„Für das Kindeswohl: Großeltern haben Umgangsrecht“

„… Im verhandelten Fall des Brandenburgischen Oberlandesgerichts (AZ: 10 UF 159/13 UF) ging es um ein Mädchen deren Eltern getrennt leben. Das Kind wohnt bei der Mutter, der Umgang mit dem Vater war bereits geregelt. Die Großeltern forderten, das Mädchen zu bestimmten Zeiten zu sehen.

[…]

Das Gericht gab den Großeltern Recht und sprach ihnen die erste Woche der Herbstferien als gemeinsame Zeit mit der Enkelin zu. Art, Ort und Zeit seien genau zu regeln, entschied das Gericht. Grundsätzlich hätten Großeltern ein Recht auf Umgang mit den Enkeln, wenn es dem Wohl des Kindes diene. …“

Quelle / gesamter Artikel: Ruhrnachrichten
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Terminerinnerung 02. 10. 2015 Berlin: Institut für Menschenrechte diskutiert Menschenrechtslage in Deutschland

Vorliegend erinnern wir an den von uns bereits am 03. August 2015 angekündigten Termin des Institutes für Menschenrechte. Die Diskussion dürfte aus dem Blickpunkt der Familienrechts- und Jugendamtspolitik sowie der extremen Ungleichheit der Interventionsangebote bei häuslicher Gewalt sehr interessant werden. Zu den Einzelheiten bitte hier entlang.
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„Junge Frauen im Osten: Nur 41 Prozent wollen gleichberechtigte Partnerschaft“

„… Während 68 Prozent der jungen Männer eine gleichgestellte Partnerschaft wünschen, sagen dies nur 41 Prozent der Frauen aus Ostdeutschland.

Bei den Frauen ab 40 Jahren ist der Anteil wesentlich höher (61 Prozent). Auch die jungen Frauen im Westen liegen mit knapp 60 Prozent weit über ihren Altersgenossinnen im Osten. Eine „Rolle rückwärts“ im Osten will Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) im SPIEGEL-Gespräch aber nicht erkennen: „Ich sehe da keinen Rückschritt. …“

Quelle / gesamter Artikel: Spiegel online
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„Nach Hetze ist das Umgangsrecht in Gefahr“

„… Wer radikale oder fremdenfeindliche Ansichten verbreitet, riskiert nicht nur den Sympathiebonus seiner Mitmenschen und gefährdet seinen Arbeitsplatz. Auch das Recht am Umgang mit dem eigenen Kind ist gefährdet. Das gilt besonders bei fremdenfeindlichen Facebook-Postings, warnt die Deutsche Anwaltauskunft.

Die politische oder religiöse Gesinnung eines Elternteils habe dann Auswirkungen auf das Umgangsrecht mit dem Kind, wenn dadurch das Kindeswohl gefährdet sei. Habe ein Elternteil lediglich eine kontroverse Meinung, reiche das nicht aus, um ihm das Umgangsrecht zu entziehen oder einzuschränken, so der Hinweis.

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„Die Trennungskinder werden weiter leiden“

Blick in die Schweiz:

„Es ist eine schreckliche Geschichte, mit der sich das Bundesgericht kürzlich befassen musste. Sie handelt von einem Mann und einer Frau aus dem Kanton Zürich. Die beiden lebten zusammen, unverheiratet, bekamen ein Kind, freuten sich. Zunächst lief es gut, sie verständigten sich – selbst dann noch, als der Mann einige Monate nach der Geburt der Tochter aus der gemeinsamen Wohnung auszog.

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„Wer ist die Mutter?“

„… Altes Recht heißt beim Thema Familie: Mann und Frau sind verheiratet und haben gemeinsame Kinder. Da muss man nicht rätseln, wer Vater und wer Mutter ist, das Recht liebt geordnete Verhältnisse. Es gibt auch Regeln für die Elternschaft jenseits der Traditionsfamilie – für unverheiratete und gleichgeschlechtliche Paare, für Patchworkverhältnisse. Aber mit der Revolution der Reproduktionstechniken stellt sich die alte Frage ständig neu: Wer ist Vater? Wer ist Mutter?

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Buchtipp: Jeannette Hagen „Die verletzte Tochter“

„… Welche Spuren ein abwesender Vater hinterlässt

Vaterentbehrung: für viele Kinder Realität, und das mit steigender Tendenz. Jeannette Hagen hat sie am eigenen Leib erfahren. Aus der Ich-Perspektive heraus beleuchtet sie, wie wichtig der Vater für die eigene Identitätsfindung und Bindungsfähigkeit ist und welche Folgen es hat, wenn der Vater fehlt – nicht nur für die betroffenen Kinder, sondern für die gesamte Gesellschaft. Gleichzeitig macht sie Mut, indem sie aufzeigt, wie Vaterentbehrung selbst im Erwachsenenalter noch bewältigt werden kann. …“

Quelle / gesamter Artikel: Scorpio-Verlag
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„Verfassungsrichter grübeln über „Doppelresidenz““

Blick nach Österreich:

Landesgericht sieht in Verbot des gleichwertigen Wohnsitzes für Trennungskinder Verfassung verletzt

Wien – Die Verfassungsrichter zerbrechen sich die Köpfe über die sogenannte „Doppelresidenz“ von Trennungskindern. In Österreich ist es verboten, dass ein Kind nach der Trennung offiziell bei beiden Elternteilen wohnt. Das ist verfassungswidrig, glaubt das Wiener Landesgericht für Zivilrechtssachen. Wie kompliziert die Sache ist, wurde bei der öffentlichen Verhandlung im VfGH am Mittwoch deutlich. Das Gesetz sieht vor, dass im Fall einer Trennung, egal, ob gemeinsame Obsorge vereinbart wurde oder nicht, ein Elternteil für die hauptsächliche Betreuung zuständig ist und das Kind dort seinen Wohnsitz hat.

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Terminhinweis 06. 10. 2015 München: Pressegespräch des Trennungsväter e. V.

„Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer und der Schauspieler Mathieu Carriere sind prominente Vertreter von Millionen von Männern, die ein Schicksal teilen: Sie zahlen Unterhalt für ihre Kinder, ohne mit ihnen zu leben. Bundesweit kommen jedes Jahr rund 200.000 Kinder dazu, die von der Trennung ihrer Eltern betroffen sind.

Etwa die Hälfte der betroffenen Kinder hat schon kurze Zeit nach der Trennung einen sehr seltenen oder gar keinen Kontakt mehr zum Vater, weil sie systematisch ferngehalten und dämonisiert werden. In rund 90 Prozent der Trennungen werden die Kinder der Mutter vom Gericht zugesprochen.

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„Gutachten im Familienrecht: Fachverbände definieren Mindestanforderungen“

„Die Vertreterinnen und Vertreter juristischer, psychologischer und medizinischer Fachverbände, der Bundesrechtsanwalts- und der Bundespsychotherapeutenkammer haben sich am 16. September auf „Mindestanforderungen an Gutachten im Kindschaftsrecht“ geeinigt. Einige umstrittene Entscheidungen und Studien hatten die Diskussion um die Qualität forensischer Gutachten in den Fokus der medialen und politischen Öffentlichkeit gerückt. Im Koalitionsvertrag vereinbarten die Regierungsparteien „in Zusammenarbeit mit den Berufsverbänden die Qualität von Gutachten, insbesondere im familiengerichtlichen Bereich verbessern“ zu wollen.

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