Erster ganzheitlicher Genderkongress wird angegriffen

Ähnlich den von uns am 14. 09. 2012 erwähnten Anfeindungen und Diskreditierungen um Düsseldorfer Kongresse wie “Scheiden tut weh – elterliche Trennung aus Sicht der Väter und Kinder” von Initiativen wie „MackerMassaker“ und „Kitty Hooligans“ soll aktuell auch der erste ganzheitliche „Gender-Kongress“ am 28. 11. 2015 in Nürnberg und damit eine fachliche Gesprächsplattform zwischen den Geschlechtern mit Falschinformationen verhindert werden. Zusagen einzelner Parteienvertreter* wurden bereits wieder zurückgezogen.

Veranstalter Gerd Riedmeier vom „Forum Soziale Inklusion e. V.“ berichtet unter anderem dazu:

„Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Teilnehmer und Interessierte,

[…]

Der Ablauf und die Organisation des Kongresses, der zum ersten Male in der Geschichte der Bundesrepublik die Bedürfnisse von Jungen, Männern und Vätern in den Fokus nimmt, werden von interessierter Seite massiv gestört. Das zeigt sich in folgenden Vorkommnissen:

1) Der Betreiber der Gaststätte, der die Räumlichkeiten für den Kongress zur Verfügung stellte, zog die Zusage zur Überlassung der Räumlichkeiten formal ohne Angaben von Gründen zurück. Auf Nachfrage war zu erfahren, dass der Betreiber unter Druck gesetzt wurde.

2) Der Betreiber der Gaststätte sowie die Veranstalter des Kongresses wurden Opfer mehrerer Attacken durch Cybermobbing. Auf der Facebook-Seite des Gaststättenbetreibers wurden die Kongress-Veranstalter ohne Angaben von Klarnamen als „sexistisch“, „homophob“, „frauenfeindlich“, „LGBT-feindlich“, „rückwärtsgewandt“ und als „extrem rechte Gruppierung“ bezeichnet.

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„AGJ beschließt Diskussionspapier zur Kinderarmut und Familienpolitik“

„Laut aktueller Studien wächst rund jedes sechste Kind in Deutschland in Armut auf. Für über die Hälfte dieser Kinder ist Armut keine Episode in ihrem Leben, sondern ein anhaltendender Normal- oder Dauerzustand. Auffallend ist vor allem, dass die Armutsbetroffenheit von Kindern abhängig von der Familienform ist, in der die Kinder aufwachsen und leben: Kinder aus Haushalten von Getrennterziehenden*, Mehrkindfamilien oder Familien mit Migrationshintergrund sind laut amtlicher Statistik häufiger von Armut betroffen, als solche aus Paarfamilien mit einem oder zwei Kindern. Mit dem Diskussionspapier „Kinderarmut und Familienpolitik in Deutschland – eine fachpolitische Einordnung“ wird das erhöhte Armutsrisiko insbesondere dieser Kinder und ihrer Familien kritisch betrachtet. Armut wird dabei in ihren verschiedenen Dimensionen beleuchtet und mit familienunterstützenden Leistungen in Bezug gesetzt. Einkommen wird in der Diskussion zwar als ein wichtiges, aber nicht das einzige Instrument betrachtet, um Verwirklichungschancen für Familien und ihre Kinder zu schaffen. Abschließend werden in dem Papier Empfehlungen für eine bessere und effektivere Förderung von armutsbetroffenen Kindern und ihren Familien vorgestellt. Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) hat das Diskussionspapier am 17./18. September in Berlin verabschiedet.“

Quelle: Newsletter der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ vom 21.10.2015
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*Wir bitten um Kenntnisnahme unseres Statements zur Verwendung des Begriffes “Getrennterziehende”.

Thüringens neue Gleichstellungsbeauftragte Katrin Christ-Eisenwinder: „Es gibt noch viel zu tun“

Wir verweisen nachfolgend und ohne Bezugnahme auf die Vielzahl der männlichen Bedarfs- und Problemfelder auf den Newsletter des PARITÄTISCHEN Thüringen zum Amtsantritt der neuen Thüringer Gleichstellungsbeauftragten Katrin Christ-Eisenwinder (Die Linke):

„In Thüringen gibt es noch einen hohen gleichstellungspolitischen Handlungsbedarf. Darauf wies die neue Gleichstellungsbeauftragte des Landes, Katrin Christ-Eisenwinder, nach ihrer Ernennung hin. Christ-Eisenwinder folgt auf Johanna Arenhövel, die im Juli in den Ruhestand verabschiedet wurde. Sie verwies darauf, dass Frauen in Thüringen weniger als ihre männlichen Kollegen verdienen. „Frauen sind seltener in Gremien, Aufsichtsräten oder Führungsetagen vertreten. Frauen sind diejenigen, die die Hauptlast der Familienpflichten übernehmen und somit den Spagat zwischen Familie und Beruf schaffen müssen.“ Hier müssten Fortschritte erzielt werden. Das sehe sie als ihre Aufgabe als Gleichstellungsbeauftragte an. Zu Beginn ihrer Tätigkeit möchte sie sich vordringlich der Überarbeitung des Thüringer Gleichstellungsgesetzes, der Entwicklung der Gendermedizin sowie der Überarbeitung des Maßnahmeplans gegen häusliche Gewalt widmen.“
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Terminhinweis 02. 11. 2015 Berlin: Kongress „Kindeswohl auf dem Prüfstand – Was brauchen belastete Kinder?“

„Mit dem Bundeskinderschutzgesetz 2012, der Reform des Strafrechts bei sexuellem Missbrauch und Kinderpornografie 2015 und der angestrebten Reform des kindschaftsrechtlichen Sachverständigenrechts hat die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wichtige Verbesserungen für Kinder und Jugendliche und ihre Familien erreicht bzw. angestoßen.

