„Eingewöhnung: Papa geht arbeiten und ich in den Kindergarten“

„… Sobald Sie wissen, dass Ihr Kind einen Kindergarten-Platz bekommen hat und diese neue Zeit konkret ins Blickfeld gerät, können Sie beginnen, Ihr Kind auf den neuen Lebensabschnitt vorzubereiten. Erzählen Sie ihm vom neuen Kindergarten und gehen Sie hin und wieder am Gebäude vorbei, damit es eine Vorstellung von den äußeren Gegebenheiten bekommt. Die meisten Einrichtungen bieten Schnuppernachmittage für die kleinen Neulinge an, manche sogar feste Nachmittagsgruppen für zukünftige Kindergartenkinder. Darüber hinaus bieten auch das Sommerfest oder ein „Tag der offenen Tür“ eine ideale Gelegenheit, den Kindergarten nach und nach ins Bewusstsein Ihres Kindes zu rücken. Das Haus, die Gruppenräume, den Garten schon einmal gesehen und den Bauraum oder die Ecke mit den Sachen zum Verkleiden gestaunt zu haben, macht es den Kindern leichter, in den ersten Tagen gerne zu kommen und dazubleiben.

Sollte ein Kind im Vorfeld Ängste und Sorgen äußern, ist es wichtig, diese Signale nicht einfach vom Tisch zu wischen.

[…]

Die wichtigste Botschaft für die ersten Wochen lautet: Geben Sie sich und Ihrem Kind Zeit. Sollten Sie also eine Veränderung in Ihrem Berufsleben planen, den Wiedereinstieg oder eine Erhöhung Ihrer Arbeitszeit, dann ist es gut, eine Pufferzone von ca. vier Wochen einzurechnen. Möglicherweise fühlen Sie sich schon nach einer Woche überflüssig im Kindergarten, aber nicht selten kommt nach wenigen Wochen, wenn der große Reiz des Neuen etwas verflogen ist, noch einmal einen schwierigere Zeit für Ihr Kind, und dann ist es gut, wenn Sie da sein können.

[…]

In den ersten Tage sollte es möglich sein, dass ein Elternteil das Kind begleitet, denn auf Ihren Zögling kommt eine anstrengende Zeit zu. […] Neue Menschen, neue Themen, neue Räumlichkeiten und Abläufe. Die vielen anderen und großen Kinder, die Gruppensituation. Mit all dem müssen sich auch die kleinen Kindergarten-Anfänger auseinandersetzen. Ihnen hilft es oft sehr, wenn sie ein so genanntes Übergangsobjekt, ein geliebtes Kuscheltier oder ein Schnuckeltuch, mit in den Kindergarten bringen können.

Ein sanfter Einstieg ist sinnvoll, das heißt, in den ersten Tagen reicht es voll und ganz, wenn Ihr Kind für zwei bis drei Stunden zum Schnuppern kommt. …“

Quelle / gesamter Artikel: Kizz.de
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