„Kampf ums Kind: Kein Schadenersatz“

Blick nach Österreich:

„„Zur Wahrung des Kindeswohls ist alles zu unterlassen“, was das Verhältnis des Nachwuchses zu seinen rechtlichen Bezugspersonen „beeinträchtigt oder die Wahrnehmung von deren Aufgaben erschwert“. So will es §159 ABGB. Kann man daraus aber einen Schadenersatzanspruch ableiten, wenn eine Mutter dem Vater den Kontakt zum Kind verwehrt hat und er deswegen Kosten für das Gericht (es gibt keinen Kostenersatz beim Streit um das Kontakt- und Sorgerecht) und die Besuchsbegleitung hatte?

Ja, meinte das Landesgericht Wiener Neustadt. Der Vater habe Anspruch auf 27.000 Euro Schadenersatz. Das Oberlandesgericht Wien sah das ähnlich, minderte den Anspruch des Mannes aber um die Hälfte, weil ihm ein Mitverschulden an den Vorfällen angerechnet wurde, die zum Prozess führten.

Der Oberste Gerichtshof (OGH) aber entschied, dass der Vater nichts bekommt. …“

Quelle / gesamter Artikel: Die Presse
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