Kongress
Deutscher Bundestag
Reichstagsgebäude CDU/CSU-Fraktionssitzungssaal
Familie, Frauen, Arbeit, Gesundheit und Soziales, Kinder“

Quelle / gesamtes Programm: CDU / CSU
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„DJI-Väterreport zeigt: Väter sind unter Druck“

Nachfolgend verweisen wir auf eine neue Väterstudie, die bedauerlicherweise ohne Einbeziehung von mitwirkenden Männern entstand:

„Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) hat am 15.10.2015 die Studie „Väter 2015: Wie aktiv sind sie, wie geht es ihnen und was brauchen sie?“ veröffentlicht. Danach würde die Mehrheit der Väter sich gern noch mehr für die Familie engagieren, kommt aber auf Grund langer Arbeitszeiten und beruflicher Belastung nicht so wie gewünscht dazu.“

Quelle: Deutscher Präventionstag
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„Der lange Weg der Männer – Vom Ernährer zum Familienmenschen!“

„… Die Zeiten haben sich gewandelt, sogar für die Männer. Ganz früher gingen die Männer auf die Jagd, machten Beute und zeugten Kinder. Dann eroberten sie fremde Welten oder kämpften auf den Feldern der Ehre und zeugten Kinder. Um die Familie kümmerten sich die Frauen, ganz einfach. Heute verbinden sie mehr und mehr Berufstätigkeit und Familienzeit miteinander und kümmern sich mehr und mehr um ihre Kinder. Ein langsamer, aber stetig wechselnder Paradigmenwechsel.

Stereotypen gehören der Vergangenheit an. Ob gesellschaftlich über Jahrzehnte hinweg erzwungen, politisch gewollt oder der eigenen Überprüfung der richtigen Rolle im Familiengeflecht geschuldet, sei dahingestellt. Tatsache ist, Mann denkt mehrheitlich anders und lebt mehrheitlich anders.

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„Samenspender-Kinder: „Ich habe mit zwölf die Wahrheit erfahren““

Rund 100.000 Deutsche wurden durch eine Samenspende gezeugt. Die Identität des biologischen Vaters bleibt meist geheim. Für viele Spenderkinder ist diese Situation belastend.

[…]

Jeder Mensch hat Anspruch auf Kenntnis der eigenen Abstammung. So steht es in der UN-Kinderrechtskonvention, und so hat bereits 2013 das Oberlandesgericht im westfälischen Hamm in einem Fall entschieden. Es sprach einem Spenderkind das Recht zu, den Namen seines leiblichen Vaters zu erfahren. Ein Gesetz, das diese Fragen der Abstammung regelt, gibt es in Deutschland aber bisher nicht.

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„Scheidungskinder können künftig zwei Wohnsitze haben“

Ein Blick nach Österreich, der insbesondere in der Positionierung der österreichischen Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek erkennen lässt, dass das Kindeswohl deutlich hinter finanziellen Interessen steht:

„Ein Leben an zwei Lebensmittelpunkten – das soll Scheidungskindern künftig auch rein rechtlich möglich sein. Bisher mussten sich Eltern trotz gemeinsamer Obsorge für einen Wohnsitz entscheiden.

Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat damit der sogenannten Doppelresidenz von Scheidungskindern die Tore geöffnet. Oder, besser gesagt: Er hat festgestellt, dass die Tore schon bisher offen waren, nur wurden sie von den Gerichten nicht genützt, weil die Rechtslage unklar war.

Frauenministerin hatte Veto eingelegt

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Leitmedien: weiterhin hohe Auflagenverluste

Neben dem Einfluss der sogenannten „neuen Medien“ dürfte auch das schwindende Vertrauen in journalistische Neutralität und Objektivität Grund für die weiterhin rapide sinkenden Leserzahlen sein. Die Blitz-Analyse des 3. Quartalsberichts 2015 der „Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. (IVW)“ durch „Meedia“ lässt die stärksten Einbrüche unter den Leitmedien bei den Wochenendzeitungen „Bild am Sonntag“ und der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ sowie bei den Tageszeitungen „Bild“ und „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ erkennen. Darüber hinaus haben auch „Spiegel“, „Focus“ und „Stern“ erhebliche Einbußen zu verbuchen.

Quelle: Meedia
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„Überwachung auf Facebook & Co.: Staat darf Eltern Sorgerecht entziehen“

Ein Blick nach Großbritannien:

„Was in Großbritannien als Überwachung der sozialen Netzwerke und des Internetkonsums von Schülern begann, geht jetzt auf’s nächste Level: Der Präsident der Familienabteilung des britischen Rechtswesens, Richter Sir James Munby, erklärt in einem Memo, dass der Staat Eltern ihre Kinder entziehen darf, sollten sie radikalisiert werden und eine Gefahr für die Gesellschaft darstellen.

[…]

Im Streit um das Sorgerecht müssen die erbrachten Beweise im Prozess nicht von vorneherein vorlegen, der zuständige Richter kann dies jedoch mit einer richterlichen Anordnung verlangen. Das Memo begründet dies mit dem Argument, dass die Offenlegung der Daten das Leben einzelner Personen gefährdet. Konkret heißt das: Der Staat darf Eltern ihre Kinder wegnehmen, bevor ein Verbrechen überhaupt geschehen ist und – wenn der Richter nicht eingreift – ohne ihnen zu sagen warum. …“

Quelle / gesamter Artikel: Chip.de
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