„Acht von zehn Vergewaltigungen sind vorgetäuscht“

Falschbeschuldigungen wegen häuslicher Gewalt, Kindesmißbrauch oder Vergewaltigung sind in erschütternd hohem Maß Bestandteil trennungselterlicher Ausgrenzungsmechanismen. Unlängst berichtete die Ostseezeitung über die Ausführungen der Kriminaloberkommissarin Britta Rabe, dass acht von zehn Vergewaltigungen frei erfunden sind:

„… Seit 2007 befasst sich Kriminaloberkommissarin Britta Rabe mit Sexualdelikten in Rostock und im Landkreis, gemeinsam mit drei Kolleginnen. Immer häufiger haben es die Ermittler aber mit falschen Fällen zu tun: Acht von zehn Sexualdelikten werden nur vorgetäuscht. „Wir nehmen diese Anzeigen sehr ernst“, betont KPI-Chef Peter Mainka.

Es würde mit großem Polizeiaufgebot nach möglichen Tätern gesucht, aufwändige Spurensicherung an Tatorten betrieben, viele Zeugen vernommen. Und doch müssen die Ermittler am Ende oft feststellen, dass es in Wirklichkeit gar kein Verbrechen gegeben hat. „Häufig sind es Schutzbehauptungen der Frauen, um einen Ausrutscher, ein Fehlverhalten gegenüber Ehemann, Freund oder Eltern zu rechtfertigen“, sagt Britta Rabe.“

Im Strafrechtsblog „Strafakte“ kommentierte Strafverteidiger Mirko Laudon:

„…Das an­geb­lich schwa­che Ge­schlecht […] ist al­ler­dings kei­nes­wegs so schwach, son­dern nut­zt die ihm zu­ge­schrie­bene Op­fer­rolle scham­los aus, wenn man be­denkt, dass acht von zehn Ver­ge­wal­ti­gun­gen vor­ge­täuscht sein könnten …

[…]

Nun von ei­nem Ros­to­cker Phä­no­men zu spre­chen, würde zu kurz grei­fen – denn auch in Bay­ern be­klag­ten Po­li­zei­be­amte vor ei­ni­gen Jah­ren, dass deut­lich mehr als die Hälfte al­ler an­ge­zeig­ten Se­xu­al­straf­ta­ten sich spä­ter als Falsch­be­schul­di­gung her­aus­stel­len. Und schließ­lich kon­sta­tiert auch die Rechts­me­di­zin, dass so­ge­nannte Fake-Fälle deut­lich zunehmen.

Sieht die Po­li­tik hier Hand­lungs­be­darf? Nein, es fehlt die Lobby. Ver­folgt die Staats­an­walt­schaft sol­che Falsch­be­schul­di­gun­gen mit der­sel­ben Härte wie die Se­xu­al­straf­ta­ten? Nein, nur in sehr we­ni­gen Fäl­len. Es be­darf ei­gent­lich kei­ner Er­wäh­nung, dass es ge­rade diese Frauen sind, die den tat­säch­li­chen Op­fern von Se­xu­al­de­lik­ten scha­den. …“
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