Getrennterziehende*: „Was der Feminismus nicht gewollt hat“

Nachfolgender Artikel stellt die Frage der zunehmenden Anzahl Getrennterziehender zwar sehr kritisch, spart aber einmal mehr ebenfalls die Gründe fehlender trennungsväterlicher Teilhabe aus:

„… Der Feminismus ist eine Baustelle, eine von jener Art, zu der auch der Kölner Dom gehört: Wenn er von einer Seite so aussieht, als könnte er demnächst fertig werden, fängt er an der anderen Seite an zu bröckeln. Das mit dem Kinderkriegen ist beispielsweise nicht ganz so gelaufen wie geplant. Als die Frauenrechtlerinnen gegen die Unterjochung in der Ehe ins Feld zogen, war der Gedanke natürlich nicht, dass Frauen in Zukunft ihre Kinder allein aufziehen sollen.

[…]

Warum sind mehr als eine halbe Million alleinstehender Frauen, die Kinder versorgen und von Hartz IV leben, kein Skandal? Sie scheinen zumindest nicht annähernd so viel Aufmerksamkeit zu bekommen wie die Frage, ob Deutschland eine Quotenregelung für Firmenvorstände braucht – das Anfang des Jahres beschlossene Gesetz betrifft nur 108 Unternehmen. 3500 weitere Firmen müssen sich eigene Zielvorgaben erarbeiten. Das durchzusetzen gilt als feministische Großoffensive. Aber die Armut getrennterziehender Mütter ist nicht einmal im Feminismus ein Thema, als sei die Abhängigkeit vom Sozialstaat besser als die von einem Ehemann. …“

Quelle / gesamter Artikel: Süddeutsche Zeitung
__

Bitte unterstützen Sie unter diesem Link unsere Initiative. Vielen herzlichen Dank!

*Wir bitten um Kenntnisnahme unseres Statements zur Verwendung des Begriffes “Getrennterziehende”.

Advertisements
Hinterlasse einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: