„Neue Vorwürfe gegen Jugendhilfeträger: Ehemaliges Heimkind irrte alleine durch die Türkei“

„Kellnern gehen statt Schule, Hunde hüten statt Therapie. Seine Auslandsmaßnahme beschreibt das ehemalige Heimkind Jens Espe als „Katastrophe“. Das Bochumer Jugendamt hatte ihn als 14-Jährigen über den Jugendhilfeträger „Life“ in die Türkei geschickt.

Von pädagogischer Begleitung durch seine Betreuerin habe überhaupt keine Rede sein können. „Sie hat sich mehr um sich selber gekümmert. Nach einiger Zeit war ich mir völlig selbst überlassen.“

[…]

„Schule hatte ich überhaupt nicht. Ich hab mehr Langeweile gehabt als alles andere.“ Ärgerlich vor allem, weil genau in der Schule seine Probleme lagen. „Diese Probleme hätte ich in Deutschland lösen müssen.“ Zudem habe seine Betreuerin Alkoholprobleme gehabt.

[…]

Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft Essen gegen „Life“-Chef Gerd Lichtenberger. Im Fall „Paul“ könnte mit einem Kind einfach Kasse gemacht worden sein. „Da besteht hat Anfangsverdacht des Betruges“, so Staatsanwältin Anette Milk. „Weil die Firma ‚Life‘ dem Jugendamt Leistungen in Rechnung gestellt haben könnte, die sie gar nicht erbracht hat.“ …“

Quelle / gesamter Artikel: WDR
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