Deutschlandradio berichtet ausgewogen über Gender-Kongress

Über den Gender-Kongress, zu dem wir heute bereits eine Zusammenfassung als teilnehmende Initiative veröffentlichten, liegt nunmehr auch der Mitschnitt eines sehr ausgewogenen Radioberichtes von Deutschlandradio Kultur vor.
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„Warum Kinder starke Vaterfiguren brauchen“

Nachfolgend ein – abgesehen vom Makel der Ausblendung tausendfacher väterlicher Ausgrenzung – sehr interessantes Interview:

Berliner Morgenpost: Frau Dr. Dinsel, Ein-Eltern-Familien sind heute keine Seltenheit mehr. Was bedeutet es für ein Kind, wenn die Familie nicht komplett ist?

Gisela Dinsel: Meist ist es ja der Vater, der abwesend ist. Natürlich kann eine Mutter viel durch Engagement ausgleichen, aber vollständig ersetzen kann sie den Vater nicht. Er stellt das männliche Element dar und ist insbesondere für die Entwicklung der sexuellen Identität wichtig, die zwischen drei und sechs Jahren stattfindet. Für Jungen ist der Vater die männliche Identifikationsfigur, Mädchen brauchen die männliche Wertschätzung. Das setzt natürlich voraus, dass der Vater emotional verfügbar ist.

…was auch bei intakten Familien nicht immer der Fall ist. Viel Arbeit, Trennung, Krankheit oder Tod: Das alles können Gründe für Abwesenheit sein. Spielt der Grund für das Kind eine Rolle?

Ja, sehr! Das Alltagserleben ist in diesen Fällen zwar gleich. Also: Der Vater kommt nicht zum Fußballspiel oder zur Theateraufführung. Doch es ist entscheidend für das Kind, ob der Vater willentlich weg ist oder nicht willentlich, etwa, weil er schwer krank ist.

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„Initiativen fordern bei Kongress Stärkung von Männerrechten“

„Vertreter verschiedener Väter- und Männer-Initiativen haben am Rande eines „Deutschen Gender-Kongresses“ in Nürnberg eine Stärkung von Männerrechten gefordert. Nach Jahrzehnten einer starken Frauenbewegung sollten Interessen von Männern nicht aus den Augen verloren werden, sagte der Mitveranstalter des am Samstag veranstalteten Treffens, Gerd Riedmeier. „In der Diskussion um die Gleichbehandlung der Geschlechter fehlt immer noch der Blick auf Jungs, Männer und Väter“, erklärte Riedmeier. Initiator des Kongresses ist unter anderem das Väter-Netzwerk Nürnberg.

Für unausgewogen hält Riedmeier auch die Diskussion über Gewalt in der Partnerschaft. „Der alleinige Blick auf Frauen als Opfer ist nicht ausreichend“, stellt er fest. „Dass auch Männer Opfer von physischer und struktureller Gewalt werden, die von Frauen ausgeübt wird, sieht man vielfach nicht.“ …“

Quelle / gesamter Artikel: Passauer Neue Presse
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„BGH-Urteil zu Vaterschaft nach Samenspende: Unfruchtbarer Mann muss Unterhalt zahlen“

Nachfolgend ein Artikel vom September, der in Sachen Gleichberechtigung seine eigene Sprache spricht:

„Zeugungsunfähige Männer, die für die künstliche Befruchtung ihrer Lebensgefährtin Fremdsperma akzeptieren und sich bereit erklären, für das Kind zu sorgen, müssen später auch Unterhalt zahlen. Das entschied nun der Bundesgerichtshof (XII ZR 99/14).

Der Fall ist außergewöhnlich, aber für zeugungsunfähige Männer mit Kinderwunsch durchaus von Bedeutung: Die Mutter und der beklagte Mann hatten vom Jahr 2000 an eine intime Beziehung. Weil der Mann zeugungsunfähig war und die Frau sich ein Kind wünschte, besorgte ihr Partner Fremdsperma für eine künstliche Befruchtung.

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Buchtipp: Max Steller „Nichts als die Wahrheit“

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„… „Warum jeder unschuldig verurteilt werden kann“, schildert Steller Fälle aus seiner Praxis als Gerichtsgutachter. Auch im aufsehenerregenden Verfahren des Holzklotz-Mörders kann Steller helfen, ihn zu überführen. Beim Vergewaltigungsvorwurf gegen den Fernsehmoderator Andreas Türck kommt Max Steller zu dem Schluss, dass das vermeintliche Opfer lügt. Die Missbrauchsprozesse von Worms: Stellers Glaubwürdigkeitsgutachten bewirkt einen Freispruch aller 25 Beschuldigten. Vier Jahrzehnte war Steller als Aussagepsychologe tätig. Mit Vielem konnte er sich auseinandersetzen. Dichtung oder Wahrheit? Wo beginnt die Lüge?

