„Gemeinsames Recht hat Vorrang“

„Das gemeinsame Sorgerecht von getrennt lebenden Eltern hat grundsätzlich Vorrang vor dem alleinigen Sorgerecht eines Elternteils.

Danach kann eine Mutter nicht die Alleinsorge mit dem Argument für sich beanspruchen, dass sie mit ihrem Ex-Partner nicht reden kann. Das geht aus einem Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Brandenburg (Az. 13 UF 50/15) hervor, das am 3. August 2015 veröffentlicht wurde.

Im konkreten Fall hatte ein nicht verheirateter und getrennt lebender Vater das gemeinsame Sorgerecht für sein fünfjähriges, bei der Mutter lebendes Kind beantragt. Doch die Mutter beanspruchte die alleinige Sorge für sich. Sie könne mit ihrem Ex-Mann nicht kommunizieren. Es gebe ständig Streit.

Das Jugendamt befürwortete ebenfalls, dass der Mutter das alleinige Sorgerecht zustehen soll. Die Eltern würden sich wegen jeder Kleinigkeit vor Gericht streiten.

Das OLG entschied in zweiter Instanz, dass seit der gesetzlichen Neuregelung im Jahr 2013 das allgemeine Sorgerecht dem alleinigen Sorgerecht grundsätzlich vorzuziehen ist. …“

Quelle / gesamter Artikel: Neues Deutschland
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