„Guter Vater sein – 6 gesellschaftliche und individuelle Hürden und wie Sie diese meistern können“

„… Studien zeigen, dass Väter andere Aufgaben in der Kindererziehung übernehmen als Mütter.

Und sie leisten zum psychischen Befinden und der erfolgreichen Lebensbewältigung der Kinder – nicht nur kurzfristig, sondern auch längerfristig – einen zentralen Beitrag.

Väter fördern beim Kind andere Fähigkeiten als Mütter. Sie übernehmen beispielsweise mehr als Mütter Aufgaben, bei denen die Kinder in Bewegung kommen wie z.B. Klettern, Fussballspielen, Fahrradfahren.

So fördern sie nicht nur die kindliche Fitness und Geschicklichkeit, sondern auch deren Autonomie. Sie sind im Umgang mit ihren Kindern häufiger risikoreicher und mutiger – dieses Zutrauen ist zentral für die Selbständigkeitsentwicklung.

Wichtig ist auch, dass Väter ihren Kindern helfen das enge Band zur Mutter zu lösen und Beziehungen zu anderen Bezugspersonen einzugehen. Häufig erwarten Väter von ihren Söhnen mehr Disziplin und bei den Töchtern lassen sie mehr Emotionen zu.

So fördern sie zumeist unbewusst das gesellschaftliche Rollenverhalten stärker noch als Mütter.

[…]

Väter müssen ebenso wie Mütter einiges zuerst lernen, dazu müssen sie Erfahrungen sammeln können, ausprobieren dürfen, Handlungen einüben (wie z.B. Wickeln, Brei füttern, Kindergartenlieder singen,…). Vieles wird aber aus verschiedenen Gründen zuerst mal der Mutter zugetraut oder anvertraut. Manchmal bleiben da die Väter sehr schnell (bereits im Spital beim ersten Wickeln, beim Füttern, beim Beruhigen, …) auf der Strecke.

Mütter müssen lernen ihren Männern zu vertrauen und sie in ihre Vaterrolle hineinwachsen lassen. Mütter die alles kontrollieren wollen und schlecht loslassen können, lassen ihren Männern keinen Platz. Mütter müssen auch dann in ihre Männer vertrauen, wenn diese Dinge ganz anders machen als sie. Anders machen, bedeutet nämlich noch lange nicht, dass es schlechter ist!

Damit Väter sich wirklich Zeit für die Kinderbetreuung und –erziehung nehmen können, ist eine Teilzeittätigkeit nötig. Obwohl sich viele Männer genau dies wünschen, lässt dies die Arbeitssituation oft nicht zu. Hier bräuchte es einen gesellschaftlichen Wandel. …“

Quelle / gesamter Artikel: Eltern raten Eltern
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