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„Kinderhilfswerk: Monitoring-Stelle muss Kinderrechten mehr Geltung verschaffen“

„Das Deutsche Kinderhilfswerk hofft, dass durch die am 17. November eröffnete Monitoring-Stelle zur UN-Kinderrechtskonvention beim Deutschen Institut für Menschenrechte den Kinderrechten in Deutschland mehr Geltung verschafft wird. „Die Monitoring-Stelle ist ein wichtiger Baustein zur Verwirklichung der Kinderrechte in Deutschland. Als unabhängige Institution wird es ihre Aufgabe sein, die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention kritisch zu begleiten, auf Defizite hinzuweisen und Vorschläge zur Verbesserung der Kinderrechtssituation in Deutschland zu machen. Deutschland hat in den letzten Jahren auf internationaler Ebene an einer Vielzahl von kinderrechtlichen Bestimmungen mitgewirkt, ohne diese in Deutschland selbst umzusetzen. Beispiele sind die Kinderrechte in der EU-Grundrechte-Charta, die Entschließung des Europäischen Parlaments zum 25. Jahrestag der UN-Kinderrechtskonvention oder die Stockholmer Strategie zur Partizipation von Kindern. Hi er wird das Deutsche Kinderhilfswerk gemeinsam mit der Monitoring-Stelle Fortschritte bei Bund, Ländern und Kommunen anmahnen“, betont Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes.

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„Der Spiegel“ zum Rechtsbeugeparagraph

Nachfolgend verlinken wir einen „Spiegel“-Artikel, der die Thematik der Rechtsbeugung aufgreift und auf Willkür, ausbleibende Ahndungen und Großzügigkeiten unter Richtern* und Staatsanwälten zu sprechen kommt. Der Artikel ist hier verlinkt.
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*Bitte beachten Sie unseren Hinweis zur Verwendung des Sprachgeschlechtes.

 

„Justiz: Das soll Recht sein?“

„… Viele Richter sind schnell bereit, die Prognosen der Staatsanwaltschaft zu übernehmen. Das liegt nicht nur an der Verwandtschaft der beiden Berufsrollen. Zahlreiche Richter waren selbst Staatsanwälte, sie identifizieren sich mit den Ermittlern weit eher als mit den Verteidigern. Und man muss wissen: Berufsanfänger werden bei der Staatsanwaltschaft nicht alleingelassen wie junge Richter und allein praktizierende Rechtsanwälte. Erfahrene Kollegen bringen ihnen bei, den oft enormen Arbeitsanfall zu bewältigen. Daran erinnert sich manch einer später dankbar und bleibt nach dem Wechsel ins Richteramt der Staatsanwaltschaft verbundener, als es seinen Entscheidungen guttun kann. Kaum ein Richter kennt dagegen aus eigener Anschauung die Rolle des Verteidigers.

Verhängnisvoll für den Unschuldigen ist auch, dass die Überzeugung des Gerichts von seiner Schuld keine absolute Gewissheit erfordert. Dadurch wird das Festhalten am Vorurteil „Der ist es gewesen“ begünstigt. …“

Quelle / gesamter Artikel: Die Zeit
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In wenigen Tagen: 1. ganzheitlicher Gender-Kongress „Gender Revisited“

Gern kommen wir der Bitte des Mitveranstalters Gerd Riedmeier vom „Forum Soziale Inklusion e. V.“ nach, noch einmal auf den ersten ganzheitlichen Gender-Kongress „Gender Revisited“ am 28. 11. 2015 in Nürnberg hinzuweisen, welcher eine Vielzahl gleichberechtigungsrelevanter Themen aufgreifen wird:

„Der Kongress „Gender Revisited“ und seine Themen werden von vielen interessierten Frauen und Männern sehr gut angenommen. Die Veranstalter rechnen mit mehr als 150 Teilnehmern (m/w) aus dem gesamten Bundesgebiet, Österreich und der Schweiz.

Die Teilnahme am Kongress ist kostenfrei. Für die Veranstalter ergab sich kurzfristig ein zusätzlicher finanzieller Aufwand, der durch einen äußerst großzügigen Spendeneingang gedeckt werden konnte. Ein herzliches Dankeschön an alle Spender (m/w) für die gezeigte Solidarität.

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Väteraufbruch Köln sucht Mitwirkende für Trennungsmütterbroschüre

„… Hartmut Wolters vom Väteraufbruch Köln hat eine großartige Initiative ins Leben gerufen. Er möchte einen Ratgeber herausbringen, was Mütter tun können, wenn ihre Kinder nicht zum Vater wollen. […] Hier seine Idee:

„Bei uns in Köln hat man ja vor allem matschige Straßen vor Augen, wenn man an Schnee denkt, und kilometerlange Autoschlangen, die sich durch die Stadt quälen. Da wird es auch mitunter zur Tortur, die Kinder zum Papawochenende abzuholen. Wobei das Abholen ja noch geht, die neue Lebensgefährtin hat Verständnis, wenn man eine Stunde später ankommt und die Kinder haben auch meist viel Geduld und immer neue Ideen, wie sie sich die Zeit im Auto kurzweilig gestalten können.

Problematisch wird die Rückfahrt am Sonntag, wenn man eine Ex-Frau hat, wie die meisten Papas aus unserem Verein. Da werden einem mitunter Vorwürfe gemacht, wenn man eine halbe Stunde zu spät kommt, als ob man selber für den Schnee gesorgt und absichtlich die Strecke ausgesucht hätte, auf der man am längsten im Stau steht. Sind die Kinder schon älter, kann es sogar passieren, dass sie selber den Druck auf ihren Papa ausüben, den sie von der Mutter gelernt haben.

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