Männlichkeitsbilder seien gerade für junge Menschen, die sich auf Identitätssuche befänden, interessant. „Wenn sie auf ihre Geschlechtsidentität keine Antworten finden, dann fallen sie auf diese sehr einfachen Muster manchmal rein.“ …“

Quelle: Deutschlandradio Kultur
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