„Spiegel“ hinterfragt Manuela Schwesigs Männerfeindlichkeit

Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ thematisiert die latente Männerfeindlichkeit der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Manuela Schwesig (SPD), die ihrem Aufgabenressort nach keine Unterschiede zwischen Geschlechtern machen dürfte (der Artikel steht online nur im Anriss):

„… Schwesig, die Vorreiterin im Kampf der Geschlechter, Schwesig, die Kämpferin gegen Frauenfeindlichkeit, gegen die altbackenen Vorstellungen einer Riege grauer Herren. Sie erzählt die Geschichte von der hartnäckigen jungen Frau, die sich nach oben gekämpft hat, gegen alle Klischees vom blonden Dummchen. Sie spielt auf der Klaviatur der weiblichen Solidarität. Sie spricht von Widerständen, die sie überwindet, und zwar nicht nur als Sozialdemokratin gegen konservative Ideologien, sondern vor allem als Frau gegen die Übermacht der Männer. Es ist eine schöne Geschichte. Wahr ist sie nicht. Manuela Schwesig ist von Männern vor allem gefördert worden.

[…] In ihrem Kampf schreckt Schwesig auch vor gängigen Geschlechterklischees nicht zurück. Sie lässt kaum eine Gelegenheit aus, um Seitenhiebe gegen Männer auszuteilen. Und das, obwohl sie gleichzeitig dafür wirbt, Gleichberechtigung gemeinsam mit den Männern erreichen zu wollen, ohne Schubladendenken. […] Doch Schwesigs männerfeindlicher Feminismus ist vor allem eine Inszenierung. […] Je nach Publikum dosiert die Ministerin ihre feministischen Töne. Je mehr Frauen im Raum sind, desto kämpferischer wird Schwesig, desto aggressiver zieht sie über Männer her. […] Je weniger Männer anwesend sind, desto mehr beschwört sie das Bild, dass die Welt besser wäre, wenn die Frauen das Sagen hätten. „Wir sind schlauer und behalten meistens recht“, sagt sie dann. Oder dass Frauen sich auch mal still verstehen, während „Männer immer schwadronieren, wie toll sie sind“. Dass mehr Frauen im Aufsichtsrat der Deutschen Bahn vielleicht dazu führen würden, dass die Bahn pünktlicher werde. Und die Griechenlandkrise viel schneller gelöst wäre, wenn nicht Männer wie Schäuble und Varoufakis das Sagen hätten. Wenn mehr Männer im Publikum sitzen oder sie es für weniger genderbewusst hält, ändert sie die Tonlage. Dann werden die Männer immer moderner, und die Frauenquote ist eine Geschlechterquote. […] Gleichberechtigung, sagt sie, werde nur mit den Männern gelingen, nicht gegen sie. …“

Quelle: Der Spiegel
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